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Tineco Station S9 Scientist im Test: Note 1,0, Akku schwächelt

Kurz gesagt: Im Test von SmarthomeAssistent erreicht der Tineco FLOOR ONE Station S9 Scientist die Gesamtnote 1,0 (Sehr Gut). Die Basisstation füllt die Wassertanks automatisch mit 60 Grad heißem Wasser nach und trocknet die Bürste in nur fünf Minuten. Schwächen zeigen sich bei der Kantenreinigung und vor allem bei der Akkulaufzeit: Im Max-Modus hält der Akku nur 26 Minuten durch, deutlich weniger als beworben. Bei 899 Euro UVP positioniert sich das Gerät klar über dem technisch eng verwandten Schwestermodell Floor One S9 Scientist ohne Station, das laut unabhängigem Test von Hartware bereits ab rund 749 Euro zu haben ist.

Tineco Station S9 Scientist im Test: Note 1,0, Akku schwächelt

Symbolbild: KI-generiert

Der Tineco FLOOR ONE Station S9 Scientist ist ein kabelloser Nass-Trockensauger, der sich selbst um seine lästigste Aufgabe kümmert: das Nachfüllen von Frischwasser. Im Test von SmarthomeAssistent erreicht das Gerät dafür die Gesamtnote 1,0 (Sehr Gut), bei der Preis-Leistung liegt die Note bei 1,8 (Gut). Herzstück ist die Smart Refresh Station, die den Wassertank automatisch mit 60 Grad heißem Wasser befüllt und die Bürstenwalze anschließend in nur fünf Minuten trocken föhnt - ein Arbeitsschritt, der bei vielen Konkurrenzgeräten manuell erledigt werden muss.

Starke Saugleistung, schwache Kanten und Akku

Mit 25.000 Pascal Saugleistung und 180 Watt Motorleistung zählt der S9 Scientist zur Oberklasse der Wischsauger, der iLoop-Smartsensor erkennt Verschmutzungen und regelt Saugkraft sowie Wasserzufuhr automatisch nach. Zwei Schwachstellen bleiben laut Test aber deutlich: Bei der Kantenreinigung erreicht das Gerät nur 27,5 von 50 möglichen Punkten, und die Basisstation selbst schneidet mit 2 von 5 Punkten ebenfalls unterdurchschnittlich ab. Am stärksten fällt die Akkulaufzeit ins Gewicht: Im leistungsstärksten Max-Modus hält der Akku im Test nur 26 Minuten durch, deutlich weniger als die Herstellerangabe. Im sparsamen Quiet-Modus sind laut Hersteller bis zu 70 Minuten möglich, im Alltagsmodus Auto rund 50 Minuten.

Einordnung: Lohnt sich der Aufpreis zur Station?

Mit 899 Euro Listenpreis ist das Station-Modell ein deutliches Premium-Produkt. Zum Vergleich: Das technisch eng verwandte, aber stationslose Schwestermodell Floor One S9 Scientist kommt laut unabhängigem Test von Hartware bereits für rund 749 bis 799 Euro und punktet dort ebenfalls mit langer Akkulaufzeit und Selbstreinigung mit Heißwasser - allerdings ohne die automatische Wassernachfüllung der Station. Wer regelmäßig größere Flächen wischt und das manuelle Nachfüllen des Frischwassertanks leid ist, bekommt mit der Station-Version echten Mehrwert. Für kleinere Wohnungen und Nutzer, die auf jede Minute Akkulaufzeit Wert legen, kann sich dagegen ein Blick auf günstigere Modelle ohne Nachfüllstation lohnen - inklusive der schwächelnden Basisstation-Bewertung rechtfertigt der happige Aufpreis die Anschaffung nicht in jedem Haushalt gleichermaßen.

Quelle: SmarthomeAssistent

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