Transparenz: Dieser Beitrag enthĂ€lt Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darĂŒber, erhalten wir eine Provision – der Preis Ă€ndert sich fĂŒr Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Datenbasis: Wir ordnen Herstellerangaben und die bereits erschienenen unabhĂ€ngigen Testberichte ein, statt selbst zu testen.

MĂ€hroboter können inzwischen fast alles – nur eines nicht zuverlĂ€ssig: bis an die Rasenkante mĂ€hen. Klassische Modelle lassen konstruktionsbedingt einen Streifen von 8 bis 10 Zentimetern stehen, den Gartenbesitzer bislang von Hand nachtrimmen mussten. Mit dem GOAT A1600 LiDAR Pro verspricht Ecovacs, genau dieses Problem gelöst zu haben: ein fest eingebauter Trimmer, der die Kante wĂ€hrend des MĂ€hens gleich mitschneidet. Das Modell ist Teil der komplett erneuerten GOAT-Serie zur Gartensaison 2026 und seit dem 12. Februar 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhĂ€ltlich. Mehrere deutsche Fachmedien haben es inzwischen getestet – wir fassen zusammen, was Hersteller und Tester ĂŒbereinstimmend berichten.

Der GOAT A1600 LiDAR Pro in einer Grafik

ECOVACS GOAT A1600 LIDAR PRO Launch-Check · VerfĂŒgbar seit 12. Februar 2026 1.600 mÂČ FlĂ€chenleistung 33 cm Schnittbreite ~3 cm Restabstand Kante statt 8–10 cm 50 % SteigfĂ€higkeit 27°, ohne Kabel 50 Min. Vollladung 113,4 W Schnellladen Die GOAT-Serie 2026 im Preisvergleich GOAT O600 RTK (bis 600 mÂČ) 649 € GOAT O1200 LiDAR Pro (1.200 mÂČ) 999 € GOAT A1600 LiDAR Pro (1.600 mÂČ) 1.199 € UVP 1.599 € GOAT A3000 LiDAR Pro (3.000 mÂČ) ca. 2.299 € Alle Modelle ohne Begrenzungskabel, mit LiDAR- oder RTK-Navigation. Navigation Dual-LiDAR + 3D-ToF-Kamera Schutzklasse IPX6, 17,8 kg Quellen: ecovacs.com, smart-home-fox.de, inside-digital.de, heimwerker-test.de · Grafik: SmartHome Kompass, Juli 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

FlĂ€chenleistungbis 1.600 mÂČ pro Ladung
MÀhwerk32-V-Plattform, zwei gegenlÀufige Klingenscheiben, Schnittbreite 33 cm
Schnitthöhe30–90 mm, stufenlos einstellbar per App
NavigationHoloScope-360-Dual-LiDAR (360°-LiDAR-Sensor + 3D-ToF-Kamera), kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, Positionsgenauigkeit lt. Hersteller ca. 2 cm
KantenschnittIntegrierter TruEdge-Trimmer, aktiviert per App; stoppt bei erkannten Personen
HinderniserkennungAIVI-3D-Sensor, Kamera (150°), Regensensor, GPS; Objekte unter ca. 10 cm (z. B. Igel, dĂŒnne Äste) laut Tests schwerer erkennbar
SteigfÀhigkeitbis 50 % (27°)
Akku / LadungSchnellladung mit 113,4 W, volle Ladung in ca. 50 Minuten
LautstÀrke62 dB(A) im MÀhbetrieb; Trimmer selbst deutlich lauter (Testberichte)
WetterschutzIPX6
Maße / Gewicht540 × 336 × 680 mm, 17,8 kg
Smart HomeApp-Steuerung (WLAN/Bluetooth), Diebstahlschutz, MĂ€hzeitplanung
Preis1.199 € direkt bei ECOVACS (UVP 1.599 €, Stand 23.07.2026); teils bereits ab ca. 999 € im Aktionszeitraum

