Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Basis der Hersteller- und Händlerangaben sowie eines unabhängigen Tests – wir besitzen das Gerät nicht selbst.

Begrenzungskabel eingraben, Basisstation justieren, RTK-Antenne ausrichten – der klassische Mähroboter-Aufbau kostet einen ganzen Samstag. MOVA verspricht mit der LiDAX-Ultra-Serie seit dem Marktstart am 27. Januar 2026 das Gegenteil: Ein 360°-3D-LiDAR-Sensor kombiniert mit KI-Kamera – MOVA nennt das UltraView 2.0 – soll den Garten komplett ohne Kabel und ohne Satellitenantenne kartieren. Der LiDAX Ultra 1000 ist für Flächen bis 1.000 m² ausgelegt und kostet laut aktueller Preisliste von MOVA Deutschland 999 €. Ein unabhängiger Test von Inside Digital hat das Gerät bereits geprüft – mit einer soliden, aber nicht überragenden Note.

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 in einer Grafik

MOVA LIDAX ULTRA 1000 Launch-Check · auf dem Markt seit 27. Januar 2026 1.000 m² Flächenleistung 20 cm Schnittbreite 360° LiDAR + KI-Kamera über 300 Hindernistypen 45 % max. Steigung bis 4 cm Hindernishöhe 999 € Preis (MOVA DE) Stand 05.09.2026 Unabhängiger Test: solide, aber mit Kritik Inside Digital (29.06.2026) Note „Gut" (2,3) Kritik: Hinderniserkennung im Mähbereich, Kantenschnitt, kleine Steine LiDAX-Ultra-Serie (MOVA DE) 949 € – 1.699 € 800 / 1000 / 1200 / 1600 / 2000 m² Unser Ersteindruck 7,4 / 10 Gute Idee, reale Kinderkrankheiten Quellen: MOVA (Herstellerangaben, de.mova.tech), Inside Digital via testberichte.de, us.mova.tech · Grafik: SmartHome Kompass, September 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Flächenleistungbis 1.000 m²
NavigationUltraView 2.0: 360°-3D-LiDAR + KI-Kamera, RTK-frei, kein Begrenzungskabel, über 300 erkannte Hindernistypen
Schnittbreite/-höhe20 cm Schnittbreite, Höhe stufenlos 3–10 cm per App einstellbar
KantenschnittUltraTrim: seitlich verschiebbares Mähwerk für randnahes Mähen
Geländegängigkeitmax. 45 % Steigung, Hindernisse bis 4 cm Höhe überfahrbar, Heckantrieb mit Geländereifen
Maße44 × 27,3 cm (Breite/Höhe)
AppMOVAhome, Kartierung und Zoneneinteilung
Marktstart27. Januar 2026 (LiDAX-Ultra-Serie)
Preis999 € (de.mova.tech, Stand 05.09.2026); Serie von 949 € (800 m²) bis 1.699 € (2000 m²)
Unabhängiger Test„Gut" (2,3), Inside Digital, 29.06.2026

Der Clou der LiDAX-Ultra-Serie ist der Verzicht auf gleich zwei etablierte Navigationshilfen: das klassische Begrenzungskabel und die RTK-Satellitenantenne, die viele Konkurrenzmodelle für zentimetergenaue Positionierung benötigen. Stattdessen kombiniert MOVA einen rotierenden 360°-3D-LiDAR-Sensor mit einer KI-Kamera zu einem System, das laut Hersteller in Echtzeit eine 3D-Karte des Gartens erstellt und über 300 verschiedene Hindernistypen unterscheiden kann – von Gartenmöbeln über Spielzeug bis zu Beeten. Ergänzt wird das durch UltraTrim: Das gesamte Mähwerk lässt sich seitlich verschieben, um näher an Kanten und Mauern zu mähen, ohne dass der Roboter selbst dagegenfährt.

