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Tragbare Powerstations sind nur so unabhĂ€ngig wie das Solarpanel, das sie nachlĂ€dt â und viele Panels sind sperriger als die Powerstation selbst. Das Anker SOLIX PS60 soll das umdrehen: acht faltbare Segmente, zusammengeklappt auf die GröĂe eines A4-Blatts, bei 60 Watt Nennleistung und IP68-Schutz. Das Panel ist seit einigen Monaten auf dem deutschen Markt verfĂŒgbar; dieser Marktcheck ordnet Herstellerangaben, einen unabhĂ€ngigen Praxistest und den aktuellen Preis ein.
Das SOLIX PS60 in einer Grafik
Infografik zum Teilen â Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Ăberblick
| Nennleistung | 60 W, 8 faltbare Segmente, monokristalline Zellen |
| Zellwirkungsgrad | bis zu 23 % laut Hersteller |
| Ausgang | 16 V Ausgangsspannung, max. 3,75 A |
| AnschlĂŒsse | MC4-Eingang (11â60 V) fĂŒr die meisten Powerstations, XT60-Kabel fĂŒr Anker-C300-Modelle |
| Schutzart | IP68 â staub- und wasserdicht |
| FaltmaĂ | ca. A4-Format zusammengelegt |
| Gewicht | ca. 1,7â1,8 kg (laut Hersteller ca. 40 % leichter als vergleichbare Panels) |
| Lieferumfang | PS60-Panel, 2,5-m-PV-VerlÀngerungskabel, PV-auf-XT60-Kabel, Sicherheitskarte |
| UVP | 149,99 ⏠|
| Bestpreis | ca. 90 ⏠bei tink (eigener Preis-WĂ€chter, Stand 20.07.2026), 0% MwSt. fĂŒr Photovoltaik-Anlagen |
Was es von sperrigen Solarpanels unterscheidet
Faltbar auf Aktenblatt-GröĂe. Die meisten tragbaren Solarpanels dieser Leistungsklasse lassen sich zwar zusammenklappen, bleiben aber deutlich gröĂer als eine Aktentasche. Das PS60 faltet sich laut Anker auf etwa A4-Format zusammen und lĂ€sst sich laut Hersteller âbequem mit einer Hand tragen" â ein Format, das eher in den Rucksack als ins Kofferraum-Abteil passt.
Zwei Anschlusswege fĂŒr unterschiedliche GerĂ€te. Ăber den MC4-Eingang funktioniert das Panel mit praktisch jeder Powerstation, die 11 bis 60 V Solareingang akzeptiert â nicht nur mit Anker-eigenen GerĂ€ten. Das mitgelieferte XT60-Kabel ist speziell fĂŒr die Anker-SOLIX-C300-Reihe gedacht. Diese Offenheit unterscheidet das PS60 von manchen Konkurrenzprodukten, die nur mit dem eigenen Ăkosystem funktionieren.
IP68 statt nur âwetterfest". Viele gĂŒnstigere Faltpanels werben nur allgemein mit Wetterschutz; IP68 ist die höchste marktĂŒbliche Schutzklasse gegen Staub und dauerhaftes Untertauchen und damit auch fĂŒr den spontanen Regenschauer beim Camping ausgelegt.
Praxis: Aufbau, Handhabung und Einordnung im Markt
Aufgebaut ist das PS60 in Sekunden: Panel entfalten, an einem sonnenzugewandten Winkel aufstellen oder mit den beiliegenden Ăsen befestigen, MC4- oder XT60-Kabel an die Powerstation anschlieĂen, fertig â ein zusĂ€tzlicher Regler oder Adapter ist nicht nötig. Im direkten Marktvergleich mit Ă€hnlich kompakten Faltpanels von EcoFlow, Jackery oder Bluetti positioniert sich das PS60 preislich im mittleren Segment, sticht aber durch das besonders kleine FaltmaĂ und die vergleichsweise hohe IP68-Zertifizierung hervor â viele Konkurrenzprodukte begnĂŒgen sich mit niedrigeren Schutzklassen wie IP54 oder IP65. Wer bereits eine Anker-Powerstation besitzt, profitiert zusĂ€tzlich vom fertig konfektionierten XT60-Kabel, das bei Fremdmarken oft erst adaptiert werden muss.
Ehrliche Einordnung
Zur Testlage muss man ehrlich sein: Ein ausfĂŒhrlicher Einzeltest groĂer deutscher Technikmedien liegt fĂŒr das PS60 als Einzelprodukt nicht vor â die meisten Quellen sind HĂ€ndlerbeschreibungen mit identischen Herstellerangaben. Einen unabhĂ€ngigen Praxis-Hinweis liefert ein auf YouTube dokumentierter Outdoor-Test in Kombination mit der Anker-Powerstation 300DC: Dort erreichte das Panel unter realen Bedingungen eine gemessene Ausgangsleistung von rund 44 Watt statt der beworbenen 60 Watt. Das ist kein Mangel des PS60 speziell, sondern die Regel bei Solarpanels dieser Bauart: Die Herstellerangabe gilt unter Laborbedingungen (STC â Standard Test Conditions) mit optimalem Sonnenwinkel und voller Einstrahlung, die im Alltag selten erreicht werden. Bei optimalen Bedingungen soll eine vollstĂ€ndige Ladung laut Herstellerangaben in unter 6 Stunden möglich sein.