Der TruEdge-Trimmer: Was er wirklich löst

Das Kernversprechen des A1600 ist der TruEdge-Trimmer: ein zusĂ€tzliches Schneidmodul am Heck des Roboters, das aktiviert per App die Rasenkante entlangfĂ€hrt und dabei nachschneidet. Der Effekt laut unabhĂ€ngigen Tests: Statt der bei klassischen MĂ€hrobotern ĂŒblichen 8 bis 10 Zentimeter Reststreifen bleiben nur noch rund 3 Zentimeter ungemĂ€ht – ein handfester Unterschied, der den lĂ€stigen Handtrimmer-Griff am Wochenende tatsĂ€chlich seltener nötig macht. Smart-Home-Fox bestĂ€tigt in seinem Test: „TruEdge Trimmer funktioniert – reduziert Randstreifen auf ca. 3 cm statt 8–10 cm.“ Inside Digital zieht ein Ă€hnliches Fazit und nennt den Trimmer die Lösung fĂŒr „ein Problem, das kein anderer MĂ€hroboter bislang gelöst hat“. Ganz ohne EinschrĂ€nkung geht das aber nicht: Beide Tests bemĂ€ngeln unabhĂ€ngig voneinander, dass der Trimmer im Betrieb deutlich lauter ist als das eigentliche MĂ€hwerk, und dass er sich bislang nicht separat in individuelle MĂ€hplĂ€ne einbinden lĂ€sst – er lĂ€uft mit, wenn der regulĂ€re MĂ€hdurchgang lĂ€uft, nicht als eigenstĂ€ndige Routine.

Technisch basiert der A1600 auf dem HoloScope-360-Dual-LiDAR-System: ein 360°-LiDAR-Sensor kombiniert mit einer 3D-ToF-Kamera erstellt eine Karte des Gartens, ganz ohne vergrabenes Begrenzungskabel und ohne die bei Premium-MĂ€hrobotern sonst ĂŒbliche RTK-Referenzstation. Ecovacs gibt die Positionsgenauigkeit mit rund 2 Zentimetern an. In der Praxis bestĂ€tigen die Tests eine stabile Navigation bei Tageslicht, weisen aber darauf hin, dass die automatische Kartierung im Schatten oder bei wechselnden LichtverhĂ€ltnissen unzuverlĂ€ssiger arbeitet – hier empfehlen mehrere Tester, die Gartenkarte einmal manuell per App-Fernsteuerung anzulegen, statt sich auf die vollautomatische Ersteinrichtung zu verlassen. Mit bis zu 50 % Steigung (27°) kommt der A1600 zudem mit anspruchsvollem GelĂ€nde zurecht, das viele gĂŒnstigere Modelle ĂŒberfordert.

Hinderniserkennung: gut bei großen, schwĂ€cher bei kleinen Objekten

FĂŒr die Erkennung von Hindernissen kombiniert der Roboter einen AIVI-3D-Sensor mit einer 150°-Kamera, dazu Regen- und GPS-Sensor. Große, stehende Objekte wie Gartenmöbel oder BĂ€lle erkennt das System zuverlĂ€ssig. Bei kleinen oder sich bewegenden Objekten unter rund 10 Zentimetern – etwa Igeln oder dĂŒnnen Ästen – stoßen mehrere Testberichte unabhĂ€ngig voneinander an Grenzen. FĂŒr GĂ€rten mit nĂ€chtlichem Igelbesuch ist das ein Punkt, den man vor dem Kauf einplanen sollte, etwa durch feste MĂ€hzeiten tagsĂŒber statt nachts.

A1600 im Vergleich zur restlichen GOAT-Serie und zur Konkurrenz

Der A1600 LiDAR Pro ist das Modell fĂŒr mittelgroße bis große GĂ€rten in der komplett erneuerten GOAT-Reihe 2026: Darunter positioniert sich der O600 RTK fĂŒr kleine FlĂ€chen bis 600 mÂČ (649 €) und der O1200 LiDAR Pro fĂŒr bis zu 1.200 mÂČ (999 €, ebenfalls mit TruEdge-Trimmer), darĂŒber der A3000 LiDAR Pro fĂŒr GrundstĂŒcke bis 3.000 mÂČ (rund 2.299 €). GegenĂŒber klassischen Konkurrenten wie Segways Navimow-Serie oder Modellen von Husqvarna und Gardena ist der eingebaute Kantentrimmer aktuell ein Alleinstellungsmerkmal – die meisten Wettbewerber verlangen weiterhin einen separaten Handtrimmer fĂŒr die letzten Zentimeter. DafĂŒr arbeiten manche Premium-Konkurrenten mit ausgereifterer RTK-Technik, die auch unter dichtem BlĂ€tterdach stabiler navigiert als reine LiDAR-Systeme.

