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đŸ”„ Gerade im Angebot: Aqara Floor Heating Thermostat W500 – Wandthermostat fĂŒr 367 â‚Ź statt 420 â‚Ź (−13 %) bei tink DE Preis heute automatisch geprĂŒft · Angebot kann jederzeit enden

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Wer eine elektrische Fußbodenheizung im Bad oder in der KĂŒche hat, kennt vermutlich beide Extreme: entweder heizt der Boden auch dann noch, wenn seit Stunden niemand mehr im Raum war – oder er ist morgens beim Aufstehen noch kalt, weil der Regler keine Zeitsteuerung kennt. Beides kostet unnötig Geld, denn elektrische FlĂ€chenheizungen ziehen ihren Strom direkt aus dem Netz, ohne den Effizienzbonus einer WĂ€rmepumpe. Der Aqara Floor Heating Thermostat W500 ersetzt den klassischen Wandregler durch ein smartes GerĂ€t mit App-Anbindung, das jeden Raum einzeln nach Zeitplan steuern kann.

Der Aqara W500 in einer Grafik

AQARA FLOOR HEATING THERMOSTAT W500 Launch-Check · Smart heizen 3.600 W maximale Heizleistung 16 A bei 230 V 5–45 °C Zieltemperatur in 0,5 °C-Schritten Thread/Zigbee Matter-fĂ€hig Bluetooth zur Einrichtung Ohne Hub vs. mit Aqara Hub M100 Thread-Modus (ohne Hub) Grundfunktionen Zigbee-Modus (mit Hub M100) 7 Schaltpunkte/Tag Plus Fenster-offen-Erkennung und lokale Automation ohne Internet Marktpreis EinzelgerĂ€t ca. 60–65 € UVP 70 € Unser Ersteindruck 8,0 / 10 Quellen: Aqara (Herstellerangaben), Notebookcheck, smartzone.de · Grafik: SmartHome Kompass, August 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Einsatzbereichelektrische Fußbodenheizung, einphasig + Neutralleiter
Maximale Last3.600 W (16 A bei 220–250 V AC)
Abmessungen86 × 86 × 45 mm, passt in 86-mm-/EU-Unterputzdosen
DisplayFarb-LCD, zeigt Ist-/Zieltemperatur und Luftfeuchtigkeit
SensorNTC-BodenfĂŒhler im Lieferumfang enthalten
KonnektivitÀtBluetooth (Einrichtung), Thread/Matter, Zigbee (mit Aqara Hub M100)
ÖkosystemeApple Home, Google Home, Amazon Alexa, Home Assistant, SmartThings, Homey
Zieltemperatur5–45 °C in 0,5 °C-Schritten
VerfĂŒgbar seitJuli 2025 (Deutschland)
PreisUVP ca. 70 € · EinzelgerĂ€t im Handel meist 60–65 €

Was das Thermostat wirklich kann

Der W500 wird die alte Wandsteuerung 1:1 – er braucht Phase und Neutralleiter und schaltet bis zu 3.600 Watt Heizleistung. Anders als viele Konkurrenzprodukte liegt der Bodensensor bereits bei, den manche Hersteller separat berechnen. Direkt aus der Wand heraus, ganz ohne zusĂ€tzliche Hardware, verbindet sich das GerĂ€t per Thread mit Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Home Assistant – darĂŒber lassen sich Grundfunktionen wie Ein/Aus und Zieltemperatur steuern.

Wer die vollen Zeitplan-Funktionen will, braucht den separaten Aqara Hub M100 (rund 35 €) und wechselt in den Zigbee-Modus: Damit sind bis zu sieben Schaltpunkte pro Tag möglich, dazu eine Fenster-offen-Erkennung, die die Heizung bei gekipptem Fenster pausiert, und lokale Automationen, die auch ohne Internetverbindung laufen. Das ist der Kern des Sparversprechens: Statt einer festen WohlfĂŒhltemperatur rund um die Uhr heizt der Boden nur noch dann auf, wenn tatsĂ€chlich jemand zu Hause ist.

Zum Vergleich: Aqaras eigenes Radiator Thermostat W600, das wir bereits eingeordnet haben, regelt klassische Heizkörper per Stellantrieb und Batterie – der W500 ist dagegen fĂŒr fest verkabelte, elektrische FlĂ€chenheizungen gedacht und wird an der Wand statt am Heizkörper montiert. Wer beide Heizungsarten im Haus hat, etwa Heizkörper im Wohnzimmer und elektrische Fußbodenheizung im Bad, kombiniert beide GerĂ€te in derselben App und demselben Zeitplan-System, statt zwei getrennte Ökosysteme zu pflegen. Das cumulative Verbrauchsdisplay auf dem W500 zeigt zusĂ€tzlich den aufsummierten Stromverbrauch an – so lĂ€sst sich wenigstens grob nachvollziehen, ob eine Zeitplan-Anpassung tatsĂ€chlich etwas bringt, auch ohne separaten Energiemesser an der Sicherung.

Die ehrliche Einordnung: Die Installation ist die eigentliche HĂŒrde

Ein unabhĂ€ngiger Praxistest von smartzone.de bestĂ€tigt: Das GerĂ€t selbst funktioniert zuverlĂ€ssig, sobald es angeschlossen ist – die eigentliche Herausforderung liegt in der Hausverkabelung dahinter. Fehlt in der Verteilerdose ein korrekt verlegter Neutralleiter, wie es bei Ă€lteren Installationen vorkommen kann, hilft das schönste Thermostat nichts. Die mitgelieferte Anleitung wurde im Test als „knapp" beschrieben – Laien ohne Elektro-Grundkenntnisse sollten die Montage einem Fachbetrieb ĂŒberlassen. Ein zweiter Kritikpunkt: Das Display ist ohne aktive Beleuchtung im Dunkeln schlecht ablesbar, die Hintergrundbeleuchtung springt erst beim Tastendruck an.

