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Ratenzahlung mit Paypal

Kurz gesagt: Bei der PayPal-Ratenzahlung schließt der Käufer einen Kreditvertrag direkt mit PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie in Luxemburg ab, nicht mit dem Händler. Möglich sind Käufe zwischen 99 und 10.000 Euro, aufgeteilt in 3, 6, 12 oder 24 Monatsraten. Der effektive Jahreszins liegt laut PayPal meist zwischen rund 11 und 12,5 Prozent, sofern der Händler nicht selbst 0-Prozent-Finanzierung anbietet - Voraussetzung ist zudem eine bestandene Bonitätsprüfung.

Ratenzahlung mit Paypal

Symbolbild: KI-generiert

An der Online-Kasse taucht sie inzwischen fast überall auf, wo mit PayPal bezahlt werden kann: die Option, den Einkauf nicht sofort, sondern in mehreren Monatsraten zu begleichen. Verlockend ist das vor allem bei größeren Anschaffungen wie einem neuen Saugroboter, einer Wärmepumpen-Komponente oder einem teureren Smart-Home-Gerät - der Kaufpreis wirkt gestreckt kleiner, das Konto wird nicht auf einen Schlag belastet. Wer die Funktion nutzt, sollte allerdings wissen, mit wem er da eigentlich einen Vertrag eingeht und was das kostet.

Laut dem offiziellen PayPal-Hilfebereich ist die Ratenzahlung für Einkäufe zwischen 99 und 10.000 Euro verfügbar. Käuferinnen und Käufer wählen dann zwischen einer Laufzeit von 3, 6, 12 oder 24 Monaten. Wichtig: Der Kreditvertrag kommt nicht mit dem Online-Shop zustande, sondern direkt mit PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg - der Händler bekommt sein Geld sofort, das Ausfallrisiko trägt PayPal. Voraussetzung ist neben der Volljährigkeit ein deutsches PayPal-Privatkonto mit hinterlegter Debitkarte oder SEPA-Lastschriftmandat sowie eine bestandene Bonitätsprüfung.

Was die Ratenzahlung tatsächlich kostet

Kostenlos ist der Komfort nicht. Nach Angaben von PayPal liegt der effektive Jahreszins - abhängig von der gewählten Laufzeit - meist zwischen rund 11,49 und 12,49 Prozent. Zum Vergleich beziffert auch das Portal inFranken.de die Größenordnung mit „rund 11 bis 12,5 Prozent“ effektivem Jahreszins - deutlich mehr, als für einen klassischen Ratenkredit bei einer Bank derzeit üblich ist. Einzelne Händler können abweichend davon eigene 0-Prozent-Finanzierungen anbieten, dann übernimmt der Shop die Zinskosten. Ohne einen solchen Sonderdeal gilt aber: Wer über zwölf oder 24 Monate abzahlt, zahlt am Ende spürbar mehr als den ursprünglichen Kaufpreis.

Worauf Käufer achten sollten

Wer die Ratenzahlung nutzt, sollte vorher realistisch prüfen, ob sich die monatliche Rate über die gesamte Laufzeit tragen lässt - gerade bei mehreren gleichzeitig laufenden Ratenverträgen verliert man sonst schnell den Überblick über die Gesamtbelastung. Veraltete oder nicht gedeckte Bankdaten können zudem zu Mahnungen und in der Folge zu einem Eintrag bei der Bonitätsauskunft führen. Wichtig für den stationären Handel: Bei „Ratenzahlung To Go“, der Variante für Käufe vor Ort, gilt laut PayPal der sonst übliche PayPal-Käuferschutz ausdrücklich nicht - ein Unterschied, der beim Online-Ratenkauf nicht gilt, aber leicht übersehen wird. Wer stattdessen ohnehin nur kurz zwischenfinanzieren will, fährt mit der kostenlosen 30-Tage-Zahlpause meist günstiger als mit der klassischen Ratenzahlung.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: PayPal-Hilfe: Was ist PayPal-Ratenzahlung?; inFranken.de: PayPal-Ratenzahlung - diese teure Falle lauert beim Später-Zahlen. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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