Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Basis der Hersteller- und Händlerangaben – wir besitzen das Gerät nicht selbst.
Mit der ROMO-2-Serie ist der Drohnenhersteller DJI seit dem 3. September 2026 offiziell im Saugroboter-Geschäft. Zwei Modelle teilen sich die Bühne: das transparente Flaggschiff Romo P2, das wir bereits separat eingeordnet haben, und der geschlossene Romo A2, der hier im Fokus steht. Der Clou: DJI hat die Technik nicht abgespeckt, um den A2 günstiger anzubieten – gespart wurde ausschließlich an der Optik und zwei Zusatzfunktionen. Für alle, die keinen Wert auf ein Gehäuse legen, durch das man das Innenleben sehen kann, ist das eine der klareren Preis-Leistungs-Entscheidungen dieses Launches.
Der DJI Romo A2 in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Saugkraft | bis zu 36.000 Pa mit DualSweep-Doppelbürsten |
| Reinigungsarm | 123-Grad-Schwenkbereich, 7,8 cm mehr Reichweite als der Vorgänger |
| Navigation | Solid-State-LiDAR, zwei Fischaugen-Kameras, ToF-Technik – erkennt laut DJI auch Kabel und transparente Objekte |
| Hindernisüberwindung | einzelne Stufe bis 4 cm, zweistufig bis 8,5 cm |
| Wischen | rotierende Mopps, ausfahrbarer Arm, Matter-Unterstützung neu hinzugekommen |
| Laden | 55-Watt-Schnellladen, laut DJI ca. 2,5 Stunden für eine volle Ladung |
| Basisstation | 80 °C heißes Waschwasser, nanokristalline Oberfläche, vier Hochdruckdüsen, bis 365 Tage wartungsfrei laut Hersteller |
| Geräuschpegel | ≈38 dBA im leisen Wischmodus laut Hersteller, Schallreduktion bis 85 % gegenüber Vorgänger-Basisstation |
| Datenschutz | „Local Data Mode" (App trennt sich vom Internet) angekündigt für Q4 2026, zum Marktstart noch nicht verfügbar |
| Gehäuse | Romo A2: geschlossen, dunkel · Romo P2: transparent, mit UV-behandeltem Staubbeutel und zweiter Reinigungsmittel-Kartusche |
| Marktstart | 3. September 2026 in Deutschland, DJI Store und Handelspartner |
| Preis | UVP 1.199 €, Einführungspreis 1.049 € (9.–30.9.2026) · P2: UVP 1.299 € / 1.059 € |
| Ersteindruck | 8,2 / 10 |
Der eigentliche Unterschied: Gehäuse, nicht Leistung
Wer die Datenblätter von Romo A2 und Romo P2 nebeneinanderlegt, findet bei Saugkraft, Navigation, Wischarm und Basisstation keine Unterschiede. Beide erreichen laut DJI 36.000 Pa, beide nutzen denselben beweglichen 123-Grad-Reinigungsarm, beide überwinden zweistufige Schwellen bis 8,5 Zentimeter. Der komplette technische Unterbau – Solid-State-LiDAR, Fischaugen-Kameras, die 80-Grad-Heißwasser-Basisstation – ist identisch. Was fehlt, sind laut Herstellerangaben genau drei Dinge: das transparente Gehäuse, eine UV-Behandlung des Staubbeutels und eine zweite Kartusche zur Dosierung von Reinigungsmittel. Für diesen Unterschied verlangt DJI zum Einführungspreis 10 € mehr beim P2 (1.049 € vs. 1.059 €), zur regulären UVP sogar 100 € (1.199 € vs. 1.299 €).
Ob sich das lohnt, ist reine Geschmacksfrage. Das transparente Design des P2 wirkt in ersten Eindrücken auffällig und wird von einigen als „echter Blickfang" beschrieben – andere empfinden ein Gerät, durch das man Kabel und Platinen sieht, eher als unruhig fürs Wohnzimmer. Die UV-Beutelbehandlung reduziert laut DJI Keimbelastung im Staubbeutel, ein Effekt, der sich ohne unabhängigen Labortest schwer einordnen lässt. Die zweite Kartusche erlaubt es, zwei verschiedene Reinigungsmittel oder Duftzusätze parallel zu dosieren – ein Nice-to-have, kein Muss.
Die ehrliche Einordnung: Preisverwirrung und fehlende Langzeitwerte
Bei der Recherche zum Preis zeigte sich ein Punkt, den Käufer im Blick behalten sollten: Während DJI selbst und mehrere Fachmedien den Einführungspreis übereinstimmend mit 1.049 € (9. bis 30. September 2026) angeben, tauchte im DJI Store zeitweise auch ein Aktionspreis von 899 € für die „Water Tank Version" auf – vermutlich eine zusätzliche, zeitlich oder mengenmäßig begrenzte Rabattaktion auf eine bestimmte Ausstattungsvariante. Wir zitieren hier den durchgängig belegten Einführungspreis von 1.049 € als Referenz, raten aber dazu, den tatsächlichen Preis beim gewählten Händler am Kauftag gegenzuprüfen – Launch-Rabatte auf mehreren Kanälen gleichzeitig sind erfahrungsgemäß volatil.
