Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Datenbasis: Wir ordnen die offiziellen Angaben und erste unabhängige Berichte ein – ein eigener Praxistest steht noch aus.

Jede fest montierte Kamera hat eine Grenze: den Rand des Bildausschnitts. Wer eine Einfahrt, einen Innenhof oder einen größeren Garten lückenlos überwachen will, braucht deshalb meist mehrere Kameras – oder nimmt tote Winkel in Kauf, die im Ernstfall genau dort liegen, wo etwas passiert. Reolink adressiert dieses Problem bei der neuen TrackFlex Floodlight WiFi mit einer motorisierten Kamera, die sich horizontal um 355° und vertikal um 50° dreht – kombiniert mit drei zusätzlichen Bewegungssensoren, die auch außerhalb des aktuellen Bildausschnitts registrieren, wenn sich etwas nähert. Das deutsche Fachmagazin connect.de hat bereits getestet und vergibt „sehr gut". Wir ordnen die Zahlen ein und sagen, für wen sich das Konzept lohnt.

Die TrackFlex Floodlight WiFi in einer Grafik

REOLINK TRACKFLEX FLOODLIGHT WIFI Launch-Check · connect.de-Note 91,6% „sehr gut" 4K + 2K Weitwinkel + Tele 6-fach Hybrid-Zoom 355° Motorisierter Pan 50° Tilt 270° PIR-Erfassung 3 Sensoren rundum 3.000 lm Flutlicht Radius bis 12 m Abgedeckter Schwenkbereich im Vergleich Feste Kamera (typisch) ca. 110° TrackFlex (Pan) 355° Motorisierter Schwenk statt festem Bildausschnitt (Quelle: Reolink, connect.de) Preis zum Marktstart UVP 240 € ab 190 € connect.de-Test, Stand 10.03.2026 connect.de-Testnote 91,6% „sehr gut" 458 von 500 Punkten Quellen: Reolink, connect.de · Grafik: SmartHome Kompass, August 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Auflösung4K-Weitwinkel (3840×2160) + 2K-Tele (1920×1080)
Sichtfeld104° je Objektiv, motorisiert 355° Pan / 50° Tilt
Zoombis 6-fach (Hybrid aus optisch + digital)
Bewegungserkennung3 PIR-Sensoren, ca. 270° Erfassung rund um die Kamera
Auto-TrackingPersonen, Fahrzeuge, Tiere – lokale KI-Erkennung
Flutlichtbis 3.000 Lumen, Radius bis 12 m, 3.000K/6.500K umschaltbar
WLANWi-Fi 6, Dual-Band (2,4 GHz / 5 GHz)
SpeichermicroSD bis 512 GB, NVR oder optionale Cloud – ohne Abo-Zwang nutzbar
Stromversorgungfestverkabelt (kein Akkubetrieb)
PreisUVP 240 €, Einführungspreis ab 190 € (connect.de-Test)
Herstellerseite reolink.comaktuell 209,99 € (regulär 249,99 €, Stand Recherche 27.08.2026)
connect.de-Testnote91,6% „sehr gut" (458 von 500 Punkten, Testdatum 10.03.2026)

Das Prinzip: eine Kamera statt mehrerer fester Blickwinkel

Der Denkfehler bei vielen Überwachungslösungen ist, ein statisches Problem (der begrenzte Bildausschnitt einer Linse) mit mehr Hardware zu lösen, statt mit Bewegung. Reolink dreht das um: Die TrackFlex kombiniert ein 4K-Weitwinkelobjektiv mit einer 2K-Tele-Linse (bis zu 6-fach Hybrid-Zoom) auf einem motorisierten Kopf, der sich um 355° horizontal und 50° vertikal bewegt – praktisch der komplette Kreis um die Montagestelle. Drei zusätzliche PIR-Sensoren erweitern die reine Bewegungserkennung auf rund 270° um die Kamera, weit über das hinaus, was beide Objektive im aktuellen Moment sehen. Löst ein Sensor außerhalb des aktuellen Bildausschnitts aus, schwenkt und neigt sich die Kamera laut Hersteller automatisch in diese Richtung und beginnt mit dem Auto-Tracking von Personen, Fahrzeugen oder Tieren.

connect.de bestätigt das Konzept im Test mit „sehr gut" (91,6 Prozent, 458 von 500 Punkten) und hebt insbesondere die „exzellente Bildqualität", das „motorisierte Autotracking" und die „umfangreichen Speicheroptionen" hervor. Auch die intelligente Videosuche – das gezielte Filtern aufgezeichneter Ereignisse nach Personen, Fahrzeugen oder Zeiträumen – wird positiv erwähnt. Kritisch merkt das Magazin an, dass sich der „recht hohe Preis" erst durch die umfangreiche Ausstattung relativiert.

