Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Datenbasis: Wir ordnen die Herstellerangaben und die verfügbaren Fachmedien-Einschätzungen ein, ein unabhängiger Langzeittest liegt für dieses sehr frische Modell noch nicht vor.

Das Grundproblem vieler Überwachungskameras zeigt sich ausgerechnet dann, wenn man sie am dringendsten braucht: nachts. Reine Infrarot-Nachtsicht liefert oft nur körnige Graustufenbilder, auf denen sich Gesichter oder Kennzeichen kaum sicher erkennen lassen. Homematic IP löst das bei der neuen Außenlichtkamera HmIP-COL pragmatisch: Ein dimmbares LED-Flutlicht mit bis zu 1.800 Lumen ist fest in die Kamera integriert und schaltet sich bei erkannter Bewegung automatisch zu – oder lässt sich flexibel per App steuern. Die Kamera ist eines von sechs Modellen, mit denen der Berliner Hersteller eQ-3 erstmals eigene, selbst entwickelte Überwachungskameras auf den Markt bringt – bislang wurden im Homematic-IP-System nur Partner-Kameras von EZVIZ per App eingebunden. Verfügbar ist die weiße Variante seit dem 31. Juli 2026, die anthrazitfarbene Ausführung folgt Mitte August.

Die Außenlichtkamera in Zahlen

HOMEMATIC IP AUSSENLICHTKAMERA Launch-Check · Verfügbar seit 31. Juli 2026 4 MP 120° Schwenk PIR + KI-Erkennung 1.800 lm LED-Flutlicht dimmbar IP65 wetterfest für draußen 256 GB microSD kein Abo nötig Die neue Kamera-Serie im Preisvergleich Innenkamera – basic 79,95 € Akku-Außenkamera HmIP-COR 169,95 € Video-Türklingel 199,95 € Außenlichtkamera HmIP-COL 229,95 € UVP Zusätzlich nötig ohne bestehendes System: Access Point 2 ab 59,95 € oder Home Control Unit. Erkennung Bewegung, Personen & Geräusch Audio Zwei-Wege, integrierte Sprechanlage Quellen: homematic-ip.com, ELV, tink.at, ifun.de (Herstellerangaben) · Grafik: SmartHome Kompass, August 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Sensor / Auflösung4 MP
Blickfeld120° Schwenkfunktion (motorisiert)
BeleuchtungIntegriertes LED-Flutlicht, dimmbar bis 1.800 Lumen, manuell oder bewegungsgesteuert
BewegungserkennungPIR-Sensor mit 120° Erfassungsbereich, zusätzlich KI-gestützte Geräuscherkennung
AudioZwei-Wege-Audio / Gegensprechfunktion
SpeicherungmicroSD-Karte bis 256 GB lokal, alternativ verschlüsselt auf Homematic-IP-Servern in Deutschland – ohne Registrierungspflicht
WetterschutzIP65, laut Hersteller ausgelegt für –20 bis +50 °C
AnbindungWLAN; laut Handelsbeschreibung kompatibel mit Amazon Alexa und Google Home
VoraussetzungHomematic IP Access Point oder Home Control Unit zwingend erforderlich
AppHomematic IP App für Live-Video, Live-Audio, Lichtsteuerung und Automatisierungen
FarbenWeiß (seit 31.07.2026), Anthrazit (ab Mitte August 2026)
Preis229,95 € (ELV, Stand 03.08.2026) zzgl. Access Point ab 59,95 €, falls nicht vorhanden

Warum eine Kamera mit eigenem Flutlicht?

