Upgrade-Stau: Kein neuer PC? Microsoft hat offenbar die Antwort
Kurz gesagt: Wer wegen steigender Hardwarepreise nicht aufrüsten will, soll laut Windows Central von Microsofts neuer Strategie profitieren: Statt neuer Geräte gibt es Software-Änderungen für Windows 11 und Xbox-Handhelds. Der Xbox-Modus soll bis zu 2 GB Arbeitsspeicher freigeben. Belastbare Messwerte für ältere Desktop-PCs fehlen bislang.
Symbolbild: KI-generiert
Der PC fühlt sich langsam an, doch der Griff zu mehr Arbeitsspeicher oder einer neuen Grafikkarte schmerzt im Geldbeutel: Der Autor von Windows Central schreibt, früher habe er bei Trägheit einfach aufgerüstet, das gehe wegen der gestiegenen Hardwarekosten nicht mehr. Microsofts Strategie ändere sich darauf, und zwei aktuelle Schritte rund um Windows und Xbox-Geräte seien für ihn der Beleg. Den vollständigen Text konnten wir technisch nicht abrufen, die Einordnung stützt sich auf Titel, Anreißer und weitere Berichte.
Was dahintersteckt
Nach Berichten von Windows Central hat Microsoft die Entwicklung eines eigenen Xbox-Handhelds zurückgestellt und konzentriert sich stattdessen darauf, Windows 11 für Handhelds anderer Hersteller zu verbessern. Dazu passt der sogenannte Xbox-Modus, früher „Full Screen Experience“: eine schlankere Oberfläche, die laut Microsoft bis zu 2 GB Arbeitsspeicher für Spiele freigeben soll. MSI nennt in eigenen Tests rund 9 Prozent weniger RAM-Verbrauch gegenüber dem normalen Windows 11. Die Werte stammen von Handhelds wie dem ROG Xbox Ally, nicht aus breiten Tests auf älteren Desktop-PCs. Dass der Modus auf jedem Windows-11-Gerät läuft, ist ein Leak und nicht bestätigt.
Unsere Einordnung
Die Botschaft ist plausibel, aber kein Wundermittel: Software holt Reserven aus vorhandener Hardware, ersetzt aber keinen zu kleinen Speicher. Wer mit 8 GB RAM kämpft, gewinnt durch 2 GB mehr Luft spürbar, wer eine alte Grafikkarte hat, kaum. Praktisch heißt das: Erst Autostart-Programme und Hintergrunddienste ausmisten, Windows aktuell halten und den Xbox-Modus testen, bevor man teuer nachkauft. Zu Preisen: Der ROG Xbox Ally kostete zum Start 599 Euro, der Ally X 899 Euro – Zahlen von 2025, aktuelle Preise können wegen der RAM-Knappheit höher liegen.
Benchmarks zur Konkurrenz oder unabhängige Messungen für ältere Standard-PCs gibt es bislang nicht. Bis dahin gilt die Erwartung als Herstellerversprechen. Mehr zu Handhelds und Zubehör finden Sie in unseren Deals und Ratgebern.
Quelle: Windows Central