Samsung zeigt die Nachfolgerin meiner Galaxy Watch Ultra – lohnt sich das Upgrade für 749 €?
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Ausgerechnet jetzt. Seit ein paar Tagen steht meine eigene Galaxy Watch Ultra (2024, Titan White) in unserem Testgeräte-Verkauf für 319 € – und keine 24 Stunden nachdem ich das Angebot online gestellt hatte, präsentiert Samsung auf dem Galaxy Unpacked in London die Nachfolgerin. Die Ultra2 ist offiziell, kostet 749 € UVP und kommt am 6. August in den deutschen Handel. Ich trage die alte Ultra seit Monaten täglich – Zeit, ehrlich durchzugehen, was tatsächlich neu ist und ob ich als eigener Nutzer selbst upgraden würde.
Was ist an der Galaxy Watch Ultra2 wirklich neu?
Was ist an der Galaxy Watch Ultra2 wirklich neu? Vor allem drei Dinge: ein neuer Snapdragon-Wear-Elite-Chip statt der bisherigen Exynos-Plattform, ein auf 5.000 Nit fast verdoppelt helles Display und ein 800-mAh-Akku mit 35 % mehr Kapazität bei gleichzeitig 12 % dünnerem Titan-Gehäuse. Dazu kommen One UI 9 Watch und neue Health-Funktionen wie Trail-Run-Höhenprofile und eine offizielle Tauch-Zertifizierung nach EN13319.
Das Display ist der Wert, der bei mir am ehesten hängen bleibt: Meine jetzige Ultra schafft in der Spitze rund 3.000 Nit, was im hellen Sommerlicht auf dem Balkon schon gut, aber nicht immer perfekt ablesbar ist. 5.000 Nit sind laut Samsung der bisher hellste Bildschirm, der je in einer Smartwatch verbaut wurde. Dazu kommt ein 12 % dünneres Gehäuse (rund 10 statt 12 mm) bei einem laut Hersteller um 26 % leichteren Armband – meine Ultra ist an sich schon nicht klobig, aber gerade im Sommer mit kurzen Ärmeln macht jedes Gramm am Handgelenk einen Unterschied.
Am Gehäuse selbst hat sich wenig verändert: weiterhin Titan der Güteklasse 4, Saphirglas vorn, Keramik-Rückseite, 10 ATM Wasserdichte plus jetzt zusätzlich IP69K-Zertifizierung gegen Hochdruckreinigung und heißes Wasser. Farblich stehen Titanium Silver und Titanium Gray zur Wahl – meine eigene Titan-White-Ultra bekommt also keinen direkten Nachfolger in exakt dieser Farbe, was für mich persönlich schon ein kleiner Wehmutstropfen ist.
Lohnt sich das Upgrade von der Galaxy Watch Ultra (2024) auf die Ultra2?
Lohnt sich das Upgrade von der Galaxy Watch Ultra (2024) auf die Ultra2? Für die meisten Alltagsnutzer eher nicht sofort: Die 2024er-Ultra läuft mit Wear OS 6 / One UI 8 softwareseitig noch lange aktuell, kostet gebraucht nur noch einen Bruchteil des Neupreises und deckt SmartThings-Alltag, Akkulaufzeit und Fitness-Tracking bereits solide ab. Wer aber bei Helligkeit im Sommer, Tempo oder Tauch-Zertifizierung an Grenzen stößt, bekommt mit der Ultra2 einen echten, keinen kosmetischen Sprung.
Bei mir persönlich überwiegt aktuell die nüchterne Rechnung: Meine Ultra läuft im Alltag – SmartThings-Steuerung von Licht und Heizung, Trainingsauswertung, mehrtägige Akkulaufzeit – ohne spürbare Schwächen. Den ausführlichen Vergleich mit ihrem größten Konkurrenten habe ich bereits im direkten Duell Galaxy Watch Ultra gegen Apple Watch Series 10 aufgeschrieben, inklusive des damaligen Hinweises, dass eine Ultra2 „zum 22. Juli 2026" erwartet wird. Genau dieser Termin ist jetzt eingetroffen – und bestätigt aus meiner Sicht vor allem eines: Wer schon eine funktionierende Ultra am Arm hat, verpasst durch Abwarten nichts Dramatisches.