Wie beim P2 gilt auch hier: DJI ist in der Saugroboter-Kategorie ein Neuling. Konkrete Langzeit-Erfahrungswerte fehlen, da das Gerät erst seit dem 3. September 2026 verkauft wird – Fragen zu Software-Update-Pflege über Jahre, Ersatzteilversorgung oder Verhalten bei komplexen Möbel-Layouts lassen sich erst mit wachsendem Nutzerbestand beantworten. Und auch beim A2 fehlt zum Marktstart der beworbene „Local Data Mode", der die App-Verbindung zum Internet kappen soll – dieser ist laut DJI erst für das vierte Quartal 2026 als Update angekündigt.
Für wen sich der DJI Romo A2 NICHT lohnt
Wer das transparente Design des P2 wirklich will oder die UV-Beutelbehandlung und die zweite Reinigungskartusche aktiv nutzen möchte, greift besser direkt zum P2 – der Aufpreis von 10 € zum Einführungspreis ist dafür gering. Datenschutzbewusste Haushalte, die von Anfang an eine rein lokale Verarbeitung ohne Cloud-Anbindung wollen, sollten auf das für Q4 2026 angekündigte Update warten oder zu einem Gerät mit sofort verfügbarem lokalem Modus greifen. Und preisbewusste Käufer finden bei etablierten Marken teils günstigere Alternativen mit vergleichbarer Saugleistung – etwa Modelle von Roborock oder Dreame um oder unter 1.000 €, allerdings ohne den beweglichen Schwenkarm des DJI-Systems. Wer zudem eine über Jahre gewachsene Software- und Ersatzteil-Historie sucht, findet die bei diesen etablierten Herstellern verlässlicher belegt als bei einem Kategorie-Neuling.
Pro und Contra: DJI Romo A2 (Stand Launch)
Pro
- 36.000 Pa Saugkraft – identisch zum teureren P2
- Beweglicher 123-Grad-Arm für Ecken und Kanten
- Überwindet zweistufige Schwellen bis 8,5 cm
- Basisstation mit 80 °C heißem Waschwasser, laut Hersteller 365 Tage wartungsfrei
- Zum Einführungspreis 10–150 € günstiger als der P2, bei gleicher Kerntechnik
Contra
- Immer noch Premium-Preis (1.049–1.199 €) für ein Neuling-Gerät
- „Local Data Mode" für lokale Datenverarbeitung erst ab Q4 2026
- DJI ist Neuling in der Kategorie – keine Langzeit-Praxiswerte
- Preisangaben zwischen Kanälen zum Marktstart widersprüchlich – vor Kauf gegenprüfen
Für wen lohnt sich der DJI Romo A2?
Unsere Einschätzung zum Launch: Der A2 ist die vernünftigere Wahl für alle, die DJIs technisch ambitionierten Einstieg in die Saugroboter-Klasse wollen, ohne für Optik draufzuzahlen – 36.000 Pa, beweglicher Arm und die 8,5-cm-Schwellenüberwindung gibt es hier zum niedrigeren Preis, ohne funktionale Abstriche. Wer bereit ist, für ein Gerät ohne jahrelange Iterationshistorie einen Premium-Preis zu zahlen, bekommt ein technisch konkurrenzfähiges Paket. Wer auf sofortigen lokalen Datenschutzmodus oder eine etabliertere Marke Wert legt, wartet entweder auf das Q4-Update oder schaut sich bei Roborock, Dreame und Ecovacs um. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um Preisbewegungen nach dem Einführungsrabatt nicht zu verpassen.
Häufige Fragen
Was kostet der DJI Romo A2?
UVP 1.199 €, zum Marktstart vom 9. bis 30. September 2026 im DJI Store und bei Amazon zum Einführungspreis von 1.049 €. Vereinzelt tauchten Aktionspreise um 899 € für bestimmte Ausstattungsvarianten auf (Stand 23.09.2026) – Preis beim Kauf gegenprüfen.
Was ist der Unterschied zwischen DJI Romo A2 und Romo P2?
Die Technik ist identisch. Der P2 hat zusätzlich ein transparentes Gehäuse, eine UV-Behandlung des Staubbeutels und eine zweite Kartusche zur Reinigungsmitteldosierung – dafür kostet er zum Einführungspreis 10 € mehr.
Für wen lohnt sich der DJI Romo A2?
Für Haushalte, die die volle DJI-Technik wollen, aber auf transparentes Design und Zusatzkartusche verzichten können. Datenschutzbewusste Nutzer sollten auf den für Q4 2026 angekündigten Local Data Mode warten.
Einführungspreis sichern?
Die reduzierten Preise gelten laut DJI nur bis zum 30. September 2026.
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