PRINTED Hub 2026: 3D-Drucker Festival im September
Kurz gesagt: Der PRINTED Hub 2026 findet am 25. und 26. September in der historischen Asbachhalle in Rüdesheim am Rhein statt, mit über 300 erwarteten Teilnehmenden, Ausstellern wie Prusa, Snapmaker, E3D und Philips sowie mehr als 15 Vortragenden zu Hardware, Software, KI in der Fertigung und Recycling. Tickets kosten 29 Euro für den Community-Tag beziehungsweise 69 Euro für beide Tage inklusive Workshops - die Veranstalter haben die Preise gegenüber der Ankündigung deutlich reduziert. Es ist bereits die zweite Auflage nach einem ersten, kleineren Treffen im August 2025 am selben Ort.
Bild: KI-generiert
Wer sich für 3D-Druck begeistert, aber im eigenen Umfeld niemanden kennt, der einen Drucker besitzt, ist meist auf Foren und YouTube-Kommentare angewiesen - echten Austausch mit anderen Machern gibt es dort selten. Genau diese Lücke will der PRINTED Hub schließen: Am 25. und 26. September 2026 öffnet die historische Asbachhalle in Rüdesheim am Rhein für die zweite Auflage des Community-Treffens ihre Türen.
Vom Geheimtipp zur Konferenz
Organisiert wird die Veranstaltung vom Team um Janos Kehl, das zuvor bereits die Printed World Conference 2025 in Amsterdam ausgerichtet hatte. Der PRINTED Hub selbst ist kein Neuling: Eine erste, deutlich kleinere Ausgabe fand bereits im August 2025 am selben Ort statt und zog nach Berichten aus der Szene Maker, Profis und Einsteiger gleichermaßen an. Für 2026 rechnen die Veranstalter mit über 300 Teilnehmenden in den drei Hallen des ehemaligen Asbach-Firmengeländes.
Programm zwischen Werkbank und KI
Auf dem Programm stehen mehr als 15 Vorträge und Workshops zu Hardware-Grundlagen, Software-Workflows, dem Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung in der Fertigung sowie zu Nachhaltigkeit - etwa Kreislaufdesign und Filament-Recycling. Als Speaker sind unter anderem der YouTuber Stefan Herman (CNC Kitchen) sowie Roman Rackwitz mit der Keynote angekündigt. Auf der Ausstellerseite haben sich neben etablierten Druckerherstellern wie Prusa und Snapmaker auch Komponentenhersteller wie E3D sowie mit Philips ein Industriekonzern angekündigt - ein Hinweis darauf, dass sich 3D-Druck zunehmend von der reinen Hobby-Nische Richtung professioneller Fertigung bewegt. Eine eigene „Show your Stuff“-Halle gibt Besuchern Raum, eigene Projekte zu zeigen, dazu kommen Networking-Zonen und ein Abschlussabend mit Party.
Für wen sich der Trip lohnt
Tickets für den reinen Community-Tag am Samstag kosten 29 Euro, ein All-Access-Pass für beide Tage inklusive sechs Workshops 69 Euro - beide Preise liegen laut Veranstalter deutlich unter der ursprünglichen Ankündigung. Wer ohnehin regelmäßig druckt oder tiefer in die Technik hinter Filament, Slicer-Software und KI-gestützter Fertigung einsteigen will, bekommt damit für einen überschaubaren Preis Zugang zu Herstellern, Machern und Fachvorträgen an einem Ort - ein in Deutschland bislang seltenes Format für dieses Thema. Wie lange die vergünstigten Tickets verfügbar sind, teilen die Veranstalter nicht mit.
Quellen: Caschys Blog, offizielle Ticketseite ti.to/printed-europe/printed-hub, 3Dnatives.