Der naheliegendste Grund liegt in der Bildqualität bei Dunkelheit: Reine Infrarot-Nachtsicht macht zwar Bewegung sichtbar, liefert aber meist nur Schwarz-Weiß-Silhouetten ohne Farbinformation – Kleidung, Fahrzeugfarbe oder Gesichtszüge gehen dabei oft verloren. Ein zuschaltbares LED-Licht löst dieses Problem direkt an der Quelle, statt es im Nachhinein per Software zu korrigieren. Bei der HmIP-COL lässt sich das 1.800-Lumen-Flutlicht dimmen und entweder dauerhaft, zeitgesteuert oder ausschließlich bei erkannter Bewegung aktivieren – letzteres spart Strom und vermeidet, dass die Beleuchtung Nachbarn oder Schlafzimmerfenster dauerhaft stört. Der zweite Effekt ist psychologisch: Ein plötzlich aufflammendes Licht am Hauseingang wirkt auf ungebetene Besucher abschreckender als eine unsichtbar filmende Kamera.

Teil der ersten eigenen Kamera-Serie

Die Außenlichtkamera ist keine Einzelveröffentlichung, sondern Teil einer sechsteiligen Serie, mit der eQ-3 das Homematic-IP-Ökosystem erstmals um selbst entwickelte Kameras erweitert: zwei Innenkameras (79,95 € und 119,95 €), eine kabelgebundene und eine akkubetriebene Außenkamera (je 169,95 €, dazu unser separater Launch-Check zur Akku-Außenkamera), zwei Video-Türklingeln (je 199,95 €, Launch-Check hier) sowie die hier besprochene Außenlichtkamera als teuerstes Modell der Serie. Der Reiz für Bestandskunden: Eine Kamera, die nativ im Homematic-IP-System steckt, kann Bewegungen direkt mit Heizung, Rollläden oder Alarmanlage verknüpfen – „Kamera erkennt Person an der Einfahrt, Flutlicht schaltet ein" läuft dann ohne App-Umweg über Drittanbieter.

Speicherung ohne Abo-Zwang

Aufnahmen lassen sich wahlweise lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 256 GB ablegen oder verschlüsselt auf Homematic-IP-eigenen Servern in Deutschland sichern – ohne dass dafür eine Registrierung nötig ist. Eine laufende Abo-Gebühr für Grundfunktionen wie Bewegungserkennung, Live-Bild oder die App-Nutzung ist zum Marktstart nicht bekannt. Das unterscheidet die Serie von vielen etablierten Cloud-Kameras, bei denen gespeicherte Video-Clips oft erst mit einem monatlichen Abo verfügbar werden.

Wer bereits einen Homematic IP Access Point oder eine Home Control Unit besitzt, bekommt mit der Außenlichtkamera eine Kombination aus Video-Überwachung und Wegbeleuchtung, die sich direkt mit anderen Homematic-IP-Geräten verknüpfen lässt – etwa um bei erkannter Bewegung zusätzlich den Flur zu beleuchten.

Das Ökosystem-Argument – und sein Preis

Der entscheidende Unterschied zu Standalone-Flutlichtkameras von Ring, eufy oder Reolink steckt nicht in den technischen Daten, sondern in der Voraussetzung: Die HmIP-COL funktioniert ausschließlich zusammen mit einem Homematic IP Access Point oder der Home Control Unit als Zentrale – ohne diesen Zugangspunkt lässt sich die Kamera nicht in Betrieb nehmen. Wer bereits Homematic-IP-Nutzer ist, hat diese Hürde längst genommen. Wer bei null anfängt, muss den Access Point 2 (ab 59,95 €) einkalkulieren – macht in Summe fast 290 € für den Einstieg, bevor überhaupt die erste Aufnahme gespeichert ist. Bei Ring, eufy oder Reolink genügt dagegen meist die kostenlose App plus WLAN.