Beim Preis liegt das PS60 aktuell deutlich unter der UVP: WĂ€hrend die unverbindliche Preisempfehlung bei 149,99 ⏠liegt, verzeichnet unser eigener Preis-WĂ€chter beim Advertiser tink aktuell rund 90 ⏠â ein Rabatt von rund 40 %. Auch andere Preisvergleichsportale wie testbericht.de listen das Panel im Ă€hnlichen Preisbereich. FĂŒr in Deutschland verkaufte Photovoltaik-Komponenten wie dieses Panel fĂ€llt zudem der 0%-Mehrwertsteuersatz an, was den Preis gegenĂŒber vielen anderen Elektronikprodukten zusĂ€tzlich attraktiv macht.
FĂŒr wen sich das Anker SOLIX PS60 NICHT lohnt
Wer eine komplette Balkonkraftwerk-Anlage sucht, ist beim PS60 falsch: 60 Watt reichen fĂŒr kleine bis mittlere Powerstations, nicht aber fĂŒr die Netzeinspeisung eines Haushalts â dafĂŒr braucht es Module im drei- bis vierstelligen Wattbereich, wie sie etwa unter âBalkonkraftwerk" im Handel laufen. Wer eine groĂe Powerstation mit mehreren Hundert Watt Ladeleistung zĂŒgig nachladen will, braucht entweder mehrere PS60 in Reihe oder gleich ein gröĂeres SOLIX-Panel â ein einzelnes PS60 lĂ€dt eine groĂe Batterie nur sehr langsam. Wer ĂŒberwiegend zu Hause lĂ€dt und MobilitĂ€t keine Rolle spielt, zahlt mit dem Kompaktformat fĂŒr eine Eigenschaft, die stationĂ€r niemand braucht â dort sind starre, gröĂere Panels pro Watt meist gĂŒnstiger. Und wer sich strikt an die real gemessenen rund 44 Watt statt der 60-Watt-Herstellerangabe hĂ€lt, sollte die Ladezeit-Erwartung entsprechend nach unten korrigieren, bevor er sich fĂŒr eine bestimmte Powerstation-Kombination entscheidet.
Pro und Contra: Anker SOLIX PS60
Pro
- Faltet sich auf etwa A4-Format zusammen, ca. 1,7â1,8 kg leicht
- IP68 â höchste marktĂŒbliche Schutzklasse gegen Staub und Wasser
- MC4-Eingang funktioniert mit den meisten Powerstations, nicht nur Anker-GerÀten
- 0% Mehrwertsteuer auf Photovoltaik-Komponenten in Deutschland
- Aktuell rund 40 % unter der UVP
Contra
- Kein unabhĂ€ngiger Einzeltest groĂer deutscher Technikmedien verfĂŒgbar
- Reale Praxisleistung (ca. 44 W) liegt deutlich unter der 60-W-Herstellerangabe
- Zu klein fĂŒr Balkonkraftwerk-Anwendungen oder schnelles Laden groĂer Powerstations
- XT60-Direktanschluss nur mit Anker-C300-Modellen kompatibel
Fazit: FĂŒr wen lohnt sich das Anker SOLIX PS60?
Unsere Einordnung: Wer eine kleine bis mittlere Powerstation unterwegs â beim Camping, auf dem Balkon oder im Gartenhaus â nachladen will und dabei Wert auf geringes Gewicht und ein wirklich kompaktes FaltmaĂ legt, bekommt mit dem PS60 ein durchdachtes, IP68-geschĂŒtztes Panel zu einem aktuell attraktiven Preis. Wer dagegen eine feste Balkonkraftwerk-Lösung oder schnelles Laden groĂer Speicher sucht, sollte zu deutlich leistungsstĂ€rkeren Modulen greifen â 60 Watt (real eher 44 Watt) sind fĂŒr diese Zwecke schlicht zu wenig. FĂŒr den beworbenen Einsatzzweck â mobile Nachladung unterwegs â ist der Praxiswert nachvollziehbar, solange man die Erwartungen an die tatsĂ€chliche Ladeleistung realistisch hĂ€lt.
HĂ€ufige Fragen
Was kostet das Anker SOLIX PS60?
Die UVP liegt bei 149,99 âŹ. Unser eigener Preis-WĂ€chter beim Advertiser tink verzeichnet aktuell rund 90 ⏠(Stand 20.07.2026) â ein Rabatt von rund 40 %. FĂŒr steckerfertige Photovoltaik-Anlagen fĂ€llt in Deutschland 0% Mehrwertsteuer an.
Mit welchen Powerstations funktioniert das PS60?
Ăber den MC4-Eingang mit jeder Powerstation, die 11â60 V Solareingang akzeptiert, ĂŒber das mitgelieferte XT60-Kabel gezielt mit Ankers eigenen C300-Modellen. FĂŒr gröĂere Powerstations mit höherer Ladeleistung sind mehrere PS60 oder gröĂere Panels sinnvoller.
FĂŒr wen lohnt sich das Anker SOLIX PS60?
FĂŒr alle, die eine kleine bis mittlere Powerstation unterwegs (Camping, Balkon, Gartenhaus) nachladen wollen und Wert auf geringes Gewicht und kompakte MaĂe legen. Wer eine ganze Balkonkraftwerk-Anlage sucht, braucht deutlich mehr Leistung als 60 W.
Aktuellen Preis prĂŒfen?
Der Bestpreis lag zuletzt rund 40 % unter der UVP â ein Preisblick vor dem Kauf lohnt sich.
đ° Bestpreis: 90 ⏠bei 0815 DE*