Flutlicht mit 3.000 Lumen – Tag- und Nachtmodus getrennt einstellbar

Neben der Kamera-Mechanik ist das Flutlicht der zweite große Baustein: bis zu 3.000 Lumen, laut Hersteller mit einem Wirkradius von rund 12 Metern. Zwischen warmem Licht (3.000 Kelvin, für eine weniger grelle Dauerbeleuchtung) und kaltem, hellem Licht (6.500 Kelvin, für maximale Sicht bei aktivem Alarm) lässt sich umschalten – ein Detail, das für die Akzeptanz bei Nachbarn und im eigenen Garten relevanter ist, als es zunächst klingt. Die Kamera ist fest verkabelt (kein Akkubetrieb), was für eine Sicherheitskamera dieser Leistungsklasse mit Dauerlicht sinnvoll ist, aber eine Stromleitung zum Montageort voraussetzt.

Preis und Verfügbarkeit

Die UVP liegt laut connect.de-Test bei 240 €, mit einem Einführungspreis ab 190 € zum Marktstart. Auf der Herstellerseite reolink.com wird die Kamera aktuell mit 209,99 € gelistet (regulärer Preis 249,99 €, Stand unserer Recherche 27.08.2026) – die Preise bewegen sich damit region- und aktionsabhängig in einer ähnlichen Spanne. Ein deutscher Preisvergleichs-Bestpreis über Idealo oder Geizhals lag zum Zeitpunkt dieses Launch-Checks noch nicht vor; wir aktualisieren die Zahlen, sobald mehr Händler gelistet sind.

Mehr zum Thema Kameraüberwachung im Garten: unser Ratgeber Einbruchschutz vom Fachmann ordnet ein, wo Kameras wirklich helfen – und wo nicht.

Praxis: Wann eine schwenkbare Kamera Sinn ergibt

Der größte Vorteil einer motorisierten 355°-Kamera zeigt sich an Punkten, die mehrere Blickrichtungen gleichzeitig abdecken müssen: eine Einfahrt mit Zugang von zwei Seiten, ein Innenhof mit mehreren Ein- und Ausgängen, oder ein freistehendes Grundstück ohne klare Hauptrichtung. Statt drei oder vier feste Kameras zu montieren und zu verkabeln, reicht theoretisch ein Montagepunkt. Für einen einfachen, klar begrenzten Bereich – etwa eine gerade Hauseinfahrt oder einen kleinen Balkon – ist der Mehrwert des Schwenkmechanismus dagegen geringer, hier tut es meist auch eine deutlich günstigere Fixkamera mit weitem Sichtfeld.

Wichtig für die Praxis: Die Kamera muss fest verkabelt werden, ein reiner Akkubetrieb ist laut Datenblatt nicht vorgesehen. Wer keine Stromleitung zum gewünschten Montagepunkt legen kann oder will, sollte vorher prüfen, ob sich das mit vertretbarem Aufwand realisieren lässt – oder zu einem Akku-Modell mit festem Blickwinkel greifen.

Wie schlägt sich die TrackFlex im Vergleich?

In der Klasse motorisierter Outdoor-Kameras mit Flutlicht tritt Reolink gegen eigene Schwestermodelle und Wettbewerber wie EZVIZ oder Eufy an. Der entscheidende Unterschied bleibt die Kombination aus vollem 355°-Schwenk, Dual-Lens-Zoom und drei zusätzlichen PIR-Sensoren – die meisten Konkurrenzmodelle bieten entweder einen eingeschränkteren Schwenkbereich oder verzichten auf die zweite Tele-Linse. Der connect.de-Testwert von 91,6 Prozent liegt im oberen Bereich vergleichbarer Sicherheitskameras des Magazins, auch wenn der Preis über dem einfacher Fixkameras liegt.

