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Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt seit Jahren dasselbe Muster: Die meisten Wohnungseinbrüche passieren tagsüber, wenn niemand zuhause ist, und enden oft binnen weniger Minuten – Täter brechen ab, sobald es laut wird oder auffällt, dass jemand reagiert. Genau da setzt ein Alarmsystem an. Das Ring Alarm 2.0 Sicherheitssystem bündelt Basisstation, Keypad, Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakt und Signalverstärker zu einem Set, das man selbst installiert – im aktuellen Bundle kommt zusätzlich die Ring Indoor Cam (2nd Gen) dazu.
Ring Alarm 2.0 + Indoor Cam in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Set-Inhalt | Basisstation, Keypad, Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakt, Signalverstärker, Ring Indoor Cam (2nd Gen) |
| Funkstandard | Z-Wave (Alarmsystem), WLAN (Kamera) |
| Sirene | 104 dB, in der Basisstation integriert |
| Stromausfall | Akku-Backup in der Basisstation |
| Sprachsteuerung | Amazon Alexa, Anbindung an SmartThings |
| Installation | DIY, laut Hersteller rund eine Stunde, kein Bohren nötig |
| Abo | Grundfunktion ohne Abo; 24/7-Profi-Überwachung und dauerhafte Kamera-Cloud-Historie optional über Ring Protect |
| Preis (tink.de, Stand 24.08.2026) | 159,95 € · UVP 299,98 € |
| Ersteindruck | 8,4 / 10 |
Warum ein Alarm oft mehr bringt als ein neues Schloss
Ein stabiles Schloss verzögert einen Einbruch – ein Alarm unterbricht ihn. Genau das ist der Denkansatz hinter Ring Alarm 2.0: Bewegungsmelder und Tür-/Fensterkontakt lösen bei einer Öffnung oder Bewegung sofort die 104-dB-Sirene in der Basisstation aus und schicken parallel eine Push-Benachrichtigung an die Ring-App. Der mitgelieferte Signalverstärker vergrößert die Reichweite des Z-Wave-Funknetzes zwischen Sensoren und Basisstation – wichtig in Häusern mit mehreren Stockwerken oder dicken Wänden. Ein integriertes Akku-Backup hält das System auch bei Stromausfall am Laufen, ein beliebter Trick, um Alarmanlagen vor der Tat lahmzulegen.
Die Ring Indoor Cam (2nd Gen) ergänzt das System um ein Auge im Innenraum: Bei Bewegung liefert sie Live-Bild und Benachrichtigung aufs Smartphone. Für dauerhafte Cloud-Videohistorie – also das nachträgliche Abrufen aufgezeichneter Clips – ist ein Ring-Protect-Abo nötig; Live-Ansicht und Sofort-Alarm funktionieren auch ohne. Wer eine echte 24/7-Alarmzentrale mit Polizei-Anbindung möchte, bucht ebenfalls über Ring Protect Pro dazu (laut Anbieterangaben rund 20 €/Monat) – im Grundpreis des Sets ist das nicht enthalten.
Was unabhängige Tests sagen
Die deutsche Redaktion testberichte.de vergibt dem Ring Alarm Security Kit (2. Generation) die Schulnote 1,4 „sehr gut". Das US-Portal security.org kommt in seinem Hands-on-Test auf einen SecureScore von 8,2 von 10 und hebt die einfache Selbstinstallation hervor – laut Test dauert der komplette Aufbau nicht länger als eine Stunde. Übereinstimmend gelobt werden die intuitive App-Bedienung und die Kompatibilität mit gängigen Smart-Home-Systemen; als Schwachpunkt nennen mehrere Quellen, dass der volle Funktionsumfang (Profi-Überwachung, Videohistorie) an das Ring-Protect-Abo gebunden ist.
Für wen sich Ring Alarm 2.0 NICHT lohnt
Wer grundsätzlich keine Geräte aus dem Amazon-/Ring-Ökosystem im Haus haben möchte, aus Datenschutzgründen oder schlicht aus Prinzip, ist mit einem lokal gehosteten System besser bedient. Für sehr große Häuser oder Grundstücke reicht ein einziger Signalverstärker oft nicht aus – hier fallen zusätzliche Kosten für weitere Sensoren und Verstärker an, die im Test-Set nicht enthalten sind. Und wer eine dauerhafte, abofreie Videoaufzeichnung der Kamera erwartet, wird enttäuscht: Live-Bild und Sofortalarm sind kostenlos, die Cloud-Historie kostet extra. Für alle drei Fälle lohnt sich ein Blick auf Alternativen mit lokaler Speicherung oder auf klassische, kabelgebundene Alarmanlagen vom Fachbetrieb.
Pro und Contra: Ring Alarm 2.0 + Indoor Cam
Pro
- Grundschutz (Sirene, App-Alarm) funktioniert ohne Abo
- DIY-Installation laut Hersteller in rund einer Stunde
- Akku-Backup bei Stromausfall
- Sehr gute Testnoten bei testberichte.de (1,4) und security.org (8,2/10)
- Bundle-Preis 159,95 € statt 299,98 € UVP spart rund 47 %
Contra
- Profi-Überwachung und Kamera-Cloud-Historie nur mit Ring-Protect-Abo
- Bindung an das Amazon-/Ring-Ökosystem
- Bei großen Häusern reicht ein Signalverstärker oft nicht aus
Für wen lohnt sich das Set?
Unsere Einschätzung: Für Mieter und Eigentümer, die einen soliden, selbst installierbaren Basisschutz ohne Bohren und ohne Fachbetrieb suchen, ist Ring Alarm 2.0 + Indoor Cam eine der am besten getesteten Optionen im mittleren Preissegment. Der Grundschutz funktioniert ohne Abo, wer mehr will – Profi-Leitstelle, Videohistorie –, zahlt monatlich drauf. Wer diese Abo-Logik akzeptiert und in ein Ökosystem investieren möchte, bekommt zum aktuellen Bundle-Preis ein rundes Paket. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um Preisschwankungen nicht zu verpassen.
Häufige Fragen
Was ist im Ring Alarm 2.0 Set enthalten?
Basisstation mit 104-dB-Sirene, Keypad, Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakt und Signalverstärker – plus die WLAN-Innenkamera Ring Indoor Cam (2nd Gen) im aktuellen Bundle.
Brauche ich ein Abo für Ring Alarm 2.0?
Nein, das Grundsystem funktioniert ohne Abo mit App-Alarm. Professionelle 24/7-Alarmüberwachung durch eine Leitstelle sowie dauerhafte Cloud-Videohistorie der Kamera kosten über Ring Protect zusätzlich.
Für wen lohnt sich Ring Alarm 2.0 nicht?
Für sehr große Häuser ohne zusätzliche Signalverstärker, für alle, die grundsätzlich keine Amazon-Cloud-Anbindung wollen, und für alle, die eine dauerhafte Videoaufzeichnung ohne jedes Abo erwarten.
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Bundle-Aktionen wie diese gelten erfahrungsgemäß nur einige Wochen.
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