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Apples eigenes MagSafe Battery Pack lädt mit müden 7,5 Watt und ist längst aus dem Handel verschwunden. In diese Lücke drängen mittlerweile mehrere Hersteller – und Ugreen tritt mit der MagFlow so forsch wie kaum ein anderer an: 25 Watt kabellose Ladeleistung über Qi2, 10.000 mAh Kapazität und ein fest angeschlagenes USB-C-Kabel, das Sie nie mehr suchen müssen, weil es nie in der Tasche verschwindet. Notebookcheck zitiert Ugreens Werbeversprechen: Ein iPhone 16 Pro Max soll in 30 Minuten auf 50 Prozent laden – 15 Minuten schneller als mit den üblichen 15-Watt-Modellen. Hier ist unser Launch-Check auf Basis der Herstellerdaten, dreier unabhängiger Tests und der aktuellen Marktpreise.
Die MagFlow in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Kapazität | 10.000 mAh (37 Wh), ca. 6.000 mAh nutzbar |
| Kabellos (Qi2/MagSafe) | bis 25 W magnetisch, 17 N52-Magnete, 9 N Haltekraft |
| USB-C-Ausgang | bis 30 W über integriertes Kabel + separatem Port |
| Kabel | fest angeschlagen, laut Hersteller >10.000 Biegungen |
| Maße / Gewicht | ca. 110,8 × 70 × 21 mm · ca. 254 g |
| Schutzschaltungen | "Thermal Guard" (200 Messungen/Sek.), 13-facher Schutz |
| Farben | Grau, Blau |
| Kompatibilität | MagSafe-kompatible iPhones, Qi2-Android |
| Marktstart | angekündigt für 25. August 2025, weiterhin im Handel |
| Preis | UVP 89,99 € · Marktpreis ab ~49,90 € |
| Ersteindruck | 7,8 / 10 |
Hinweis zur Ehrlichkeit: Ugreen nennt für dieses Modell kein offizielles Gewicht auf der deutschen Produktseite – die Maße/Gewichtsangabe stammt aus dem unabhängigen How-To-Geek-Test des baugleichen Modells. Idealo führte das Produkt zum Prüfzeitpunkt nicht auf; wir haben deshalb auf den deutschen Preisvergleich bei Geizhals zurückgegriffen (Bestpreis 49,90 € bei alza.de, Saturn und MediaMarkt bei 49,99 €, Stand 22. August 2026).
Was die 25 Watt in der Praxis bedeuten
Der Sprung von 15 auf 25 Watt Qi2-Ladeleistung ist mehr als eine Zahl auf der Verpackung. 17 verbaute N52-Magnete sorgen laut Ugreen für satte 9 Newton Haltekraft – das iPhone rutscht damit nicht ab, während gleichzeitig deutlich mehr Energie durch die Magnetspule fließt als bei den bisher üblichen 15-Watt-Modellen von Anker oder Belkin. Macworld bewertet genau diesen Punkt im Realbetrieb positiv und bezeichnet die MagFlow-Reihe als „leader of the pack" bei den Ladezeiten. Ergänzt wird das durch ein fest angeschlagenes USB-C-Kabel, das laut Hersteller mehr als 10.000 Biegungen übersteht – ein durchdachtes Detail für alle, die ständig ein loses Ladekabel suchen. Über den separaten USB-C-Port liegen zusätzlich bis zu 30 Watt an, genug für ein Tablet oder ein zweites Gerät per Kabel.
Damit die Ladeleistung nicht zulasten der Sicherheit geht, misst die „Thermal Guard"-Schaltung laut Ugreen 200-mal pro Sekunde die Temperatur, ergänzt um insgesamt 13 Schutzmechanismen gegen Überhitzung, Überspannung und Kurzschluss – ein nachvollziehbarer Ansatz angesichts der Wärme, die 25 Watt kabellos zwangsläufig erzeugen.
So schlägt sie sich im Alltag
Denken Sie an einen typischen Reisetag: Das iPhone startet morgens voll, nach Navigation, Fotos vom Ausflug und durchgehendem Streaming zeigt es am frühen Nachmittag noch 30 Prozent. Sie greifen zur MagFlow, klipsen sie magnetisch an – die 17 N52-Magnete rasten spürbar satt ein – und stecken beides zusammen zurück in die Tasche. Mit den vollen 25 Watt füllt sich der Akku deutlich zügiger als mit den 15-Watt-Modellen, die bislang Standard waren: Ugreens Herstellerangabe von 30 Minuten bis 50 Prozent beim iPhone 16 Pro Max deckt sich mit dem, was Notebookcheck aus den offiziellen Unterlagen zitiert. Am Abend ist dank der vollen 10.000 mAh in der Regel noch genug Reserve für eine zweite Teilladung übrig – vorausgesetzt, Sie akzeptieren die spürbar klobigere Form in der Hosentasche, die How-To-Geek zu Recht bemängelt.