Pro und Contra: TrackFlex Floodlight WiFi (Stand Marktstart)

Pro

  • 355° Pan / 50° Tilt – deckt fast den gesamten Umkreis ab
  • 4K + 2K-Tele mit 6-fach Hybrid-Zoom für Details aus der Ferne
  • 3 PIR-Sensoren erweitern die Erfassung auf 270° außerhalb des Bildausschnitts
  • 3.000 Lumen Flutlicht mit umschaltbarer Farbtemperatur
  • connect.de-Note 91,6% „sehr gut", keine Abo-Pflicht für Kernfunktionen

Contra

  • Festverkabelt – kein Akkubetrieb möglich
  • Höherer Preis als einfache Fixkameras derselben Marke
  • Deutscher Idealo-/Geizhals-Bestpreis zum Redaktionsschluss noch nicht gelistet
  • Eigener Praxistest mit Messwerten steht noch aus

Für wen sich die TrackFlex Floodlight WiFi NICHT lohnt

Wer nur einen kleinen, klar begrenzten Bereich überwachen will – eine gerade Hauseinfahrt, einen schmalen Balkon oder einen einzelnen Eingangsbereich – zahlt mit der TrackFlex für einen Schwenkmechanismus, den er kaum nutzt; hier reicht meist eine deutlich günstigere Fixkamera mit weitem Sichtfeld. Mieter oder Bewohner ohne Möglichkeit zur Festverkabelung sind ebenfalls falsch beraten: Ohne Stromanschluss am Montagepunkt lässt sich die Kamera nicht betreiben, ein Akku-Modell ist hier die bessere Wahl. Und wer ein reines Minimalsystem ohne App, Cloud-Optionen oder KI-Tracking sucht, bekommt mit der umfangreichen Ausstattung der TrackFlex mehr Technik, als er eigentlich braucht – und zahlt entsprechend mehr als für eine einfache Überwachungskamera ohne Schwenkfunktion.

Für wen lohnt sich die Reolink TrackFlex Floodlight WiFi?

Unsere Einschätzung zum Marktstart: Reolink löst mit der TrackFlex ein reales Problem klassischer Fixkameras – den toten Winkel – mit einer durchdachten Kombination aus Motor, Dual-Lens-Zoom und zusätzlichen PIR-Sensoren, statt einfach mehr Hardware zu verkaufen. Der erste deutsche Fachtest bei connect.de bestätigt das mit „sehr gut". Für Grundstücke mit mehreren Zugängen oder unübersichtlicher Geometrie ist die Kamera eine ernsthafte Alternative zu mehreren Fixkameras. Für einen einzelnen, klar begrenzten Blickwinkel lohnt sich der Aufpreis dagegen selten. Unser ausführlicher Praxistest mit eigenen Messwerten folgt – Deal-Alarm abonnieren lohnt sich.

Häufige Fragen

Was kostet die Reolink TrackFlex Floodlight WiFi?

UVP 240 € laut connect.de-Test (10.03.2026), Einführungspreis ab 190 €. Auf reolink.com aktuell 209,99 € (regulär 249,99 €, Stand Recherche 27.08.2026).

Wie weit sieht die Reolink TrackFlex Floodlight WiFi?

Die Kamera schwenkt motorisiert 355° horizontal und 50° vertikal, kombiniert mit drei PIR-Sensoren, die Bewegungen in einem Radius von 270° um die Kamera erkennen – auch außerhalb des aktuellen Bildausschnitts.

Für wen lohnt sich die Reolink TrackFlex Floodlight WiFi?

Für Hausbesitzer, die eine einzelne Kamera an einem zentralen Punkt (Einfahrt, Innenhof, Garten) statt mehrerer Fixkameras montieren wollen. Für sehr kleine Balkone oder Mieter ohne Festverkabelung ist sie überdimensioniert.

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Aktionspreise zum Marktstart gelten erfahrungsgemäß nur wenige Wochen.

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