Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Basis der Hersteller- und Presseangaben – wir besitzen die Kamera nicht selbst.

Wer sein Grundstück mit einer Außenkamera sichern will, kennt das Dilemma: Eine feste Weitwinkelkamera sieht viel, aber alles nur klein. Eine schwenkbare PTZ-Kamera zoomt nah ran, verpasst dabei aber, was gerade außerhalb ihres aktuellen Blickfelds passiert. Reolink löst das bei der neuen OMVI 2i Ultra, vorgestellt zur IFA 2026 in Berlin (4. bis 8. September), mit einer einfachen Idee: beide Kamera-Typen in einem Gehäuse, die per SyncTrack-Technologie zusammenarbeiten. Der Marktstart ist für Herbst 2026 angekündigt, ein fixer Liefertermin für Deutschland steht laut Reolinks deutschem Blog noch nicht fest.

Die OMVI 2i Ultra in einer Grafik

REOLINK OMVI 2I ULTRA Launch-Check · IFA 2026, Marktstart Herbst 2026 8 MP Weitwinkel, fest Dauerhafter Überblick 5 MP Schwenkkamera 355° dreh-, 50° neigbar 6 Monate Akkulaufzeit laut Hersteller 30 Min. Sonne pro Tag für Dauerbetrieb (Hersteller) Energieversorgung: Akku plus Solarpanel Akku-Kapazität 10.000 mAh Solarpanel-Leistung 6 W, SolarEase Laut Reolink 26 % höhere Ladeeffizienz als klassische Solarpanels Preisspanne (Herstellerangabe) 200–250 US-$ DE-Preis/Termin noch offen Unser Ersteindruck 7,8 / 10 Cleveres Konzept, DE-Preis fehlt noch Quellen: Reolink (Presseinformation, reolink.com/blog), hartware.de, androidauthority.com · Grafik: SmartHome Kompass, September 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Weitwinkelkamera8 Megapixel, fest ausgerichtet, für dauerhafte Übersicht
Schwenkkamera5 Megapixel, motorisiert, 355° Drehung / 50° Neigung, automatisches Zoomen und Framing
KI-FunktionSyncTrack: automatische Objektverfolgung zwischen beiden Kameras, Auto-Framing
Akku10.000 mAh, herausnehmbar, laut Hersteller bis zu 6 Monate Laufzeit
Solarpanel6 Watt mit SolarEase-Technologie, ca. 26 % höhere Ladeeffizienz laut Reolink
Energiebedarflaut Hersteller ca. 30 Minuten direkte Sonne pro Tag für Dauerbetrieb
Montagekabellos, flexible Platzierung ohne Stromanschluss
VerfügbarkeitHerbst 2026 (international angekündigt), Deutschland-Termin noch offen
Preis200–250 US-Dollar laut internationaler Pressemitteilung; deutscher Reolink-Blog nennt dieselbe Spanne in Euro

Was SyncTrack konkret löst

Der Kniff der OMVI 2i Ultra liegt nicht in einer der beiden Kameras allein, sondern in ihrem Zusammenspiel. Die feste 8-Megapixel-Weitwinkelkamera überwacht dauerhaft einen großen Bereich – etwa eine ganze Hofeinfahrt. Taucht dort am Bildrand eine Person oder ein Fahrzeug auf, übernimmt die zweite, bewegliche 5-Megapixel-Kamera: Sie schwenkt automatisch dorthin, zoomt heran und verfolgt das Ziel weiter, während die Weitwinkelkamera weiter den Gesamtüberblick behält. Reolink nennt das SyncTrack-Technologie. Genau dieses Problem – entweder Übersicht ODER Detailverfolgung, nie beides – lösen einzelne PTZ- oder Weitwinkelkameras bislang nicht.

Die 30-Minuten-Rechnung: eine Herstellerangabe

Der zweite Aufhänger ist die Energiebilanz: Laut Reolink genügen rund 30 Minuten direkte Sonneneinstrahlung pro Tag, damit das 6-Watt-Solarpanel den 10.000-mAh-Akku dauerhaft nachlädt – macht der Hersteller eine Laufzeitangabe von bis zu sechs Monaten pro Akkuladung plausibel, sofern eine tägliche Aufnahmezeit von rund fünf Minuten zugrunde gelegt wird (so die Angabe in der deutschen Pressemitteilung). Wichtig für die Einordnung: Das ist eine Herstellerangabe unter Optimalbedingungen – an schattigen Standorten, im Winter mit flachem Sonnenstand oder bei deutlich mehr Aufnahmeaktivität dürfte der reale Energiebedarf höher liegen. Unabhängige Langzeittests dazu gibt es zum Redaktionsschluss noch nicht.