Was die Ultra2 für die Smart-Home-Steuerung ändert – und was nicht
Für die Rolle, die bei uns im Vordergrund steht – die Uhr als Fernbedienung fürs Zuhause –, bringt die Ultra2 keine neue SmartThings-Funktion, sondern vor allem mehr Tempo und Ablesbarkeit für die bestehenden. Der neue Snapdragon-Chip soll laut Samsung Apps und Kacheln merklich schneller laden lassen, und ein 5.000-Nit-Display macht die SmartThings-Kachel mit Kamera-Vorschau und Heizungsstatus auch bei praller Sonne auf der Terrasse besser ablesbar als bisher. Wer diese Funktionen schon von der ersten Ultra kennt, verliert durch den Verzicht auf das Upgrade nichts – wer neu ins Ökosystem einsteigt, sollte eher die aktuelle Generation kaufen, statt auf ein Vorgängermodell zu setzen, dessen Software-Update-Zeitraum irgendwann endet.
Wer stattdessen im Apple-Ökosystem steckt und noch unentschlossen ist, findet die entsprechende Gegenseite in unserem separaten Einzeltest zur Apple Watch Series 10 – die Wahl des Ökosystems bleibt weiterhin der größere Hebel als die Frage Ultra oder Ultra2.
Was kostet die Galaxy Watch Ultra2 in Deutschland und ab wann ist sie erhältlich?
Was kostet die Galaxy Watch Ultra2 in Deutschland und ab wann ist sie erhältlich? In Deutschland kostet die Galaxy Watch Ultra2 749 € UVP – rund 50 € mehr als der ursprüngliche UVP der ersten Ultra. Vorbestellungen bei Samsung, MediaMarkt, Saturn und Vodafone laufen seit dem 22. Juli 2026, der reguläre Verkaufsstart in Deutschland ist der 6. August 2026.
Vorbesteller bekommen laut Samsung zusätzlich einen 60-tägigen Strava-Pro-Testzugang sowie – für ausgewählte Länder inklusive Deutschland – zwei Monate iFIT kostenlos dazu. Ob und wann der Preis über Aktionen oder Cashback-Programme spürbar sinkt, lässt sich seriös erst nach dem Marktstart einschätzen; wir aktualisieren das an dieser Stelle, sobald belastbare Zahlen vorliegen.
Häufige Fragen
Was ist an der Galaxy Watch Ultra2 wirklich neu?
Neuer Snapdragon-Wear-Elite-Chip, 5.000-Nit-Display statt rund 3.000 Nit, 800-mAh-Akku mit 35 % mehr Kapazität, 12 % dünneres Titan-Gehäuse, One UI 9 Watch sowie eine neue Tauch-Zertifizierung nach EN13319.
Lohnt sich das Upgrade von der Galaxy Watch Ultra (2024) auf die Ultra2?
Für die meisten Alltagsnutzer eher nicht sofort – die 2024er-Ultra bleibt softwareseitig aktuell und deckt SmartThings-Alltag solide ab. Bei Grenzen bei Display-Helligkeit, Tempo oder Tauchzertifizierung bringt die Ultra2 einen echten Sprung.
Was kostet die Galaxy Watch Ultra2 in Deutschland und ab wann ist sie erhältlich?
749 € UVP, Vorbestellung seit 22. Juli 2026, Verkaufsstart in Deutschland am 6. August 2026.
Fazit: Ein solider, aber kein zwingender Sprung
Die Galaxy Watch Ultra2 ist eine runde Weiterentwicklung – helleres Display, mehr Tempo, mehr Akku, dünneres Gehäuse, und das bei einem moderaten Aufpreis von rund 50 € gegenüber dem ursprünglichen UVP. Für Neueinsteiger ins Ultra-Ökosystem ist sie damit klar die bessere Wahl als ein Vorgängermodell mit begrenzter Update-Zukunft. Für mich persönlich, mit einer gut funktionierenden Ultra (2024) am Arm, überwiegt aktuell aber der nüchterne Blick auf die eigene Nutzung: Ich sehe keinen Alltagsgrund, jetzt zu wechseln – und verkaufe stattdessen lieber meine bisherige Uhr für 319 € an jemanden, der günstig in genau dieses Ökosystem einsteigen will.