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Ein Saugroboter putzt zuverlĂ€ssig eine Etage â und bleibt dann vor der Treppe stehen. Wer ein Haus mit mehreren Stockwerken bewohnt, kennt die Lösung bislang nur als Kompromiss: einen zweiten Roboter pro Etage kaufen, oder das GerĂ€t von Hand die Treppe hinauftragen. Dreame verspricht mit dem Cyber X einen dritten Weg. Das Modul wurde bereits Anfang 2026 als Konzept gezeigt, soll laut mehreren Fachmedien nun im September 2026 zum Preis von 1.199 ⏠(UVP, Stand 01.09.2026 â noch kein Idealo-Bestpreis gelistet) in den europĂ€ischen Handel kommen.
Der Dreame Cyber X in einer Grafik
Infografik zum Teilen â Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Ăberblick
| Antrieb | Bionic Quad-Track System â vier Klettarme mit Gummiketten |
| Sensorik | 3D-ToF-Vision zur Stufen- und Hinderniserkennung |
| Max. Stufenhöhe | 30 cm (erste Stufe) |
| Max. Steigung | 42% |
| Geschwindigkeit | ca. 0,2 m/s, ca. 27 Sekunden pro Stufe |
| Saugkraft | bis 6.000 Pa beim Abstieg (integrierte Reinigungsfunktion) |
| Etagen | bis zu 4 laut Hersteller |
| Sicherheit | Anti-Shear-Struktur, dreifaches Bremssystem |
| KompatibilitÀt | nur Dreame X60 Pro Ultra Complete / Ultra Matrix / Master |
| Marktstart | September 2026 (Europa) |
| Preis | 1.199 ⏠UVP (nur Modul, ohne Basis-Saugroboter) |
| Ersteindruck | 7,0 / 10 |
Wie das Treppensteigen funktioniert
Sobald der angedockte Saugroboter auf eine Treppe trifft, fahren vier Klettarme mit industriellen Gummiketten aus dem Cyber-X-Modul aus und greifen die Stufenkanten. Eine 3D-ToF-Sensorik erfasst dabei laufend Stufenhöhe, -tiefe und Hindernisse, wĂ€hrend eine Anti-Shear-Struktur mit dreifachem Bremssystem verhindern soll, dass sich das GerĂ€t auf halber Treppe verkantet oder abstĂŒrzt. Laut Herstellerangaben bewĂ€ltigt das Modul Stufen bis 30 cm Höhe und Steigungen bis 42 Prozent â damit wĂ€re auch eine steile Kellertreppe im Rahmen der Spezifikation.
Beim Abstieg reinigt der Cyber X zusĂ€tzlich mit bis zu 6.000 Pa Saugkraft ĂŒber zwei SeitenbĂŒrsten die Stufenkanten selbst â ein Detail, das Notebookcheck aus den Bildunterlagen des Herstellers zitiert. Getrieben wird das Ganze bewusst langsam: Mit rund 0,2 m/s und geschĂ€tzten 27 Sekunden pro Stufe braucht der Cyber X fĂŒr eine zwölfstufige Treppe gut fĂŒnf Minuten â fĂŒr ein autonom arbeitendes Reinigungssystem, das nachts oder tagsĂŒber ohnehin unbeaufsichtigt lĂ€uft, ist das Tempo aber zweitrangig.
Die ehrliche Einordnung: beeindruckend, aber eine teure Nische
Der entscheidende Haken steht nicht in den technischen Daten, sondern im Kleingedruckten: Der Cyber X ist kein eigenstĂ€ndiges GerĂ€t, sondern ein Zusatzmodul, das ohne kompatiblen Basis-Saugroboter nutzlos ist. Zum Marktstart funktioniert er ausschlieĂlich mit der neuen Dreame-X60-Pro-Serie â Ă€ltere Modelle, auch aus derselben Dreame-Produktfamilie, werden laut Hersteller nicht unterstĂŒtzt. Wer noch keinen passenden Roboter besitzt, muss zu den 1.199 ⏠fĂŒr das Modul realistisch weitere rund 1.499 ⏠fĂŒr einen X60 Pro Ultra Complete einplanen. Macht in Summe rund 2.700 ⏠fĂŒr ein System, das eine einzelne, sehr spezifische Aufgabe löst: den Wechsel zwischen Etagen.
