Home Assistant 2026.11: Das ändert sich bei den Entitätsnamen
Kurz gesagt: Home Assistant 2026.11 ist seit dem 4. November verfügbar. Entitäten tragen künftig den Gerätenamen, HACS ist als Marketplace eingebaut, Matter-Kameras zeigen Livestreams. Entitäts-IDs bleiben, Automatisierungen laufen weiter. Vor dem Update lohnt ein Blick auf Fernzugriff und Z-Wave.
Symbolbild: KI-generiert
Das größte Release in der Geschichte von Home Assistant ist da: Version 2026.11 erschien am 4. November, laut offizieller Versionsseite mit 38 neuen Integrationen und 5.827 Pull Requests von 557 Beteiligten. Die Zusammenfassung stammt aus der Wochenschau von tink.de, wir haben sie mit den offiziellen Änderungen abgeglichen.
Neue Namen: Gerät zuerst
Die auffälligste Änderung: Entitäten werden nach ihrer Funktion benannt, davor setzt Home Assistant automatisch den Gerätenamen, optional auch den Bereich. Das macht die Suche in langen Listen leichter. Wichtig für Bastler: Die Entitäts-IDs bleiben gleich, bestehende Automatisierungen laufen also weiter. Sichtbar ändern sich vor allem Dashboards und Anzeigenamen.
HACS wandert ins System
HACS ist jetzt ein eingebauter Marketplace unter Einstellungen. Bestehende Installationen werden beim ersten Start übernommen, installierte Erweiterungen bleiben erhalten und werden weiter aktualisiert.
Kameras und Backups
Matter-Kameras zeigen Livestreams im Browser. Zwei-Wege-Audio gibt es als Labs-Funktion, auch für einige Reolink-Modelle per RTSP. Browser erlauben den Mikrofonzugriff nur über gesicherte Verbindungen, ohne HTTPS bleibt das zunächst Theorie. Backups lassen sich auf interne oder USB-Festplatten legen.
Unsere Einordnung: Erst lesen, dann updaten
Wer Home Assistant von außen über Tailscale oder eine öffentliche IP erreicht, sollte prüfen, ob die URL exakt passt. Z-Wave-Nutzer brauchen mindestens zwave-js-server 3.11.0 und sollten die Z-Wave-JS-App vor Home Assistant aktualisieren. Ein Backup vorher ist ohnehin Pflicht.
Auch in dieser Woche
Philips Hue hat den Einbauspot Dual Slim mit zwei getrennten Lichtzonen in den USA und Kanada gestartet. Einen Termin oder Preis für Deutschland gibt es nicht, zudem ist die US-Version für 100 bis 120 Volt gebaut und passt nicht ans deutsche Netz. Nuki zeigte in der App 2026.11.1 das Smart Module, das in elektromechanische Schlösser eingebaut wird; Start im vierten Quartal, Preis offen. Der Raspberry Pi 5 mit 16 GB kostet seit dem 2. November 385 Dollar, 80 Dollar mehr als zuvor, die vierte Erhöhung binnen eines Jahres. Für Home Assistant lohnt der Aufpreis kaum, der Arbeitsspeicher wird im normalen Smart Home selten ausgereizt. Und: Die SmartThings-API ist seit dem 4. November kostenpflichtig, Samsung darf ab dem 15. Dezember unbezahlten Zugriff einschränken. Betroffen sind Nutzer der Cloud-Integration in Home Assistant.
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