Die ehrliche Einordnung: Was der unabhängige Test fand

Anders als bei den meisten Launch-Checks in dieser Rubrik liegt beim LiDAX Ultra 1000 bereits ein unabhängiger Test vor: Inside Digital bewertete das Gerät am 29.06.2026 mit der Note „Gut" (2,3) – solide, aber kein Spitzenprodukt. Konkret bemängelt wurde eine mangelhafte Wahrnehmung von Hindernissen im eigentlichen Mähbereich, Schwächen beim Kantenschnitt trotz des beworbenen UltraTrim-Systems, eine verbesserungswürdige Erkennung kleiner Steine – ein Risiko für die Mähklingen – sowie die Beobachtung, dass sich der Roboter auf lockerem, sandigem Untergrund häufiger eingräbt. Das sind keine Ausschlusskriterien, relativieren aber das Bild eines technisch ausgereiften Systems, das die Herstellerangaben allein vermitteln.

Wer sich noch grundsätzlich zwischen Begrenzungskabel- und kabellosen Mährobotern entscheiden muss: unser Vergleichstest Mähroboter ohne Begrenzungskabel ordnet die aktuelle Modellgeneration insgesamt ein.

Für wen sich der MOVA LiDAX Ultra 1000 NICHT lohnt

Gärten mit sehr lockerem oder sandigem Boden sind laut Testbefund ein Risiko – der Roboter neigt dort dazu, sich einzugraben, statt sauber darüber zu fahren. Wer viele kleine Steine oder Kies im Mähbereich hat, sollte vorsichtig sein: Die Erkennung ist laut Test verbesserungswürdig, im schlechtesten Fall drohen Klingenschäden. Wer randscharfen Kantenschnitt ohne jede Nacharbeit mit dem Trimmer erwartet, wird trotz UltraTrim enttäuscht – dort zeigte der Test ebenfalls Schwächen. Und für Gärten über 1.000 m² ist ohnehin die größere LiDAX Ultra 1200, 1600 oder 2000 die passendere Wahl aus derselben Serie.

Pro und Contra: MOVA LiDAX Ultra 1000 (Stand Launch)

Pro

  • Kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, kein Grabaufwand
  • 45 % Steigfähigkeit – auch für leicht hängige Gärten geeignet
  • UltraTrim-Kantenschnitt reduziert Nacharbeit am Rand
  • Fairer Einstiegspreis von 999 € für die 1.000-m²-Klasse
  • Bereits ein unabhängiger Test mit realen Praxiswerten vorhanden

Contra

  • Laut Inside-Digital-Test: mangelhafte Hinderniserkennung im Mähbereich
  • Schwächen beim Kantenschnitt trotz UltraTrim
  • Erkennung kleiner Steine verbesserungswürdig
  • Gräbt sich laut Test auf lockerem Boden häufiger ein

Für wen lohnt sich der MOVA LiDAX Ultra 1000?

Unsere Einschätzung zum Launch: Der LiDAX Ultra 1000 macht das Versprechen einer kabellosen, RTK-freien Navigation für die 1.000-m²-Klasse zu einem fairen Preis wahr – und ein unabhängiger Test bestätigt, dass das System grundsätzlich funktioniert. Wer einen mittelgroßen, überwiegend ebenen und steinfreien Garten hat und auf Grabarbeiten verzichten will, bekommt hier eine solide Lösung. Wer sehr lockeren Boden, viel Kies im Rasen oder makellosen Kantenschnitt ohne Nacharbeit erwartet, sollte die genannten Testbefunde ernst nehmen. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um Preisbewegungen bei Mährobotern nicht zu verpassen.

Häufige Fragen

Was kostet der MOVA LiDAX Ultra 1000?

Laut offizieller Preisliste von MOVA Deutschland (Stand 05.09.2026) kostet der LiDAX Ultra 1000 999 €. Die Serie reicht vom LiDAX Ultra 800 (949 €) bis zum LiDAX Ultra 2000 (1.699 €).

Braucht der LiDAX Ultra 1000 ein Begrenzungskabel?

Nein. Die Navigation erfolgt über UltraView 2.0 (360°-3D-LiDAR + KI-Kamera) ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne.

Für wen lohnt sich der LiDAX Ultra 1000 NICHT?

Für sehr lockeren/sandigen Boden und Gärten mit vielen kleinen Steinen im Mähbereich – ein unabhängiger Test fand hier konkrete Schwächen.

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Preise bei Mährobotern schwanken je nach Händler und Saison.

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