Wer eine Solarkamera an einem schattigen Standort plant, sollte die Herstellerangabe skeptisch lesen – unser Launch-Check zur aosu SolarCam T2 Ultra zeigt dieselbe Problematik bei einer vergleichbaren 90-Minuten-Angabe eines anderen Herstellers.

Die ehrliche Einordnung: Preis und Marktstart für Deutschland offen

So clever das Dual-Kamera-Konzept auch ist – die internationale Pressemitteilung nennt bislang nur eine US-Dollar-Preisspanne von 200 bis 250 US-Dollar, während der deutsche Reolink-Blog dieselbe Zahlenspanne in Euro nennt. Ein verbindlicher Verkaufspreis und ein konkretes Lieferdatum für den deutschen Markt liegen zum Redaktionsschluss noch nicht vor – Reolink selbst spricht nur von „Herbst 2026". Unabhängige Tests von Fachmedien gibt es naturgemäß noch nicht, da das Gerät gerade erst auf der IFA vorgestellt wurde. Auch technische Detailfragen wie IP-Schutzklasse, genaue Speicherkapazität oder ob ein Cloud-Abo für die volle Funktionsvielfalt nötig ist, beantwortet die Presseinformation bislang nicht.

Für wen sich die OMVI 2i Ultra NICHT lohnt

Wer nur einen einzelnen Hauseingang oder einen kleinen Balkon überwachen will, braucht die Doppelkamera-Lösung nicht – eine einfache, günstigere Einzelkamera reicht dafür meist aus, und die OMVI 2i Ultra dürfte durch die doppelte Optik über dem Preis einer vergleichbaren Einzelkamera liegen. Wer JETZT kaufen will, muss zudem warten: Ohne bestätigten deutschen Preis und Liefertermin lässt sich das Gerät derzeit nicht bestellen. Und an schattigen Standorten mit wenig direkter Sonne dürfte die versprochene halbjährige Akkulaufzeit ohne manuelles Nachladen kaum erreichbar sein.

Pro und Contra: Reolink OMVI 2i Ultra (Stand Launch)

Pro

  • Löst das Übersicht-vs-Detail-Dilemma einzelner Kameras durch zwei Objektive
  • SyncTrack-KI verfolgt Objekte automatisch zwischen beiden Linsen
  • Solarbetrieb mit laut Hersteller nur 30 Min. Sonne/Tag nötig
  • Kabellose, flexible Montage ohne Stromanschluss

Contra

  • Kein fixer Preis und kein Liefertermin für Deutschland bekannt
  • 30-Minuten- und 6-Monats-Angaben sind ungeprüfte Herstellerwerte
  • IP-Schutzklasse und Speicherdetails noch nicht kommuniziert
  • Für einfache Überwachungsaufgaben überdimensioniert

Für wen lohnt sich die Reolink OMVI 2i Ultra?

Unsere Einschätzung zum Launch: Das Dual-Kamera-Konzept der OMVI 2i Ultra ist technisch überzeugend gelöst und adressiert ein reales Problem klassischer Außenkameras – wer eine große Fläche mit mehreren Bewegungsrichtungen überwachen will (Hofeinfahrt plus Gartentor, Grundstückszufahrt plus Terrasse), bekommt hier erstmals beides in einem Gehäuse. Der Haken zum Redaktionsschluss: Ohne bestätigten deutschen Preis und Liefertermin ist die Kamera noch nicht bestellbar, und die Energieversprechen stammen bislang ausschließlich vom Hersteller. Wer nicht unter Zeitdruck steht, kann die Markteinführung im Herbst abwarten und dann die ersten unabhängigen Tests lesen. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um den deutschen Verkaufsstart nicht zu verpassen.

Häufige Fragen

Was kostet die Reolink OMVI 2i Ultra?

Reolink nennt in der internationalen Pressemitteilung 200 bis 250 US-Dollar, der deutsche Reolink-Blog dieselbe Spanne in Euro. Ein fixer Preis für Deutschland steht noch nicht fest.

Wie funktioniert die Dual-Kamera?

Eine feste 8-MP-Weitwinkelkamera überblickt dauerhaft einen Bereich, eine bewegliche 5-MP-Kamera schwenkt per SyncTrack-KI automatisch zu erkannten Bewegungen und verfolgt sie.

Für wen lohnt sich die OMVI 2i Ultra?

Für Grundstücke mit mehreren Bewegungsrichtungen, die bisher zwei einzelne Kameras gebraucht hätten. Für einen einzelnen Hauseingang reicht meist eine einfachere, günstigere Kamera.

Marktstart nicht verpassen?

Sobald der deutsche Preis feststeht, aktualisieren wir diesen Launch-Check.

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