Apple HomePad: Start am 13. Oktober, Kamera ohne Video
Kurz gesagt: Apple will sein lang erwartetes Smart-Home-Display, intern „Home Hub“, in der Szene „HomePad“ genannt, laut Bloomberg-Berichten am 13. Oktober vorstellen. Später soll eine Kamera folgen, die Personen erkennt und das Geschehen per KI beschreibt, statt Videobilder zu liefern. Offiziell bestätigt ist bislang nichts.
Symbolbild: KI-generiert
Nach Jahren der Gerüchte rückt Apples Smart-Home-Zentrale in greifbare Nähe. Laut Berichten rund um Bloomberg-Reporter Mark Gurman soll das Gerät, intern „Home Hub“, in der Szene meist „HomePad“ genannt, am 13. Oktober 2026 vorgestellt werden. Eine Bestätigung von Apple gibt es nicht – alles Folgende beruht auf Leaks und Insiderberichten. Den Anstoß für diese Einordnung gab ein Bericht von smarthomeassistent.de; die Details haben wir zusätzlich mit Berichten von Macwelt und weiteren Medien abgeglichen.
Was über das HomePad bekannt ist
Die Tischversion soll an den iMac G4 von 2002 erinnern: ein rund sechs Zoll großes, schwenkbares Display auf einem runden Lautsprecherfuß, verbunden durch einen Metallarm. Dazu kommt eine Wandvariante mit flachem Sockel, die dauerhaft am Strom hängt. Die Bedienung läuft über ein neues, auf Siri und KI aufgebautes Betriebssystem, das Elemente von watchOS, tvOS und iPadOS mischt. Kamera und Stimmerkennung sollen erkennen, wer vor dem Gerät steht, und passende Inhalte zeigen; für Gäste gibt es einen Modus, der Persönliches ausblendet. Zum Start sind nur Apples eigene Apps wie Kalender, Nachrichten, Fotos und FaceTime vorgesehen – ein App Store fehlt zunächst. Zeitgleich sollen ein neuer Apple TV 4K und ein überarbeiteter HomePod mini erscheinen.
Gerüchte zu Farben und einem quadratischen Gehäuse kursieren ebenfalls; hier widersprechen sich die Quellen. Preise nennt bisher niemand verlässlich.
Die Kamera, die kein Video zeigt
Spannender für den Datenschutz ist eine zweite Neuheit: Intern als J450 geführt, soll Apple eine sehr kleine Kamera mit extrem niedriger Auflösung planen. Sie liefert keine Videobilder, sondern KI-Beschreibungen („Person an der Haustür“) und kann Gesichter erkennen. Wann und ob sie in Deutschland erscheint, ist offen.
Was das für Leser bedeutet
Wer bereits Matter-Geräte, HomeKit-Thermostate oder Schlösser nutzt, bekommt womöglich erstmals eine zentrale Apple-Steuerung ohne iPhone in der Hand. Die Kernfrage: Wie gut spricht Siri Deutsch, und wie viele Fremdgeräte lassen sich einbinden? Das klärt sich erst nach der Vorstellung. Bis dahin lohnt sich Abwarten statt Vorbestellen. Wir ordnen die offiziellen Daten ein, sobald Apple sie nennt.