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Wenn EcoFlow zur Intersolar 2026 (23.–25. Juni, München) lädt, geht es selten um halbe Sachen. Mit der STREAM-Serie schickt der chinesisch-deutsche Hersteller vier Speicher-Modelle ins Rennen, die sich klar nach Anlagengröße und Budget staffeln – vom kompakten AC-Zusatzspeicher für das klassische 800-W-Balkonkraftwerk bis zum 3,84-kWh-Flaggschiff Ultra X, das sich auf 23 kWh ausdehnen lässt. Das Versprechen: Plug-&-Play-Installation, KI-Energiemanagement und VDE-AR-N-4105-Zertifizierung für den deutschen Markt – alles ohne Elektriker und ohne monatliche Abogebühr. Ob die Zahlen halten, was EcoFlow verspricht, haben wir auf Basis der offiziellen Spezifikationen und der ersten Einschätzungen aus der Fachpresse analysiert.
Die STREAM-Serie auf einen Blick
Alle vier STREAM-Modelle im Überblick – Kapazität, Leistung, Preise (Stand 19.06.2026).
Technische Daten: Alle vier Modelle
Die STREAM-Serie gliedert sich klar: AC und AC Pro sind reine Zusatzspeicher ohne eigenen PV-Eingang – sie werden AC-seitig an einen bestehenden Mikrowechselrichter angeschlossen. Ultra und Ultra X hingegen bringen vier eigene MPPT-Tracker mit und können direkt Solar-Module übernehmen.
| AC Pro | Ultra | Ultra X ★ | |
|---|---|---|---|
| Kapazität | 1,92 kWh | 1,92 kWh | 3,84 kWh |
| Max. Kapazität (Stack) | 11,52 kWh | 11,52 kWh | 23,04 kWh |
| PV-Eingang | — (AC-Kopplung) | 2.000 W / 4 MPPT | 2.000 W / 4 MPPT |
| AC-Ausgang (1 Gerät) | 1.200 W | 1.200 W | 1.200 W |
| AC-Ausgang (2 parallel) | 2.300 W | 2.300 W | 2.300 W |
| Ladezyklen | 6.000 (LFP) | 6.000 (LFP) | 6.000 (LFP) |
| Zertifizierung | VDE-AR-N 4105 | VDE-AR-N 4105 | VDE-AR-N 4105 |
| Bestpreis (19.06.2026) | ab ca. 488 € | 599 € (EcoFlow) | ab ca. 1.049 € |
Quellen: EcoFlow DE (Herstellerangaben), Geizhals.de (Preise, Stand 19.06.2026). ★ = Flaggschiff-Empfehlung für große Anlagen.
Was die STREAM-Serie von der alten PowerStream-Generation unterscheidet
EcoFlow verkaufte bisher die PowerStream-Serie als Balkonkraftwerk-Lösung – ein Micro-Wechselrichter mit angedocktem Akku. Die STREAM-Serie dreht das Konzept um: Der Speicher ist das Herzstück, der Wechselrichter ist integriert. Das hat praktische Konsequenzen: Sie können den Ultra X mit vorhandenen Solar-Panels kombinieren, ohne einen separaten Mikrowechselrichter zu kaufen. Laut EcoFlow unterstützt das System alle gängigen Modultypen bis zu einem Strang-VOC von 150 V – das passt zu den meisten 2- bis 4-Modul-Steckeranlagen auf dem Markt.
Das zweite große Upgrade ist das KI-Energiemanagement: Das System lernt laut Hersteller Ihren täglichen Verbrauch in etwa 14 Tagen und regelt die Einspeisung dann vorausschauend – füllt den Speicher früher, wenn nachmittags hoher Verbrauch erwartet wird, und reduziert Einspeisung ins Netz auf nahezu null. Erste Erfahrungsberichte auf infranken.de bescheinigen dem Ultra X, dass er auf 100 m² Testfläche nie in Energienot geriet.
STREAM Ultra X vs. Anker SOLIX Solarbank 4 Pro: Wer gewinnt?
Der direkteste Vergleichspartner ist die Anker SOLIX Solarbank 4 Pro, die wir bereits eingehend analysiert haben. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
| EcoFlow STREAM Ultra X | Anker SOLIX Solarbank 4 Pro | |
|---|---|---|
| Basiskapazität | 3,84 kWh | 5,0 kWh |
| Max. Kapazität | 23 kWh | 30 kWh |
| PV-Eingang | 2.000 W / 4 MPPT | 5.000 W / 4 MPPT |
| Ladezyklen | 6.000 | 10.000 |
| Preis ab | ca. 1.049 € | ca. 1.499 € |
| Preis je kWh (Basis) | ca. 273 €/kWh | ca. 300 €/kWh |
Die Analyse ist eindeutig: Der EcoFlow STREAM Ultra X ist günstiger pro kWh und für mittelgroße Anlagen (bis ca. 2 kWp) die bessere Wahl. Die Anker Solarbank 4 Pro schlägt zurück bei großen Anlagen (3–5 kWp), wo ihr 5.000-W-PV-Eingang und die 10.000 Ladezyklen den höheren Einstiegspreis über die Lebensdauer kompensieren.
Für wen welches Modell – die ehrliche Einordnung
Die STREAM-Serie ist kein Universalrezept. Wer das richtige Modell wählt, spart sowohl beim Einkauf als auch im Betrieb:
- STREAM AC Pro (ab ~488 €): Ideal für alle, die bereits einen Mikrowechselrichter besitzen und nur Speicher nachrüsten wollen. Kein eigener PV-Eingang, daher günstiger – aber kein Ersatz für einen kompletten Neuaufbau.
