Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Marktcheck auf Datenbasis: Wir ordnen Herstellerangaben, Nutzerbewertungen und verfügbare Fachmedien-Tests zur Baureihe ein, ein eigener Hands-on-Test dieses konkreten Bundles liegt uns nicht vor.
Eine Alarmanlage ohne Fachbetrieb, ohne Kabelverlegung und ohne monatliche Abo-Gebühr – das verspricht die Smartvest-Reihe von ABUS seit Jahren, und der deutsche Sicherheitstechnik-Hersteller hat die Baureihe mit der Pro-Generation aufgebohrt: mehr anschließbare Geräte, mehr Kameras pro Zentrale, eine überarbeitete App. Das aktuelle Bundle bei tink DE kombiniert das Smartvest Pro Starter-Set (Zentrale, Tür-/Fensteröffnungsmelder, Fernbedienung) mit der SmartLook, einer schwenk- und neigbaren 4K-Außenkamera – macht zusammen 377 € statt 498,99 € UVP. Wir haben geprüft, was das Set technisch bietet und wo die Grenzen einer Consumer-Alarmanlage ohne Fachinstallation liegen.
Das Bundle in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Lieferumfang | Alarmzentrale, 1× Tür-/Fensteröffnungsmelder, 1× Fernbedienung, SmartLook 4K-Schwenk-/Neige-Außenkamera |
| Erweiterbarkeit | Bis zu 32 Funkgeräte (Melder, Sirenen, Fernbedienungen) und bis zu 4 IP-Kameras pro Zentrale |
| Konnektivität Zentrale | LAN/WLAN (2,4 oder 5 GHz), Smartvest-Pro-App für iOS/Android |
| Sirene | Integrierte Innensirene in der Zentrale |
| Stromausfall | Batterie-Backup in der Zentrale vorhanden |
| SmartLook-Kamera | 4K-Auflösung, Schwenken & Neigen per App, vordefinierte Presets, smarte Bewegungserkennung |
| Speicherung | Lokal, ohne Abo oder Cloud-Zwang |
| App-Funktionen | Echtzeit-Push, Livestream, Szenarien („Wenn-Dann"), Multi-User mit Rechteverwaltung, Alexa-/Google-Sprachsteuerung der Grundfunktionen |
| Zertifizierung | Keine VdS-Klasse (Herstellerangabe: „ohne Angabe") |
| Garantie | Gesetzlich 2 Jahre, optional 5 Jahre für 39,99 € Aufpreis |
| Preis | 377 € (eigener Preis-Wächter, tink DE, Stand 25.07.2026) · UVP 498,99 € |
Was im Bundle steckt – und was die Pro-Generation ändert
Kern des Sets ist die Smartvest-Pro-Zentrale: ein weißes, ovales Gehäuse, das per LAN oder WLAN ins Heimnetz eingebunden wird und laut ABUS bis zu 32 Funkgeräte sowie bis zu 4 IP-Kameras gleichzeitig verwalten kann – deutlich mehr als frühere Smartvest-Generationen. Im Starter-Set liegen bereits ein Tür-/Fensteröffnungsmelder und eine Fernbedienung mit Schlüsselanhänger bei, über die sich die Anlage scharf- und unscharfschalten lässt, ohne das Smartphone zu zücken. Ausgelöst wird bei Alarm eine integrierte Innensirene; wie laut genau diese im konkreten Pro-Modell ausfällt, dokumentiert ABUS auf den öffentlichen Produktseiten nicht in Dezibel-Werten – ältere Smartvest-Tests nennen für die Basisreihe rund 80 dB.
Neu im Bundle ist die SmartLook: eine schwenk- und neigbare 4K-Außenkamera, die sich per App in beliebige Blickwinkel drehen lässt und dafür feste Presets speichert – etwa „Einfahrt" und „Gartentor" auf Knopfdruck. Aufnahmen landet laut tink-Produktseite lokal, ohne Abo oder Cloud-Zwang – ein Kontrastprogramm zu vielen Konkurrenzkameras, die Kernfunktionen erst mit laufender Cloud-Gebühr freischalten.
