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SmartThings Now: Samsungs App-Update im Überblick

Kurz gesagt: Samsung baut SmartThings um: Die Startseite zeigt mit „SmartThings Now“ situationsabhängige Karten, und die Steuerung läuft im selben WLAN lokal statt über die Cloud. Dazu kommt Matter 1.6. Einen Euro-Preis nennt Samsung nicht, die App bleibt aber kostenlos nutzbar.

SmartThings Now: Samsungs App-Update im Überblick

Symbolbild: KI-generiert

Samsung hat sein Smart-Home-Update für SmartThings nun auch in Deutschland per Pressemitteilung des Samsung Newsroom DE beschrieben. International hatte der Konzern die Neuerungen bereits Ende September vorgestellt. Wir ordnen ein, was davon im Alltag wirklich zählt.

Neue Startseite mit „SmartThings Now“

Oben auf dem Startbildschirm erscheinen künftig Karten, die zur Situation passen. Bleibt die Geräteaktivität eines Familienmitglieds ungewöhnlich lange aus („Family Care“), bietet die App an, nachzufragen oder anzurufen. Nähert man sich dem Zuhause, schlägt sie etwa Licht und Luftreiniger vor – daraus lässt sich direkt eine Routine bauen. Die App wertet außerdem die Woche aus und passt die Favoriten an. Über „Routine Insight“ lassen sich ungenutzte Routinen prüfen und löschen. Dazu kommen ein neues Layout mit Dashboards, ein tageszeitabhängiger Hintergrund und eine schwebende Leiste unten für die Einhandbedienung.

Lokale Steuerung: schneller, aber nicht komplett offline

Der wohl wichtigste Punkt: Sind Smartphone und SmartThings Hub im selben WLAN, läuft die Steuerung direkt im Heimnetz statt über Samsungs Cloud. Samsung nennt eine rund 30 Prozent kürzere Reaktionszeit – laut eigenen Tests unter kontrollierten Bedingungen, eine unabhängige Messung liegt uns nicht vor. Unterwegs schaltet die App automatisch auf Cloud-Steuerung um. Berichte internationaler Tech-Seiten betonen zu Recht: Das macht SmartThings nicht zum vollständig offline arbeitenden System, die Funktion hängt von Geräten, Hub und Netzwerk ab. Eine überarbeitete Diagnoseseite hilft zudem, offline gegangene Geräte wieder ins Netz zu holen.

Matter 1.6

Die Plattform unterstützt künftig Matter 1.6. Laut Samsung verbessert das Stabilität und Leistung der Gruppensteuerung und bringt neue Gerätekategorien: Energiezähler, Antriebe für Türen und Tore, Bewässerung und Bodensensoren. Samsung gibt an, weltweit 470 Millionen registrierte Nutzer zu haben und mehr als 430 Marken mit „Works with SmartThings“-Zertifikat.

Was das für Deutschland heißt

Einen Euro-Preis nennt Samsung nicht – es ist ein Software-Update, die SmartThings-App selbst ist kostenlos. Für die lokale Steuerung braucht man allerdings einen kompatiblen Hub: genannt werden SmartThings Hubs der Generationen V2 bis V4, SmartThings Station sowie hubfähige Samsung Smart TVs und Family-Hub-Kühlschränke; Preise dafür nennt die Mitteilung nicht. Die neue Startseite gibt es laut Samsung auf Mobilgeräten, Smart TVs, Family-Hub-Kühlschränken, Hausgeräten mit 7- oder 9-Zoll-Display und Windows-Geräten. Einen konkreten Marktstart für Deutschland und die Sprachunterstützung nennt die Mitteilung nicht, die Meldung selbst erscheint aber auf der deutschen Samsung-Seite. Matter-Geräte lassen sich mit Alexa, Google Home und Apple Home koppeln; wie viel vom Update dort ankommt, hängt vom jeweiligen Ökosystem ab. Wer ohne Samsung-Hub eine Alternative sucht, findet bei Home Assistant mit passendem Funk-Stick, Aqara oder Homey Pro bereits heute lokal arbeitende Zentralen zum Kaufen.

Unser Fazit

Die lokale Steuerung ist das Update, auf das SmartThings-Nutzer mit Hub gewartet haben: Licht und Steckdosen sollen auch bei Internetstörungen reagieren. Die Karten auf der Startseite sind Komfort, aber kein Grund zum Umstieg. Die Zahlen stammen allesamt von Samsung selbst; unabhängige Tests stehen noch aus.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Samsung Newsroom DE. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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