- STREAM Ultra (599 €): Der Einsteiger für Neuaufbauten: 1,92 kWh, direkt an Solar-Panels, 4 MPPT für gemischte Ausrichtungen. Für ein Standard-2-Modul-Balkonkraftwerk die sparsamste vollwertige Lösung.
- STREAM Ultra X (ab ~1.049 €): Das Flaggschiff für alle, die mittelfristig mehr als 2 kWp planen oder jetzt schon 4 Module nutzen. 3,84 kWh decken bei typischem 3-Personen-Haushalt (ca. 4.000 kWh/Jahr) rechnerisch einen signifikanten Abend-Peak ab.
- Stack (mehrere Ultra X): Wer auf Hausspeicher-Niveau will, ohne einen Elektriker zu rufen: Zwei Ultra X ergeben 7,68 kWh bei 2.300 W Simultanleistung – mittelgroßes Familienhaus, autark durch die Nacht.
Preis-Kapitel: Was der STREAM Ultra X im Juni 2026 kostet
EcoFlow listet den STREAM Ultra X zur Intersolar 2026 für 1.199 € UVP. Im deutschen Preisvergleich (Geizhals.de, Stand 19. Juni 2026) ist er bereits ab ca. 1.049 € erhältlich. Bis zum 23. Juni läuft EcoFlows Summer Sale mit weiteren Rabatten direkt beim Hersteller – wer schnell ist, kann während der Intersolar-Woche profitieren. Der STREAM AC Pro startet laut Geizhals ab ca. 488 € – das günstigste vollständige Balkonspeicher-System der Serie.
Zum Vergleich: Die Zendure SolarFlow 2400 Pro (2,4 kWh, bidirektional) kostet derzeit rund 899 €. Die Anker SOLIX Solarbank 4 Pro (5 kWh) liegt bei mindestens 1.499 €. Der STREAM Ultra X ist damit der günstigste Einstieg in den 3-kWh-plus-Bereich mit VDE-Zertifizierung.
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Bei Amazon ansehen*Pro und Contra: EcoFlow STREAM Ultra X (Stand Launch)
Pro
- Günstigster Preis pro kWh im 3-kWh-Segment (ca. 273 €/kWh)
- VDE-AR-N 4105 zertifiziert – legal am deutschen Netz
- 4 MPPT für gemischte Modulausrichtungen
- Modular bis 23 kWh erweiterbar, kein Elektriker nötig
- KI-Energiemanagement lernt Ihren Verbrauch
- Breite Händlerverfügbarkeit (Cyberport, Hornbach, Amazon)
Contra
- Nur 6.000 Ladezyklen – Anker bietet 10.000 (aber 450 € mehr)
- PV-Eingang auf 2.000 W begrenzt – für Anlagen über 2 kWp zu knapp
- Langzeit-Erfahrungen noch dünn – Produkt ist erst seit Frühjahr 2026 verfügbar
- Kein integriertes Smart Meter im Lieferumfang (anders als Anker)
Fazit: Wann lohnt sich der STREAM Ultra X?
Unsere Einschätzung zum Intersolar-Launch: EcoFlow hat mit der STREAM-Serie eine durchdachte Produktfamilie aufgebaut, die den Markt für Balkonkraftwerk-Speicher breiter zugänglich macht. Das Flaggschiff Ultra X ist bei 1.049–1.199 € die beste Wahl für Haushalte, die 2–4 Solar-Module betreiben und einen Speicher suchen, der VDE-konform am deutschen Netz läuft, ohne Elektriker zu benötigen. Wer hingegen über 2 kWp installiert oder für 25+ Jahre plant, schaut sich besser bei der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro um – mehr Ladezyklen, mehr PV-Kapazität, aber 450 € teurer. Der STREAM AC Pro ist für alle interessant, die bereits einen Mikrowechselrichter haben und einfach nur Speicher nachrüsten wollen: unter 500 € ist das ein fairer Einstieg.
Einen ausführlichen Praxistest mit eigenen Messreihen führen wir durch, sobald das Testgerät bei uns eingetroffen ist. Newsletter abonnieren – dann verpassen Sie keine Ergebnisse.
Häufige Fragen
Was kostet der EcoFlow STREAM Ultra X?
UVP 1.199 €; im Preisvergleich (Geizhals, Stand 19.06.2026) ab ca. 1.049 €. Zum Intersolar-Launch (23.–25. Juni) läuft EcoFlows Summer Sale mit weiteren Rabatten direkt auf de.ecoflow.com.
Welches STREAM-Modell passt zu meinem Balkonkraftwerk?
AC Pro (ab ~488 €) als reinen Zusatzspeicher für bestehende Mikrowechselrichter-Anlagen; STREAM Ultra (599 €) für 2-Modul-Neuaufbauten; STREAM Ultra X (ab ~1.049 €) ab 4 Modulen oder wenn Sie auf 3+ kWh Abend-Autarkie setzen.
Ist der EcoFlow STREAM Ultra X in Deutschland legal betreibbar?
Ja – alle STREAM-Modelle tragen die VDE-AR-N-4105-Zertifizierung, die für netzeinspeisende Steckergeräte in Deutschland verpflichtend ist. Eine Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister ist trotzdem erforderlich, aber kein Elektriker für den Anschluss.
STREAM Ultra X vs. Anker SOLIX Solarbank 4 Pro – wer gewinnt?
EcoFlow ist günstiger pro kWh und ausreichend für Anlagen bis ~2 kWp. Anker bietet 5 kWh, 5.000 W PV-Eingang und 10.000 Ladezyklen – die bessere Wahl für große Anlagen und sehr langfristige Planung, aber 450 € teurer im Einstieg.
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