App, Automationen und Sprachsteuerung
Über die kostenlose Smartvest-Pro-App laufen sämtliche Funktionen zusammen: Echtzeit-Push-Benachrichtigungen bei Alarm, Livestream-Zugriff auf die SmartLook, das Scharf-/Unscharfschalten der Anlage sowie selbst definierte „Wenn-Dann"-Szenarien – etwa „Wenn die Anlage scharf geschaltet wird, dann schwenkt die Kamera automatisch in Richtung Haustür". Mehrere Nutzer lassen sich mit unterschiedlichen Rechten anlegen, praktisch für Familien oder Angehörige, die nur bestimmte Bereiche einsehen sollen. Alexa und Google Assistant lassen sich für Grundfunktionen anbinden, eine vollwertige Kamera-Sprachsteuerung nennt ABUS auf den offiziellen Produktseiten nicht.
Die ehrliche Einordnung: praktisch, aber mit bekannten Schwachstellen
Auf testbericht.de kommt das Smartvest Pro auf eine Nutzerbewertung von 4 von 5 Sternen bei überdurchschnittlichen Werten in Leistung (95,5 %) und Bedienung (92,1 %). Gelobt wird die einfache Installation ohne Fachbetrieb; kritisiert wird in einer Einzelrezension eine unzuverlässige Push-Benachrichtigung im Alarmfall – ein Punkt, der bei einem sicherheitsrelevanten Produkt besonders schwer wiegt und den Support als schwer erreichbar beschreibt.
Strukturell teilt die Pro-Generation ein bekanntes Problem der gesamten Smartvest-Reihe: Ein Test des Vorgängermodells zeigte, dass die Zentrale bei unscharf geschalteter Anlage physisch vom Strom getrennt und die Batterien entnommen werden können – wer also bereits Zugang zum Aufstellort der Zentrale hat, kann das System recht einfach deaktivieren. Ein VdS-Zertifikat einer unabhängigen Prüfstelle, das professionelle Alarmanlagen auszeichnet und häufig Voraussetzung für Versicherungsrabatte ist, führt ABUS für die Pro-Zentrale laut eigener Produktdatenblätter nicht auf. Das ist bei Consumer-Funkalarmanlagen dieser Preisklasse nicht ungewöhnlich, sollte aber vor dem Kauf klar sein.
Für wen sich das Set NICHT lohnt
Wer für die Hausratversicherung eine VdS-zertifizierte Alarmanlage nachweisen muss, um einen Prämienrabatt zu bekommen, ist beim Smartvest Pro an der falschen Adresse – dafür braucht es eine geprüfte Fachanlage mit Installation durch einen zertifizierten Errichter. Wer maximale Sabotagesicherheit erwartet, etwa weil Fremde regelmäßig unbeaufsichtigt Zugang zur Wohnung haben, sollte bedenken, dass die Zentrale bei physischem Zugriff relativ einfach außer Betrieb zu setzen ist. Für ein großes Mehrfamilienhaus oder eine gewerbliche Immobilie mit vielen Zugängen reicht das Basis-Set mit nur einem Öffnungsmelder ohnehin nicht – hier fallen schnell weitere Kosten für zusätzliche Melder an, bevor das System wirklich lückenlos schützt. Und wer grundsätzlich keine Abhängigkeit von einer Smartphone-App will, findet in klassischen, rein mechanischen Alarmanlagen die konsequentere Lösung.
