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Stromfresser ⚡ Klimaanlage, Kühlschrank, Trockner — einer ist billiger als Sie denken

Kurz gesagt: Klimaanlage, alter Zweit-Kühlschrank und Wäschetrockner gelten im Sommer als klassische Stromfresser - doch die Kosten liegen weit auseinander: Eine mobile Klimaanlage kann bei 8 Stunden täglicher Nutzung rund 97 Euro im Monat verursachen, ein alter Kühlschrank etwa 11 Euro. Der Wäschetrockner fällt mit rund 4 Euro für zehn Ladungen im Monat dagegen kaum ins Gewicht - er ist der günstigste der drei Verdächtigen.

Stromfresser ⚡ Klimaanlage, Kühlschrank, Trockner — einer ist billiger als Sie denken

Symbolbild: KI-generiert

Im Sommer schnellt bei vielen die Stromrechnung nach oben, und schnell steht ein Verdächtiger im Raum: Klimaanlage, Kühlschrank oder Trockner. Nur - welches Gerät treibt die Kosten wirklich, und welches wird zu Unrecht verdächtigt? Ein Blick auf die Zahlen zeigt teils deutliche Unterschiede.

Die Klimaanlage ist der mit Abstand teuerste Posten

Am stärksten schlägt die mobile Klimaanlage zu Buche: Ein Gerät mit rund 1.000 Watt Leistung kostet bei acht Stunden täglicher Laufzeit laut netzwelt.de etwa 3,24 Euro pro Tag - macht bei durchgehendem Betrieb über einen Monat rund 97 Euro, gerechnet mit einem Strompreis von 40,55 Cent pro Kilowattstunde. Eigene Recherche relativiert das etwas: Der Vergleichsportal-Anbieter stromvermittlung.de beziffert den Verbrauch guter Split-Klimageräte über eine ganze Sommersaison mit rund 130 Kilowattstunden, umgerechnet etwa 43 Euro im Jahr - deutlich weniger als bei einer durchlaufenden mobilen Klimaanlage. Der große Unterschied liegt an der Bauart: Mobile Monoblock-Geräte arbeiten spürbar ineffizienter als fest installierte Split-Klimaanlagen, und wie viele Stunden am Tag überhaupt gekühlt wird, entscheidet am Ende über die Rechnung.

Der alte Kühlschrank läuft leise mit

Ein zweiter, oft übersehener Kandidat ist der alte Zweit-Kühlschrank im Keller oder in der Garage: Ein Modell von 2002 kann laut netzwelt.de bis zu 330 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, umgerechnet rund 134 Euro. Das deckt sich mit unabhängigen Zahlen von co2online und stromvermittlung.de, die für Kühlgeräte vor Baujahr 2010 einen Jahresverbrauch von 300 bis 500 Kilowattstunden ansetzen. Anders als die Klimaanlage läuft der Kühlschrank aber unauffällig rund um die Uhr - viele merken erst beim Stromzähler, dass ein ungenutztes Zweitgerät noch mitläuft.

Der Trockner: der überraschend günstige Verdächtige

Am wenigsten ins Gewicht fällt überraschenderweise der Wäschetrockner. Ein einzelner Trockengang verbraucht laut netzwelt.de rund 1 Kilowattstunde, was etwa 41 Cent kostet - bei zehn Durchläufen im Monat kommen so gut 4 Euro zusammen. Auch der Jahresverbrauch bestätigt das Bild: co2online und stromvermittlung.de nennen für moderne Wäschetrockner rund 300 Kilowattstunden im Jahr, deutlich weniger als beim alten Kühlschrank und ein Bruchteil dessen, was eine durchgehend laufende Klimaanlage zieht - vorausgesetzt, es handelt sich nicht um einen alten Kondenstrockner ohne Wärmepumpentechnik, der laut stromvermittlung.de mit bis zu 550 Kilowattstunden im Jahr deutlich mehr verbraucht.

Was das für den eigenen Haushalt bedeutet

Wer im Sommer bei der Stromrechnung sparen will, sollte die Energie zuerst dort investieren, wo sie am meisten bringt: Klimaanlagen möglichst kurz und gezielt laufen lassen, tagsüber Jalousien schließen und stattdessen nachts querlüften, spart mehr als jeder Trockner-Verzicht. Ein ungenutzter Zweit-Kühlschrank sollte im Sommer ganz abgeschaltet werden. Beim Trocknen lohnt sich im Sommer der Wäscheständer eher aus Zeitgründen als aus Kostengründen - der Trockner selbst ist, entgegen seinem Ruf, keiner der großen Stromfresser im Haushalt. Zusätzlich schlägt laut netzwelt.de auch Standby-Verbrauch zu Buche: Rund acht Prozent der Stromrechnung eines Drei-Personen-Haushalts entfallen darauf, ein guter Grund für schaltbare Steckdosenleisten.

Quelle: netzwelt.de, ergänzt um Vergleichszahlen von co2online und stromvermittlung.de.

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