Praktisch im Alltag ist vor allem das integrierte USB-C-Kabel: Es verschwindet nie in den Tiefen der Tasche und liegt am Gate, im Zug oder am Schreibtisch immer griffbereit parat. Wer regelmäßig ein Ladekabel vermisst, wird genau dieses Detail zu schätzen wissen – auch wenn es die Powerbank dadurch etwas weniger flexibel macht als Modelle mit austauschbarem Kabel.
Die ehrliche Einordnung: schnell, aber nicht makellos
Der unabhängige Test von How-To-Geek vergibt zwar nur eine mittlere Note (6 von 10 auf der US-Skala des Mediums), lobt aber ausdrücklich die „fast wireless charging speed" als Pluspunkt. Die Kritik: Das Gehäuse sei „brick-shaped" – klobig und nicht sonderlich angenehm in der Hand – und die Powerbank könne keine zwei Geräte gleichzeitig laden. Zur nutzbaren Kapazität kommt der Test auf rund 6.000 mAh effektiv aus den nominellen 10.000 mAh – ein Effizienzverlust, der bei jeder kabellosen Powerbank auftritt, hier aber konkret gemessen wurde.
Der direkteste Konkurrent ist der Baseus PicoGo AM52: ebenfalls Qi2.2 mit 25 Watt, aber mit kräftigeren 45 Watt USB-C-Ausgang und ähnlich integriertem Kabel, zeitweise für 59,99 US-Dollar reduziert. Die Anker MagGo 10K Slim bleibt bei 15 Watt kabellos, punktet dafür mit schlankerem Design. Belkins BoostCharge Pro setzt ebenfalls auf 15 Watt und einen ausklappbaren Kickstand statt auf maximale Ladeleistung. Wer die reine Wattzahl sucht, landet aktuell kaum an der Ugreen MagFlow vorbei – wer ein möglichst kompaktes, elegantes Zubehörteil will, findet woanders eher, was er sucht.
Für wen sich die Ugreen MagFlow NICHT lohnt
Wer eine besonders schlanke, leichte Powerbank für die Jackentasche sucht, wird von der klobigen Riegel-Bauform bei 254 Gramm eher enttäuscht – hier ist die deutlich dünnere Vonmühlen Evergreen Mag oder ein kompakteres 15-Watt-Modell die bessere Wahl. Wer regelmäßig zwei Geräte gleichzeitig kabellos laden möchte, sollte laut How-To-Geek-Test genauer hinsehen: Das funktioniert bei diesem Modell nicht parallel. Und wer sein Smartphone nur gelegentlich unterwegs auflädt und keine 25 Watt braucht, zahlt mit der MagFlow für eine Ladeleistung, die im Alltag oft ungenutzt bleibt – ein einfacheres 15-Watt-Modell ist dann günstiger und praktisch genauso schnell im Ergebnis, weil die meisten iPhones ohnehin nicht die vollen 25 Watt annehmen.
Pro und Contra: Ugreen MagFlow (Stand Launch)
Pro
- 25 W Qi2 – aktuell eine der schnellsten Magnet-Powerbänke
- 10.000 mAh, damit doppelte Kapazität mancher Konkurrenten
- Integriertes, laut Hersteller besonders robustes USB-C-Kabel
- Bis 30 W USB-C-Ausgang über separaten Port
- Marktpreis deutlich unter der UVP von 89,99 €
Contra
- Klobige, "riegelartige" Bauform laut How-To-Geek-Test
- Keine gleichzeitige Ladung zweier Geräte möglich
- Effektiv nur rund 6.000 mAh statt der nominellen 10.000 mAh
- Kein offizielles Gewicht/Maße auf der deutschen Herstellerseite
Für wen lohnt sich die Ugreen MagFlow?
Unsere Einschätzung zum Launch: Die Ugreen MagFlow ist derzeit unter den MagSafe-kompatiblen Powerbänken eine der schnellsten Optionen für alle, denen Ladeleistung wichtiger ist als schlankes Design. Wer sein iPhone unterwegs so schnell wie möglich wieder auf Kurs bringen will und das integrierte Kabel als Vorteil statt als Ballast sieht, bekommt hier zum fairen Marktpreis viel Leistung. Wer dagegen ein möglichst kompaktes Zubehörteil sucht oder zwei Geräte gleichzeitig laden will, sollte die schlankeren 15-Watt-Alternativen von Belkin oder Vonmühlen daneben legen. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um aktuelle Preisschwankungen nicht zu verpassen.
Häufige Fragen
Wie schnell lädt die Ugreen MagFlow kabellos?
Magnetisch mit bis zu 25 W über Qi2. Laut Ugreen lädt ein iPhone 16 Pro Max damit in 30 Minuten auf 50 %, 15 Minuten schneller als mit 15-Watt-Modellen.
Was kostet die Ugreen MagFlow?
UVP 89,99 €. Im deutschen Preisvergleich bei Geizhals lag der Bestpreis am 22. August 2026 bei rund 49,90 € (alza.de), Saturn und MediaMarkt boten sie für 49,99 € an.
Für wen lohnt sich die Ugreen MagFlow nicht?
Für alle, die ein schlankes, leichtes Design suchen oder zwei Geräte gleichzeitig kabellos laden wollen – beides ist laut unabhängigem Test nicht die Stärke dieses Modells.
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