Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Datenbasis: Wir ordnen die offiziellen Angaben und erste unabhängige Berichte ein – ein eigener Praxistest steht noch aus.
Wer eine Powerstation mit über 1.000 Wattstunden schon einmal komplett leer gefahren hat, kennt das Problem: Viele Geräte dieser Klasse brauchen zwei bis drei Stunden an der Steckdose, bis wieder Energie im Akku steckt – ärgerlich, wenn ein Stromausfall genau in diese Wartezeit fällt. Anker verspricht mit der SOLIX C1000 Gen 2 deutlich weniger Wartezeit: laut Hersteller 49 Minuten für eine komplette AC-Ladung, in der unabhängigen Messung von Notebookcheck knapp 55 Minuten. Im Gegenzug hat Anker zwei Funktionen gestrichen, die der Vorgänger noch hatte. Das Gerät ist in Deutschland verfügbar; wir ordnen die Zahlen ein und sagen, für wen sich der Kauf trotzdem lohnt.
Die C1000 Gen 2 in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Kapazität | 1.024 Wh, LiFePO4-Akku (LFP) |
| Ladezyklen | über 4.000 (bis 80% Restkapazität) |
| Dauerleistung | 2.000 W (Peak bis 3.000 W) |
| Gewicht | 11,3 kg |
| Ladezeit AC | ca. 55 Minuten auf 100% (Notebookcheck-Messung, Herstellerangabe 49 Min.) |
| Effizienz AC-Laden / Entladen | ca. 92% / ca. 83% (Quelle: Notebookcheck) |
| Lautstärke | ca. 45 dB bei Volllast, 1 m Entfernung (Quelle: Notebookcheck) |
| Anschlüsse | 4× Schuko (230 V), 3× USB-C (2× 140 W, 1× 15 W), 1× USB-A, 1× 12-V-Ausgang |
| Solareingang | bis 600 W (max. 60 V) |
| Preis | UVP 999 € |
| Geizhals-Bestpreis | ab 568,00 € bei 34 Angeboten (Stand 27.08.2026) |
| Testberichte.de | Note 1,3 „sehr gut" (Testdatum 11.02.2026) |
Der Trumpf: Laden in unter einer Stunde
Der auffälligste Unterschied zur Konkurrenz in der 1-kWh-Klasse ist die Ladegeschwindigkeit. Notebookcheck bescheinigt der C1000 Gen 2 im Praxistest, sie „lädt besonders schnell" – knapp 55 Minuten für eine komplette Vollladung per AC-Steckdose, gemessen bei rund 2.000 Watt Ladeleistung. Anker selbst nennt 49 Minuten. Zum Vergleich: Viele Powerstations dieser Kapazitätsklasse brauchen deutlich über eine Stunde, teils zwei bis drei Stunden für dieselbe Strecke. Dazu passt eine ungewöhnliche Ausstattungsentscheidung: Die C1000 Gen 2 hat laut Notebookcheck vier AC-Steckdosen – „ungewöhnlich viel für die 1-kWh-Klasse" – und ein detaillierteres Display, das Ein- und Ausgänge einzeln anzeigt.
Diese Geschwindigkeit hat einen Preis: Bei Volllast misst Notebookcheck rund 45 dB Lautstärke aus einem Meter Entfernung – hörbar, aber im Rahmen dessen, was schnell ladende Geräte dieser Leistungsklasse typischerweise erzeugen. Die Effizienz liegt beim AC-Laden bei rund 92 Prozent, bei der AC-Entladung bei etwa 83 Prozent – Werte, die für den Alltag (Kühlschrank, Router, Ladegeräte) ausreichend sind, bei sehr kleiner Dauerlast aber etwas Energie „verpuffen" lassen.
Der Kompromiss: zwei Funktionen weniger
Für das kompaktere, schneller ladende Gehäuse hat Anker zwei Dinge gestrichen, die die vorherige C1000-Generation noch hatte: die integrierte LED-Leuchte und die Erweiterbarkeit per Zusatzbatterie. Wer die Powerstation bislang auch als Notlicht genutzt hat oder plant, die Kapazität später per Batterie-Add-on aufzustocken, muss bei der Gen 2 umdenken – die Kapazität von 1.024 Wh ist fest. Die Kapazität selbst ist gegenüber der Vorgänger-Generation zudem minimal gesunken (von 1.056 auf 1.024 Wh), was in der Praxis kaum ins Gewicht fällt, aber zeigt: Anker hat bei dieser Generation klar auf Ladetempo und Kompaktheit optimiert, nicht auf maximale Ausstattung.
Preis und Verfügbarkeit
Die UVP liegt bei 999 €. Der unabhängige Preisvergleich Geizhals listet aktuell (Stand 27.08.2026) einen Bestpreis von 568,00 € bei 34 gelisteten Angeboten – ein deutlicher Abstand zur UVP, der die C1000 Gen 2 preislich in direkte Konkurrenz zu vergleichbaren 1-kWh-Modellen von EcoFlow und Bluetti rückt. Der unabhängige Testdienst testberichte.de vergibt die Note „1,3 – sehr gut" auf Basis verfügbarer Fachtests (Testdatum 11.02.2026).
Praxis: Was 1.024 Wh im Alltag bedeuten
2.000 Watt Dauerleistung bleiben abstrakt, solange man sie nicht auf konkrete Geräte umrechnet. Ein durchschnittlicher Kühlschrank zieht rund 100–150 W im Dauerbetrieb – die C1000 Gen 2 hält ihn laut Kapazität je nach Modell mehrere Stunden am Laufen. Ein Router samt Modem läuft praktisch tagelang, eine Kaffeemaschine (rund 1.000 W) lässt sich mehrfach betreiben, und selbst eine Mikrowelle bleibt innerhalb der Dauerleistungsgrenze von 2.000 W. Für einen mehrstündigen Stromausfall in einem Ein- bis Zweipersonenhaushalt mit Router, Beleuchtung und Ladegeräten ist die Kapazität realistisch bemessen – für einen tagelangen Blackout oder größere Verbraucher wie eine Wärmepumpe braucht es dagegen deutlich mehr Speicher.
