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Samsung soll für gedrosselte Galaxy-Handys zahlen

Kurz gesagt: Laut WinFuture soll Südkoreas Wettbewerbsbehörde eine vorläufige Strafe von rund 20,1 Milliarden Won (etwa 14 Millionen Euro) gegen Samsung verhängt haben. Der Grund: Der Game Optimizing Service bremste Galaxy S21, S22 und Tab S8 bei Spielen aus. Samsung will sich wehren. Für Besitzer in Deutschland ändert sich vorerst nichts.

Samsung soll für gedrosselte Galaxy-Handys zahlen

Symbolbild: KI-generiert

Der Streit um die Spiele-Drosselung bei Samsungs Galaxy-Geräten geht in die nächste Runde. Laut WinFuture soll die südkoreanische Wettbewerbsbehörde (Fair Trade Commission) gegen Samsung eine vorläufige Geldstrafe von etwa 20,1 Milliarden Won verhängt haben, umgerechnet rund 14 Millionen Euro. Eine unabhängige Bestätigung dieser genauen Summe haben wir bei unserer Recherche noch nicht gefunden – die Zahl ist also mit Vorsicht zu lesen.

Worum es geht

Im Mittelpunkt steht der „Game Optimizing Service“ (GOS). Dieser Systemdienst soll laut Bericht beim Start aufwendiger Spiele die Taktraten von Prozessor und Grafikeinheit begrenzen. Die Leistung soll dabei teils auf rund 30 Prozent gefallen sein. Betroffen sind das Galaxy S21, das Galaxy S22 und das Galaxy Tab S8. Die Behörde sieht darin irreführende Werbung, weil mit Spitzenleistung geworben worden sei, ohne die Grenzen zu nennen.

Der Fall ist nicht neu: 2022 fanden Nutzer rund 10.000 Apps, auf die GOS reagiert, Benchmark-Programme sollen aber ausgenommen gewesen sein. Geekbench strich daraufhin mehrere Galaxy-S-Generationen aus seinen Ranglisten. Samsung lieferte im März 2022 ein Update mit einem alternativen Leistungsmodus nach.

Was bisher bekannt ist

Koreanische Medien berichteten vor der Entscheidung von deutlich höheren Beträgen, die Ermittler vorgeschlagen haben sollen (bis zu 64,4 Milliarden Won). Außerdem hatte ein Gericht in Seoul im Februar einen verwandten Zivilstreit per Zwangsvergleich beendet. Die Lage ist also uneinheitlich, und die Strafe ist ausdrücklich vorläufig.

Samsung weist die Vorwürfe laut WinFuture zurück, will die Strafe anfechten und verteidigt GOS als Schutz vor Überhitzung. Direkte Rückerstattungen an Käufer sind im aktuellen Verfahren offenbar nicht vorgesehen.

Was das für dich heißt

Wer ein S21, S22 oder Tab S8 besitzt, muss nichts tun: Die Strafe gilt in Südkorea, Ansprüche für deutsche Käufer ergeben sich daraus nicht automatisch. Wer viel zockt, kann in den Spieleinstellungen nach dem Leistungsmodus schauen. Beim Neukauf lohnt der Blick auf unabhängige Dauertests statt auf Benchmark-Spitzenwerte – denn genau die waren hier der Knackpunkt. Ein Grund, ein Gerät jetzt zu verkaufen oder zu warten, ist die Meldung nicht.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: WinFuture. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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