ModellPreisBesonderheit
Ecovacs GOAT A1600 LiDAR Pro1.199 € (UVP 1.599 €)TruEdge-Trimmer, Dual-LiDAR, bis 1.600 mÂČ
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro999 € UVPGleicher Trimmer, kleinere FlĂ€che (1.200 mÂČ)
Segway Navimow i2 LiDAR Proca. 1.600 €Kabellos, kein eingebauter Trimmer
Gardena Smart Silenoab ca. 900 €Etabliertes Ökosystem, oft noch mit Begrenzungskabel

Preis und VerfĂŒgbarkeit

Direkt bei ECOVACS lag der GOAT A1600 LiDAR Pro bei Redaktionsschluss (23.07.2026) bei 1.199 €, ausgehend von einer UVP von 1.599 €. Verschiedene Fachmedien und HĂ€ndler haben das Modell im Aktionszeitraum bereits fĂŒr rund 999 € beworben – wie stark sich der Preis in den kommenden Wochen einpendelt, ist bei einem noch relativ jungen Modell (Marktstart Februar 2026) ĂŒblich schwer vorherzusagen. Ein Geizhals-Listing fĂŒr das Modell existiert, zeigte zum Recherchezeitpunkt aber keine durchgĂ€ngig aktiven Angebote mehrerer HĂ€ndler; ein belastbarer Idealo-Bestpreis lag ebenfalls nicht vor. Wer kauft, sollte den Preis ĂŒber mehrere HĂ€ndler (Amazon, Otto, MediaMarkt/Saturn) kurz gegenchecken, bevor er zuschlĂ€gt.

FĂŒr wen sich der GOAT A1600 LiDAR Pro NICHT lohnt

Wer einen Garten unter rund 900 mÂČ besitzt, zahlt beim A1600 fĂŒr FlĂ€che drauf, die nie genutzt wird – hier reicht der deutlich gĂŒnstigere GOAT O1200 LiDAR Pro mit demselben Trimmer völlig aus. In chaotisch strukturierten GĂ€rten mit vielen kleinen Hindernissen, engen DurchgĂ€ngen unter 90 Zentimetern Breite oder hĂ€ufigem nĂ€chtlichem Igelbesuch stĂ¶ĂŸt die Hinderniserkennung laut Testberichten an ihre Grenzen – hier sind Nacharbeit oder feste MĂ€hzeiten am Tag ratsam. Wer besonders lĂ€rmempfindliche Nachbarn hat oder ĂŒberwiegend am Abend mĂ€hen möchte, sollte die Kritik an der Trimmer-LautstĂ€rke ernst nehmen und im Zweifel vor dem Kauf ein Testvideo ansehen. Und wer ohnehin schon einen Handtrimmer routiniert benutzt und primĂ€r eine möglichst gĂŒnstige GrundflĂ€che mĂ€hen lassen will, bekommt bei reinen Einsteigermodellen ohne Trimmer-Technik mehr MĂ€hroboter fĂŒrs Geld.

Fazit: Der erste Trimmer-MĂ€her hĂ€lt sein Kernversprechen – mit Abstrichen

Unsere Einordnung: Der Ecovacs GOAT A1600 LiDAR Pro ist einer der ersten MĂ€hroboter, der das Rasenkanten-Problem tatsĂ€chlich angeht, statt es zu ignorieren – und laut ĂŒbereinstimmenden unabhĂ€ngigen Tests funktioniert der TruEdge-Trimmer dabei ĂŒberraschend gut. Die kabellose Dual-LiDAR-Navigation ohne RTK-Antenne macht die Einrichtung einfacher als bei vielen Premium-Konkurrenten, die 50-prozentige SteigfĂ€higkeit und die schnelle Ladung runden das Gesamtpaket ab. Kritisch bleiben die LautstĂ€rke des Trimmers, ungemĂ€hte Ecken als physikalische Grenze des Konzepts und SchwĂ€chen bei sehr kleinen Hindernissen. FĂŒr Gartenbesitzer zwischen 900 und 1.600 Quadratmetern, die den Handtrimmer-Griff am Wochenende hassen, ist der A1600 dennoch einer der interessantesten MĂ€hroboter-Starts des Jahres.

HĂ€ufige Fragen

Was kostet der Ecovacs GOAT A1600 LiDAR Pro?

Direkt bei ECOVACS 1.199 € (UVP 1.599 €, Stand 23.07.2026), im Aktionszeitraum teils bereits ab ca. 999 € bei einzelnen HĂ€ndlern.

Braucht der A1600 ein Begrenzungskabel oder eine RTK-Antenne?

Nein. Er navigiert per Dual-LiDAR-System und kartiert den Garten eigenstÀndig, ganz ohne vergrabenes Kabel oder separate RTK-Station.

Schneidet der TruEdge-Trimmer die komplette Rasenkante?

Fast: Tests messen rund 3 cm Restabstand statt der ĂŒblichen 8 bis 10 cm. In Ecken bleibt aus bauartbedingten GrĂŒnden weiterhin etwas Rasen stehen, und der Trimmer selbst ist recht laut.

Zum Marktstart verfĂŒgbar

Sobald weitere Langzeiterfahrungen vorliegen, aktualisieren wir diesen Launch-Check.

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