Für wen sich das Set lohnt
Zielgruppe sind Mieter und Eigentümer von Wohnungen oder Einfamilienhäusern, die eine nachrüstbare, kabellose Grundsicherung ohne Bohrarbeiten und ohne monatliche Abo-Kosten suchen – etwa als Ergänzung zu bereits vorhandenen Fenstersicherungen. Wer ohnehin eine Außenkamera plant, bekommt mit dem Bundle zwei Funktionen in einem Kauf: Alarmierung bei Einbruch und Sichtkontrolle übers Grundstück, beides ohne separates Abo. Besonders sinnvoll ist das Set für alle, die bereits ein Gefühl für die Grenzen einer Selbstbau-Lösung mitbringen und die Zentrale bewusst gut versteckt platzieren, statt sich allein auf die Optik als Abschreckung zu verlassen.
Preis-Kapitel: Bundle schlägt Einzelkauf
Das Starter-Set + SmartLook-Bundle kostet aktuell 377 € (eigener Preis-Wächter bei tink DE, Stand 25.07.2026) statt einer UVP von 498,99 € – ein Rabatt von rund 24 %. Bei Preisvergleichsportalen wie Idealo taucht das konkrete Bundle aus Zentrale und SmartLook zum Redaktionsschluss nicht als eigenständiges Angebot auf; Einzelkomponenten wie die reine Zentrale oder das Basis-Starter-Set ohne Kamera sind dort separat gelistet und lassen sich nicht direkt mit dem hier besprochenen Bundle vergleichen. Optional bietet ABUS eine auf 5 Jahre verlängerte Garantie für 39,99 € Aufpreis an.
Pro und Contra: ABUS Smartvest Pro + SmartLook
Pro
- Zentrale für bis zu 32 Funkgeräte und 4 IP-Kameras erweiterbar
- SmartLook-Kamera speichert lokal, ganz ohne Abo
- Einfache Selbstinstallation ohne Fachbetrieb laut Nutzerberichten
- App mit Szenarien, Multi-User-Rechten und Sprachsteuerungs-Anbindung
- Bundle-Preis 24 % günstiger als der Einzelkauf zur UVP
Contra
- Keine VdS-Zertifizierung – ungeeignet für Versicherungsrabatte
- Zentrale bei physischem Zugriff laut Vorgänger-Test relativ leicht deaktivierbar
- Einzelne Nutzerberichte kritisieren unzuverlässige Alarm-Push-Benachrichtigungen
- Basis-Set liefert nur einen Öffnungsmelder – Nachrüstung kostet extra
- Kein unabhängiger Preisvergleich für das exakte Bundle verfügbar
Fazit
Unsere Einschätzung: Das ABUS-Smartvest-Pro-Bundle ist eine solide, werkzeugarm installierbare Grundsicherung für alle, die eine kabellose Alarmanlage ohne Fachbetrieb und ohne Cloud-Abo suchen – und die SmartLook-Kamera liefert dabei einen echten Zusatznutzen ohne Folgekosten. Wer aber eine versicherungsrelevante, VdS-geprüfte Anlage braucht oder maximale Sabotagesicherheit erwartet, muss bei einer Fachfirma anfragen. Für den Einstieg in die eigene Alarmsicherung zum Aktionspreis ist das Bundle dennoch eine nachvollziehbare Wahl – solange die Zentrale gut versteckt montiert wird.
Häufige Fragen
Was kostet das ABUS Smartvest Pro Starter-Set + SmartLook?
377 € (eigener Preis-Wächter bei tink DE, Stand 25.07.2026) statt 498,99 € UVP – ein Rabatt von rund 24 %.
Wie viele Geräte lassen sich an die Smartvest-Pro-Zentrale anschließen?
Laut ABUS bis zu 32 Funkgeräte (Melder, Sirenen, Fernbedienungen) und bis zu 4 IP-Kameras pro Zentrale.
Ist das ABUS Smartvest Pro VdS-zertifiziert?
ABUS führt für die Pro-Zentrale laut eigenem Datenblatt keine VdS-Klasse auf – wie bei der gesamten Consumer-Alarmreihe des Herstellers üblich. Für Versicherungsrabatte, die eine VdS-Zertifizierung voraussetzen, reicht das System damit nicht.
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