Notebookcheck bringt die Zielgruppe treffend auf den Punkt: Die Investition lohnt sich vermutlich nur fĂŒr Haushalte mit mindestens drei Etagen, in denen sonst mehrere separate Saugroboter nötig wĂ€ren. FĂŒr ein klassisches Einfamilienhaus mit Erdgeschoss und einem Obergeschoss rechnet sich der Aufpreis kaum â dort ist ein zweiter, gĂŒnstigerer Saugroboter fĂŒr die obere Etage oft die wirtschaftlichere Lösung.
FĂŒr wen sich der Dreame Cyber X NICHT lohnt
Wer in einer Wohnung oder einem Bungalow ohne interne Treppe lebt, hat fĂŒr dieses Modul schlicht keine Verwendung. Wer bereits einen Saugroboter besitzt, der nicht aus der X60-Pro-Serie stammt, mĂŒsste diesen zusĂ€tzlich zum Modul komplett ersetzen â bei einem Gesamtpreis von rund 2.700 ⏠eine teure UmrĂŒstung fĂŒr eine einzelne Zusatzfunktion. Und wer nur gelegentlich mal den Roboter selbst eine Treppe hochtrĂ€gt, wird die Investition kaum wirtschaftlich rechtfertigen können: FĂŒr unter 50 ⏠im Jahr an âTrage-Aufwand" zahlt man hier vierstellig fĂŒr Komfort, nicht fĂŒr Notwendigkeit.
Pro und Contra: Dreame Cyber X (Stand Launch)
Pro
- Erstes kĂ€ufliches Treppensteig-Modul fĂŒr Saugroboter
- Löst echtes Alltagsproblem in Mehr-Etagen-Haushalten
- 3D-ToF-Sensorik plus dreifaches Bremssystem fĂŒr Sicherheit
- Reinigt beim Abstieg zusÀtzlich mit 6.000 Pa
- UnterstĂŒtzt laut Hersteller bis zu 4 Etagen
Contra
- Nur mit der neuen X60-Pro-Serie kompatibel, kein NachrĂŒsten fĂŒr AltgerĂ€te
- Gesamtkosten mit Basis-Roboter liegen bei rund 2.700 âŹ
- Mit ca. 27 Sekunden pro Stufe deutlich langsamer als ein Mensch
- UnabhÀngige Praxistests stehen zum Marktstart noch aus
FĂŒr wen lohnt sich der Dreame Cyber X?
Unsere EinschĂ€tzung zum Launch: Der Cyber X ist ein technisch beeindruckender Meilenstein â das erste Serienprodukt, das das jahrelange Grundproblem vieler Saugroboter-Haushalte löst. Er richtet sich aber klar an eine Nische: Mehrstöckige HĂ€user mit drei oder mehr Etagen, deren Besitzer bereit sind, fĂŒr den Komfort deutlich vierstellig zu investieren. FĂŒr den klassischen Ein- oder Zweietagen-Haushalt bleibt ein zweiter, separater Saugroboter je Etage die wirtschaftlichere Wahl. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um den Preis nach dem Marktstart im Blick zu behalten.
HĂ€ufige Fragen
Was kostet der Dreame Cyber X?
1.199 ⏠UVP fĂŒr das Modul allein. Ohne kompatiblen Basis-Saugroboter kommen realistisch weitere rund 1.499 ⏠dazu â macht insgesamt rund 2.700 âŹ.
Mit welchen Saugrobotern ist er kompatibel?
Zum Marktstart nur mit der Dreame-X60-Pro-Serie (X60 Pro Ultra Complete, Ultra Matrix, Master). Ăltere Dreame-Modelle unterstĂŒtzt der Hersteller nicht.
Wie schnell steigt der Cyber X Treppen?
Mit rund 0,2 m/s und ca. 27 Sekunden pro Stufe deutlich langsamer als ein Mensch â fĂŒr ein autonom arbeitendes System aber zweitrangig.
Preis nach dem Marktstart im Blick behalten?
Brandneue Produkte werden in den ersten Wochen hÀufig nachjustiert.
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