Wichtig fĂŒr die Erwartungshaltung: Der W500 ist fĂŒr elektrische Fußbodenheizung konzipiert. Bei wasserbasierten Systemen mit trĂ€gem Heizkreislauf dauert es laut Testbericht zwischen drei und zwölf Stunden, bis eine geĂ€nderte Solltemperatur ĂŒberhaupt spĂŒrbar wird – dort bringt die feine App-Steuerung kaum einen Vorteil gegenĂŒber einem einfachen Raumthermostat.

Beim eingebauten Frost- und Überhitzungsschutz gilt laut Hersteller: Diese Grundsicherung soll auch dann noch greifen, wenn das GerĂ€t von der App-Steuerung getrennt ist – etwa bei einem WLAN-Ausfall. FĂŒr die reine Sicherheitsfunktion muss also nicht die gesamte Smart-Home-Infrastruktur mitlaufen. Das ist ein sinnvoller Unterschied zu reinen Cloud-Thermostaten, deren Schutzfunktionen bei einem Serverausfall des Herstellers komplett ausfallen können.

FĂŒr wen sich der Aqara W500 NICHT lohnt

Wer eine wasserbasierte Fußbodenheizung hat, sollte sich den Aufpreis fĂŒr die smarte Steuerung gut ĂŒberlegen: Die lange thermische TrĂ€gheit frisst den Zeitplan-Vorteil weitgehend auf. Auch fĂŒr Haushalte, die ohnehin schon eine zentrale GebĂ€udeautomation mit eigener Heizungsregelung betreiben, ist ein zusĂ€tzliches EinzelgerĂ€t oft redundant. Und wer sich die Montage nicht selbst zutraut und keinen Elektriker beauftragen will, sollte beim alten mechanischen Regler bleiben, statt an der Verkabelung zu experimentieren. FĂŒr die volle Funktionsvielfalt braucht es außerdem den separaten Hub M100 – wer nur den Thread-Modus nutzen will, bekommt lediglich Grundfunktionen.

Pro und Contra: Aqara W500 (Stand Check)

Pro

  • Bodensensor bereits im Lieferumfang enthalten
  • Fairer Preis von rund 60–65 € fĂŒr ein GerĂ€t mit 3.600 W Schaltleistung
  • Thread/Matter-fĂ€hig, funktioniert ohne Zwang zu einem Zusatz-Hub
  • Mit Hub M100 bis zu 7 Schaltpunkte pro Tag plus Fenster-offen-Erkennung
  • Lokale Automationen laufen auch ohne Internetverbindung

Contra

  • Volle Zeitplan-Funktionen erst mit separatem Hub M100 (ca. 35 € extra)
  • Installation hĂ€ngt an der vorhandenen Hausverkabelung, Anleitung knapp
  • Display ohne aktive Beleuchtung im Dunkeln schwer ablesbar
  • FĂŒr wasserbasierte Fußbodenheizung wenig sinnvoll

FĂŒr wen lohnt sich der Aqara W500?

Unsere EinschĂ€tzung: FĂŒr Haushalte mit elektrischer Fußbodenheizung, die bisher ohne jede Zeitsteuerung durchheizt, ist der W500 ein gĂŒnstiger und technisch solider Einstieg in eine raumweise Regelung. Das Sparpotenzial hĂ€ngt direkt davon ab, wie konsequent die App-ZeitplĂ€ne genutzt werden – das GerĂ€t allein spart noch kein Geld, es macht das Sparen nur möglich. Wer handwerklich sattelfest ist oder einen Elektriker einbindet, bekommt fĂŒr rund 60–65 € pro Raum ein Matter-fĂ€higes Thermostat mit brauchbarem Funktionsumfang. Bei tink gibt es aktuell ein 6er-Set fĂŒr 367 € statt 420 € – rund 61 € pro GerĂ€t, praktisch fĂŒr Haushalte, die mehrere RĂ€ume auf einmal umrĂŒsten wollen.

HĂ€ufige Fragen

Was kostet der Aqara Floor Heating Thermostat W500?

Die UVP liegt bei rund 70 €, im freien Handel ist das EinzelgerĂ€t meist fĂŒr ca. 60–65 € zu finden. Bei tink gibt es ein 6er-Set aktuell fĂŒr 367 € statt 420 €, was rund 61 € pro GerĂ€t entspricht.

Braucht der Aqara W500 einen Hub?

Nein, im Thread-Modus verbindet er sich direkt mit Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Home Assistant. FĂŒr volle Zeitplan-Funktionen mit bis zu sieben Schaltpunkten pro Tag und Fenster-offen-Erkennung ist der separate Aqara Hub M100 (ca. 35 €) im Zigbee-Modus nötig.

FĂŒr wen lohnt sich der Aqara W500?

Vor allem fĂŒr Haushalte mit elektrischer Fußbodenheizung, die bisher ohne Zeitplan durchheizt. Bei wasserbasierter Fußbodenheizung ist der Nutzen wegen der trĂ€gen Reaktionszeit deutlich kleiner.

Mehrere RĂ€ume umrĂŒsten?

Das 6er-Set bei tink lohnt sich vor allem, wenn gleich mehrere RĂ€ume auf smarte Steuerung umgestellt werden sollen.

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