Rasenmäher: Hinter vielen Marken steckt derselbe Konzern
Kurz gesagt: Viele Rasenmäher- und Mähroboter-Marken gehören zu wenigen Konzernen: Gardena zu Husqvarna, Cub Cadet und WOLF-Garten zu Stanley Black & Decker. Entscheidend sind Datenblatt und Akku-Plattform, nicht der Markenname.
Symbolbild: KI-generiert
Wer im Baumarkt Rasenmäher vergleicht, wirkt auf den ersten Blick wie in einem breiten Markt. Tatsächlich stehen hinter vielen Namen nur wenige Konzerne. Darauf weist netzwelt hin.
Wer gehört zu wem?
Zum schwedischen Husqvarna-Konzern zählt neben Husqvarna selbst auch Gardena, im Mähroboter-Regal also ein vermeintlicher Konkurrent. Dazu kommen laut netzwelt unter anderem Flymo, McCulloch und Jonsered.
Stanley Black & Decker aus den USA ist neben Black & Decker und DeWalt auch Eigentümer der Gartensparte MTD, die in Deutschland für Cub Cadet und WOLF-Garten steht. Der Konzern übernahm MTD 2021 vollständig: erst hielt er seit 2018 einen Anteil von 20 Prozent, dann kaufte er für rund 1,6 Milliarden Dollar die restlichen 80 Prozent. Auch der Mähroboter-Hersteller Robomow gehört in diese Gruppe. Eine dritte große Gruppe ist die italienische Stiga Group mit Marken wie Alpina, Castelgarden und Mountfield. Unabhängig bleiben laut netzwelt Bosch und Einhell mit eigenen Akku-Systemen.
Was bedeutet das für Käufer?
Dass zwei Marken zusammengehören, heißt nicht automatisch, dass die Geräte baugleich sind. Oft teilen sie sich aber Plattformen, Motoren oder Akkus, während der Preis je nach Marke um mehrere hundert Euro abweicht. Wir halten deshalb vier Punkte für wichtig:
- Datenblatt statt Logo: Schnittbreite, Motorart, Akkukapazität und Garantie sagen mehr als der Markenname.
- Akku-Plattform prüfen: Wer schon Akkus einer Marke besitzt, spart bei kompatiblen Geräten viel Geld.
- Konzern-Geschwister vergleichen: Ein Blick ins Impressum zeigt, wem eine Marke gehört. Vergleichen Sie das gleiche Modell unter anderem Namen.
- Saisonende nutzen: Jetzt im Herbst laufen Abverkäufe, auf die man ohne Vergleich nicht blind hereinfallen sollte.
Unsere Einordnung: Konzernbindung ist kein Qualitätsurteil, aber ein guter Grund, nicht für den Markennamen draufzuzahlen. Weitere Quellen mit Zahlen zu Preisunterschieden einzelner Modelle haben wir nicht gefunden, die Preisspanne stützt sich auf die Angabe von netzwelt.
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