Transparenz: Dieser Beitrag enthĂ€lt Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darĂŒber, erhalten wir eine Provision – der Preis Ă€ndert sich fĂŒr Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Basis der Hersteller- und HĂ€ndlerangaben sowie erster unabhĂ€ngiger Tests – wir besitzen das GerĂ€t nicht selbst.

Video-TĂŒrklingeln sehen sich technisch erstaunlich Ă€hnlich: breites Querformat, 130 bis 160 Grad Sichtfeld, Fokus auf Gesicht und Oberkörper. Wer wissen will, ob vor der TĂŒr ein Paket liegt oder ob der Besucher einen Hund an der Leine hat, schaut meist in den blinden Fleck am unteren Bildrand. Aqara hat mit der Doorbell Camera G400 genau dieses Problem zum Verkaufsargument gemacht: Der 2K-Sensor filmt im Hochformat 3:4 mit 165 Grad Sichtwinkel und zeigt Besucher „von Kopf bis Fuß", wie es im Marketing heißt – laut ersten Tests tatsĂ€chlich mit sichtbarem Effekt. Seit Mitte MĂ€rz 2026 ist die kabelgebundene Kamera in Deutschland ĂŒber Amazon und den Fachhandel erhĂ€ltlich.

Die Aqara G400 in einer Grafik

AQARA DOORBELL CAMERA G400 Launch-Check · in Deutschland erhĂ€ltlich seit MĂ€rz 2026 165° Sichtfeld Hochformat 3:4 2K 1536 × 2048 Px IP65 outdoor PoE oder Klingeldraht 8–24 V AC/DC, kein Akku ~95 € Amazon-Preis kein Abo-Zwang Der Unterschied: Hochformat statt Querformat Klassische TĂŒrklingel Breitformat – FĂŒĂŸe/Pakete oft außerhalb Aqara G400 Hochformat – Kopf bis Fuß im Bild 165° diagonal, 3:4-Sensor statt ĂŒblichem 16:9 Preis (Amazon, Stand 19.08.2026) ca. 95 € noch kein Idealo-Bestpreis gelistet Unser Ersteindruck 7,8 / 10 Solide Technik, aber ohne Akku-Option Quellen: Aqara (Herstellerangaben), Mac Life (Testnote 1,8), HomeKit News, smarthomeassistent.de · Grafik: SmartHome Kompass, August 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Sensor2K, 1536 × 2048 Pixel, Bildformat 3:4 (Hochkant)
Sichtfeld165° diagonal – „Kopf bis Fuß"-Ansicht
GehĂ€useIP65, fĂŒr Außeneinsatz zertifiziert
StromversorgungPower over Ethernet oder vorhandene Klingelverdrahtung (8–24 V AC/DC) – kein Akkubetrieb
ErkennungLokale Personen- und Bewegungserkennung ohne Internetzwang
Aufzeichnung24/7 durchgÀngig, microSD bis 512 GB (nicht im Lieferumfang) oder NAS-Backup
VernetzungWi-Fi 6 (2,4/5 GHz) oder PoE-Netzwerk, ONVIF-UnterstĂŒtzung
ÖkosystemApple Home (HomeKit Secure Video), Amazon Alexa, Google Home, SmartThings
VerfĂŒgbarkeitSeit Mitte MĂ€rz 2026 in Deutschland, u. a. bei Amazon
Preisca. 95 € (Amazon-Preis, Stand 19.08.2026); UVP unklar, teils mit 119,99 € angegeben
Externe TestnoteMac Life: 1,8 (gut)

Das Hochformat: Mehr als ein Marketing-Trick

Die meisten Video-TĂŒrklingeln – auch etablierte Modelle von Ring, Eufy oder Reolink – filmen im klassischen Breitbild und decken 130 bis 160 Grad horizontal ab. Das reicht fĂŒr Gesichter, aber am unteren Bildrand ist oft Schluss, bevor das Paket auf der Fußmatte oder der Hund an der Leine ins Bild kommen. Aqara dreht den Sensor der G400 in ein Hochformat mit 165 Grad diagonalem Sichtwinkel und 1536 × 2048 Pixel Auflösung. Ein Praxistest von Mac Life bestĂ€tigt den Effekt: gute BildqualitĂ€t bei Tag und Dunkelheit, und die Kamera erfasst tatsĂ€chlich den kompletten Besucher inklusive FĂŒĂŸen – nicht nur ein Marketing-Versprechen. Bewertet wurde das Modell dort mit der Note 1,8 (gut).

ErgĂ€nzt wird das durch lokale Personen- und Bewegungserkennung direkt auf dem GerĂ€t, die ohne Cloud-Anbindung funktioniert, sowie 24/7-Daueraufzeichnung auf microSD-Karte (bis 512 GB, nicht im Lieferumfang) oder per NAS-Backup. Wer im Apple-Ökosystem lebt, bekommt zusĂ€tzlich HomeKit Secure Video – Alexa, Google Home und SmartThings werden ebenfalls unterstĂŒtzt.

