Shelly im Prime-Deal: Schalter und Rollos ab 14 Euro smart
Kurz gesagt: Zum Ende der Prime Deal Days (bis zum Ablauf des 7. Oktober) sind Shelly-Unterputzmodule bei Amazon reduziert, netzwelt nennt rund 14 Euro je Modul. Die Geräte rüsten vorhandene Schalter nach, brauchen keine Bridge und sprechen WLAN, Matter und Zigbee. Wer sie einbaut, braucht einen Neutralleiter und sollte die Arbeit an der 230-Volt-Leitung einer Elektrofachkraft überlassen.
Symbolbild: KI-generiert
Amazon senkt zum Finale der Prime Deal Days die Preise für mehrere Shelly-Sets. Die Aktion läuft laut Amazon noch bis zum Ablauf des 7. Oktober, nur für Prime-Mitglieder. Das Magazin netzwelt nennt für die Module einen Einstieg von knapp 14 Euro pro Stück und listet unter anderem das 2PM-Gen4-Vierer-Set für 89,29 Euro (zuvor 107,57 Euro). Welche Set-Größe zum genannten Stückpreis gehört, sollten Sie direkt im Angebot nachprüfen, denn die Angaben unterscheiden sich je nach Variante.
Was die Module können
Shelly-Aktoren sitzen unsichtbar hinter dem vorhandenen Schalter oder in der Steckdosendose. Sie machen aus normalen Wandschaltern smarte Schalter, ohne dass Sie smarte Leuchtmittel kaufen oder eine Bridge betreiben müssen. Die neue Gen4-Reihe unterstützt WLAN, Bluetooth, Zigbee und Matter und lässt sich damit in Home Assistant, Apple Home, Google Home oder Alexa einbinden.
Der 1PM Mini Gen4 schaltet laut Hersteller bis 8 Ampere und misst nebenbei den Verbrauch des angeschlossenen Geräts. Der 2PM Gen4 hat zwei Kanäle mit je 10 Ampere (insgesamt 16 Ampere) und eignet sich damit für zwei Lichtkreise oder für einen Rollladen- beziehungsweise Jalousiemotor.
Darauf sollten Sie achten
Die Module brauchen in der Unterputzdose einen Neutralleiter, ohne ihn lassen sie sich nicht betreiben. Gerade in Altbauten fehlt er an manchen Schaltern. Außerdem sind Arbeiten an 230-Volt-Installationen für Laien verboten, den Einbau sollte eine Elektrofachkraft übernehmen. Der Rabatt ist deshalb nur ein Teil der Rechnung.
Hinzu kommt ein Faktor für die Kaufentscheidung: Schneider Electric will die Shelly Group für rund 1,2 Milliarden Euro übernehmen, der Abschluss wird frühestens im ersten Quartal 2027 erwartet. Ob die Offenheit der Geräte bleibt, ist offen. Die Module lassen sich bisher lokal betreiben, wie es nach einer Übernahme weitergeht, kann heute niemand belegen.
Quellen: netzwelt, Herstellerangaben von Shelly, Berichte zur Schneider-Übernahme.