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Österreich: Solarbranche wartet auf neue Förderregeln

Kurz gesagt: In Österreich ist unklar, wie die Photovoltaik-Förderung weitergeht. Im zweiten Call 2026 erhielten nur rund 3.000 von fast 28.000 Anträgen einen Zuschuss. Die Regierung plant eine Reform mit weniger Förderung für kleine Anlagen, eine Übergangslösung für Leer-Ausgegangene fehlt bisher.

Österreich: Solarbranche wartet auf neue Förderregeln

Symbolbild: KI-generiert

Die Solarbranche in Österreich hängt in der Luft: Laut photovoltaik.eu fehlt Klarheit darüber, wie die Regierung den Ausbau künftig unterstützt. Auch eine angekündigte Übergangslösung für Projekte, die in der letzten Förderrunde leer ausgingen, gibt es bisher nicht. Die Seite des Artikels war für uns nicht lesbar, wir stützen uns auf die Feed-Zusammenfassung und eigene Recherche.

Das Förderlotto im Zahlen-Check

Wie groß das Problem ist, zeigen Zahlen der Förderstelle. Laut pv magazine gingen im zweiten Call 2026 knapp 28.000 Anträge für Photovoltaik und Batteriespeicher ein. Verfügbar waren rund 20 Millionen Euro, bewilligt wurden etwa 3.000 Anträge. Rund 25.000 Antragsteller gingen leer aus; um alle zu bedienen, wären etwa 120 Millionen Euro nötig gewesen. Schon im ersten Call wurden rund 16.000 Anträge abgelehnt. Das Verfahren nach dem Prinzip „wer zuerst klickt“ beschrieb ein Hersteller als staatlich organisiertes Glücksspiel, die Mittel seien nach Sekunden vergriffen gewesen.

Was die Regierung vorhat

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner will weg von der „Gießkanne“. Geplant sind laut pv magazine unter anderem eine Förderquote von höchstens 20 statt 30 Prozent der Investitionskosten, mehr Gewicht für Speicher und Eigenverbrauch, eine Made-in-Europe-Pflicht für Wechselrichter und klare Regeln bei negativen Strompreisen. Die Novelle des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) soll 2027 greifen, steckte aber zuletzt noch in der Abstimmung zwischen den Ministerien. Ob sie inzwischen in die öffentliche Begutachtung ging und wie der dritte Call im Oktober verlief, konnten wir nicht belegen.

Einordnung für Leser

Für Installateure bedeutet die Lage fehlende Planbarkeit: Kunden warten ab, Aufträge verschieben sich. Wer in Österreich eine Anlage plant, sollte nicht auf einen Zuschuss spekulieren, sondern die Wirtschaftlichkeit auch ohne ihn rechnen. Der Trend geht erkennbar zu Speichern und Eigenverbrauch, und genau das gilt auch für deutsche Haushalte: Strom selbst nutzen lohnt mehr als Einspeisen. Verlässliche Fördertermine sind in Österreich derzeit Mangelware, die Förderstelle bleibt die maßgebliche Quelle.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: photovoltaik.eu. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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