Der Kompromiss: Kein Akku, dafĂŒr kein Aufladen

Anders als die meisten Konkurrenzmodelle von Ring, Eufy oder Blink setzt die G400 komplett auf Dauerstrom – entweder ĂŒber Power over Ethernet (PoE, IEEE 802.3af) oder ĂŒber die klassische Klingelverdrahtung mit 8 bis 24 Volt Wechsel- oder Gleichspannung. Der Vorteil: kein Herunternehmen und Aufladen alle paar Wochen, keine Akku-Warnung mitten in der Urlaubszeit, durchgĂ€ngige 24/7-Aufzeichnung statt ereignisbasierter Kurzclips. Der Nachteil ist ebenso klar: Ohne vorhandenen Klingeldraht oder eine Netzwerkdose in TĂŒrnĂ€he lĂ€sst sich die G400 nicht ohne Weiteres nachrĂŒsten – hier punkten Akkumodelle mit echter Kabellosigkeit.

Aqara positioniert die G400 bewusst als Einstiegsmodell ohne Hub-Funktion. Wer zusĂ€tzlich eine zentrale Steuereinheit fĂŒr das gesamte Aqara-Ökosystem braucht, findet die beim teureren Schwestermodell Doorbell Camera Hub G410, das gleichzeitig als Smart-Home-Zentrale arbeitet.

FĂŒr wen sich die Aqara G400 NICHT lohnt

Mieter ohne vorhandene Klingelverkabelung oder Netzwerkdose an der HaustĂŒr sollten die G400 meiden – ohne Dauerstrom lĂ€uft hier nichts, und ein nachtrĂ€glicher Kabelzug ist selten praktikabel. Wer eine reine Akkulösung ohne jede Verkabelung sucht, weil etwa eine Mietwohnung keine baulichen Eingriffe erlaubt, ist bei Ring, Eufy oder Reolink-Akkumodellen besser aufgehoben. Wer zusĂ€tzlich eine Aqara-Hub-Funktion fĂŒr das restliche Smart Home braucht, zahlt beim teureren G410 drauf, statt bei der reinen Kamera zu sparen. Und wer sofort ohne Zusatzkauf aufzeichnen will, muss eine microSD-Karte separat besorgen – sie liegt nicht bei.

Pro und Contra: Aqara Doorbell Camera G400 (Stand Launch)

Pro

  • 165° Hochformat-Sichtfeld – Besucher wirklich vollstĂ€ndig im Bild
  • 2K-Auflösung, gute BildqualitĂ€t laut Praxistest (Mac Life: 1,8)
  • Kein Zwangs-Abo: microSD- oder NAS-Speicherung möglich
  • Lokale Erkennung ohne Internetzwang, HomeKit Secure Video
  • Fairer Preis von rund 95 € fĂŒr die Ausstattung

Contra

  • Kein Akkubetrieb – zwingend PoE oder Klingeldraht nötig
  • Keine Hub-Funktion (dafĂŒr teureres Modell G410 nötig)
  • microSD-Karte nicht im Lieferumfang enthalten
  • Keine individuellen Klingeltöne laut Praxistest
  • App laut Mac-Life-Test „etwas unĂŒbersichtlich"

FĂŒr wen lohnt sich die Aqara G400?

Unsere EinschĂ€tzung zum Launch: Die Aqara Doorbell Camera G400 löst ein Problem, das viele KĂ€ufer erst beim ersten verpassten Paket bemerken – und macht daraus ihr Hauptargument. FĂŒr Eigenheimbesitzer mit vorhandener Klingelverkabelung oder Netzwerkanschluss an der TĂŒr ist sie zum Preis von rund 95 € eine der wenigen TĂŒrklingeln, die tatsĂ€chlich den ganzen Besucher zeigt, ohne dabei ein Abo vorauszusetzen. Wer keine feste Verkabelung hat oder maximale NachrĂŒstfreiheit will, ist mit einem Akkumodell besser bedient. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um Preisbewegungen nicht zu verpassen.

HĂ€ufige Fragen

Was kostet die Aqara Doorbell Camera G400?

Rund 95 € (Amazon-Preis, Stand 19.08.2026). Ein Idealo-Bestpreis ist noch nicht gelistet, da das Modell erst seit MĂ€rz 2026 in Deutschland verkauft wird.

Braucht die Aqara G400 einen Akku?

Nein – sie wird dauerhaft ĂŒber Power over Ethernet (PoE) oder die vorhandene Klingelverdrahtung (8–24 V AC/DC) mit Strom versorgt. Ein Akkubetrieb ist bei diesem Modell nicht vorgesehen.

FĂŒr wen lohnt sich die Aqara G400?

FĂŒr Eigenheimbesitzer mit vorhandener Klingelverkabelung oder Netzwerkdose an der TĂŒr, die eine dauerhaft stromversorgte Kamera ohne Abo-Zwang wollen. FĂŒr Mieter ohne Klingeldraht oder wer eine reine Akkulösung sucht, ist sie ungeeignet.

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Rund 95 € zum Marktstart – ein Idealo-Bestpreis fehlt noch, Preise bei Amazon können schwanken.

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