ModellPreisBesonderheit
Homematic IP Außenlichtkamera HmIP-COL229,95 € (+ Access Point)1.800-Lumen-Flutlicht integriert, tiefe Ökosystem-Integration, kein Abo, aber Hub-Pflicht
Reolink Solar Floodlight Camca. 90–130 €Solar-Panel im Set, kein Hub nötig, kein Abo
eufy SoloCam E42ca. 130–150 €Lokale Speicherung ohne Abo, breite App-Anbindung
Ring Floodlight Cam Plusca. 200 €Größtes Ökosystem, Aufnahmen nur mit Abo

Preis und Verfügbarkeit

Die Außenlichtkamera HmIP-COL kostet 229,95 € beim Hersteller-Handelspartner ELV (Stand 03.08.2026) und ist in Weiß seit dem 31. Juli 2026 in Deutschland erhältlich, die anthrazitfarbene Variante folgt Mitte August 2026. Ein unabhängiger Idealo- oder Geizhals-Bestpreis mit mehreren aktiven Angeboten lag zum Recherchezeitpunkt noch nicht vor – bei einem so frischen, markeneigenen Produkt ist das normal, der Preis dürfte sich in den kommenden Wochen über weitere Händler wie Amazon und tink einpendeln. Wer noch keinen Access Point besitzt, sollte die zusätzlichen rund 60 € fest einplanen.

Für wen sich die HmIP-COL NICHT lohnt

Wer noch kein Homematic-IP-System besitzt und einfach nur schnell eine Flutlichtkamera an der Garage montieren möchte, zahlt mit Access Point drauf spürbar mehr als für vergleichbare Standalone-Modelle von Reolink oder eufy – ohne einen erkennbaren Auflösungsvorteil, denn 4 MP ist solide, aber kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Wer eine Solarpanel-Lösung ohne Steckdose in der Nähe sucht, geht bei der HmIP-COL leer aus – die Kamera ist für den Betrieb mit Stromanschluss ausgelegt, ein Solar-Zubehör ist nicht bekannt. Und wer generell skeptisch gegenüber der ersten Produktgeneration einer Marke ist, die bislang keine eigenen Kameras gebaut hat, wartet besser die ersten unabhängigen Langzeittests ab, bevor er investiert.

Fazit: Konsequente Lösung für ein konkretes Problem – aber nur für die eigene Zielgruppe

Unsere Einordnung: Die Außenlichtkamera HmIP-COL löst das Kernproblem schlecht ausgeleuchteter Nachtaufnahmen mit der naheliegendsten Methode – einem eigenen, dimmbaren Flutlicht – und bleibt dabei ihrem Ökosystem-Ansatz treu: lokale oder Deutschland-basierte Speicherung ohne Registrierungspflicht und ohne erkennbaren Abo-Zwang. Für bestehende Homematic-IP-Haushalte ist sie damit eine naheliegende Ergänzung, die sich direkt mit Licht, Heizung oder Alarmanlage verknüpfen lässt. Für alle anderen lohnt sich zuerst der Blick auf den Gesamtpreis inklusive Access Point und ein Vergleich mit reinen Standalone-Flutlichtkameras, die ohne diese Zusatzinvestition auskommen. Ein ausführlicher Praxistest großer Fachmedien steht noch aus – wir aktualisieren diesen Launch-Check, sobald belastbare Langzeiterfahrungen vorliegen.

Häufige Fragen

Was kostet die Homematic IP Außenlichtkamera HmIP-COL?

229,95 € beim Hersteller-Handelspartner ELV (Stand 03.08.2026). Ohne bestehenden Access Point kommen rund 60 € für den Access Point 2 dazu.

Seit wann ist die Kamera erhältlich?

Die weiße Variante seit dem 31. Juli 2026, die anthrazitfarbene Version folgt Mitte August 2026. Sie ist Teil einer sechsteiligen Kamera-Serie, mit der Homematic IP erstmals eigene Kameras auf den Markt bringt.

Braucht die Kamera ein Abo?

Nein. Aufnahmen landen lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 256 GB oder verschlüsselt auf deutschen Servern – ohne Registrierungspflicht und ohne bekannte monatliche Kosten.

Zum Marktstart verfügbar

Sobald unabhängige Langzeittests vorliegen, aktualisieren wir diesen Launch-Check.

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