Sonoff Bridge Max: Zigbee-Geräte lokal in Apple Home & Co.
Kurz gesagt: Der chinesische Hersteller Sonoff hat mit der Bridge Max (Modell Bridge-M) eine neue Smart-Home-Zentrale auf den Markt gebracht, die Zigbee-Gateway und Matter-Bridge in einem Gehäuse vereint. Bis zu 128 Zigbee-Geräte lassen sich darüber lokal - also ohne zwingende Cloud-Anbindung - in Apple Home, Amazon Alexa, Google Home und Home Assistant einbinden. Laut Herstellerangaben unterstützt das rund 60 Euro teure Gerät WLAN und Ethernet, bietet ein lokales 90-Dezibel-Alarmsystem und eine browserbasierte Konfigurationsoberfläche, die derzeit allerdings nur auf Englisch und Chinesisch verfügbar ist.
Symbolbild: KI-generiert
Der chinesische Hersteller Sonoff, bekannt für seine WLAN-Schalter und -Steckdosen, hat mit der Bridge Max (intern als Bridge-M geführt) eine neue Smart-Home-Zentrale vorgestellt und laut dem Portal housecontrollers.de auf Amazon gelistet. Das Besondere: Das Gerät ist gleichzeitig Zigbee-Gateway und Matter-Bridge - eine Kombination, die bislang oft zwei separate Geräte erforderte.
Bis zu 128 Zigbee-Geräte, lokal statt über die Cloud
Laut den Produktangaben von Sonoff selbst lassen sich bis zu 128 Zigbee-Geräte gleichzeitig an der Bridge Max anmelden - dazu zählen auch Sensoren, Schalter oder Steckdosen von Drittanbietern, sofern sie den Zigbee-Standard nutzen. Über die integrierte Matter-Bridge-Funktion werden diese Geräte anschließend für Apple Home, Amazon Alexa, Google Home, Samsung SmartThings und Home Assistant sichtbar - auch für Zigbee-Produkte, die von Haus aus nicht Matter-fähig sind. Ein zentrales Verkaufsargument: Die Konfiguration läuft über eine lokale Weboberfläche im Heimnetz, ganz ohne App-Zwang, Cloud-Konto oder Internetverbindung. Für Home Assistant lässt sich zusätzlich ein MQTT-Broker einrichten, über den sich die Zigbee-Geräte der Bridge synchronisieren lassen.
Anschluss per WLAN oder Kabel, plus Alarmfunktion
Die Bridge Max verbindet sich wahlweise per Dual-Band-WLAN (2,4 und 5 GHz) oder über einen RJ45-Ethernet-Anschluss mit dem Heimnetz und benötigt laut Hersteller keinen dauerhaft laufenden Host-Rechner. Zusätzlich ist ein lokales Alarmsystem mit bis zu 90 Dezibel und Push-Benachrichtigungen an Bord, das etwa bei ausgelösten Bewegungsmeldern oder Tür-/Fenstersensoren reagieren soll. Kompatibel ist das Gerät zudem mit dem Bluetooth-Nahbereichsstandard BTHome sowie mit Sonoffs eigener eWeLink-Plattform.
Einordnung: sinnvoll, aber mit Einschränkungen
Für alle, die bereits in Zigbee-Geräten investiert haben und diese ohne Systemwechsel in Apples oder Googles Ökosystem einbinden wollen, ist die Bridge Max mit rund 60 Euro (Stand 16.08.2026, Amazon) ein vergleichsweise günstiger Einstieg - reine Matter-Bridges anderer Hersteller kosten teils deutlich mehr. Wer allerdings maximale Kompatibilität mit sämtlichen Zigbee-Funktionen erwartet, sollte vorsichtig sein: Nicht jede Gerätefunktion wird zwangsläufig 1:1 an die verbundenen Plattformen durchgereicht, das ist bei Matter-Bridges grundsätzlich so und liegt am Funktionsumfang des Matter-Standards selbst. Ebenfalls ein Wermutstropfen für deutsche Nutzer: Die Weboberfläche ist bislang nur auf Englisch und Chinesisch verfügbar, eine deutsche Sprachoption fehlt noch. Wer bereits eine Sonoff Zigbee Bridge Ultra besitzt, bekommt dort mit bis zu 256 unterstützten Geräten sogar noch mehr Kapazität - die Bridge Max positioniert sich preislich und funktional eher als Einstiegsmodell für kleinere bis mittlere Smart-Home-Setups.
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