Praktisch relevant ist die kurze Ladezeit vor allem, wenn zwischen zwei Nutzungen wenig Zeit liegt: eine Camping-Etappe am Vormittag, abends soll die Powerstation wieder voll sein, oder ein kurzes Zeitfenster ohne Stromausfall zwischen zwei Unwetterwarnungen. Solarladung ist mit bis zu 600 W MPPT-Eingang ebenfalls möglich, auch wenn die C1000 Gen 2 in erster Linie über die schnelle AC-Ladung positioniert ist.
Wie schlägt sich die C1000 Gen 2 im Vergleich?
In der Klasse der 1-kWh-Powerstations tritt Anker gegen etablierte Konkurrenz von EcoFlow und Bluetti an. Der wichtigste Unterscheidungsfaktor bleibt die Ladegeschwindigkeit: Mit rund 55 Minuten für eine Vollladung unterbietet die C1000 Gen 2 viele vergleichbare Modelle in dieser Kapazitätsklasse deutlich, ohne bei Dauerleistung (2.000 W) oder Ladezyklen (über 4.000) Federn zu lassen. Der aktuelle Geizhals-Bestpreis von rund 568 € positioniert das Gerät preislich im unteren bis mittleren Segment seiner Leistungsklasse – ein Argument, das bei nahezu identischer technischer Ausstattung stark ins Gewicht fällt, sofern die fehlende LED-Leuchte und die fehlende Erweiterbarkeit keine Rolle spielen.
Pro und Contra: C1000 Gen 2 (Stand Marktstart)
Pro
- Vollladung in ca. 55 Minuten – für die 1-kWh-Klasse ungewöhnlich schnell
- 2.000 W Dauerleistung, 3.000 W Peak – auch für größere Geräte
- Vier AC-Steckdosen, ungewöhnlich viel für diese Klasse
- über 4.000 Ladezyklen LiFePO4 – für Jahre ausgelegt
- Geizhals-Bestpreis ab 568 € statt 999 € UVP
Contra
- Keine integrierte LED-Leuchte mehr
- Nicht mehr per Zusatzbatterie erweiterbar
- Kapazität leicht gesunken ggü. Vorgänger (1.024 statt 1.056 Wh)
- Hörbar bei Volllast (ca. 45 dB aus 1 m Entfernung)
- Eigener Praxistest mit Messwerten steht noch aus
Für wen sich die C1000 Gen 2 NICHT lohnt
Wer die integrierte LED-Leuchte des Vorgängers regelmäßig als Notlicht genutzt hat oder darauf beim Camping nicht verzichten will, verliert mit der Gen 2 diese Zusatzfunktion – hier lohnt sich ein Blick auf Modelle, die weiterhin eine Leuchte eingebaut haben. Wer plant, die Kapazität später per Zusatzbatterie zu erweitern, ist bei der C1000 Gen 2 ebenfalls falsch: Sie ist fest auf 1.024 Wh begrenzt, ein Ausbaupfad existiert nicht. Und wer einen fest installierten Hausspeicher sucht, sollte ohnehin nicht zu einer mobilen Powerstation greifen – sie ersetzt keine feste MPPT-Kopplung ans Hausnetz und keine Elektriker-Installation. Für sehr kleine, seltene Einsätze (ein Wochenende Camping im Jahr, ein Gerät für die Werkstatt) ist die Kapazität von über 1.000 Wh zudem oft mehr, als tatsächlich gebraucht wird – hier reicht häufig eine deutlich günstigere, kleinere Powerstation.
Für wen lohnt sich die Anker SOLIX C1000 Gen 2?
Unsere Einschätzung zum Marktstart: Anker liefert mit der C1000 Gen 2 eine der schnellstladenden Powerstations ihrer Klasse, ohne bei Dauerleistung oder Ladezyklen Kompromisse einzugehen – das macht sie besonders für Nutzer interessant, die zwischen zwei Einsätzen wenig Zeit zum Nachladen haben. Für Haushalte, die eine kompakte, schnell wieder einsatzbereite Notstromreserve für Stromausfälle suchen oder häufig campen, ist das Gerät zum aktuellen Geizhals-Preis von rund 568 € ein starkes Angebot. Wer die LED-Leuchte oder die spätere Erweiterbarkeit des Vorgängers braucht, sollte dagegen genauer hinschauen. Unser ausführlicher Praxistest mit eigenen Messwerten folgt – Deal-Alarm abonnieren lohnt sich.
Häufige Fragen
Was kostet die Anker SOLIX C1000 Gen 2?
UVP 999 €. Geizhals-Bestpreis aktuell ab 568,00 € bei 34 gelisteten Angeboten (Stand 27.08.2026).
Wie schnell lädt die Anker SOLIX C1000 Gen 2 auf?
Laut Hersteller in 49 Minuten per AC-Steckdose vollständig, in der unabhängigen Messung von Notebookcheck knapp 55 Minuten – für die 1-kWh-Klasse ungewöhnlich schnell.
Für wen lohnt sich die Anker SOLIX C1000 Gen 2?
Für Haushalte, die eine kompakte, schnell ladende Notstromreserve für Blackouts und Camping suchen. Für eine feste PV-Speicherlösung oder wenn eine integrierte LED-Leuchte wichtig ist, ist sie nicht die richtige Wahl.
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Aktionspreise zum Marktstart gelten erfahrungsgemäß nur wenige Wochen.
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