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Nachtheizung 🌙 Abdrehen oder nicht? Was wirklich spart

Kurz gesagt: Nachts nicht komplett abdrehen, sondern um 3 bis 4 Grad absenken: Die Verbraucherzentrale nennt 5 bis 10 Prozent Ersparnis in älteren Häusern. Unter 16 bis 18 Grad sollten Wohnräume nicht fallen, sonst steigt das Schimmelrisiko an kalten Wänden.

Nachtheizung 🌙 Abdrehen oder nicht? Was wirklich spart

Symbolbild: KI-generiert

Die Nacht ist lang, die Heizkosten sind hoch: Viele fragen sich im November, ob sie den Heizkörper vor dem Schlafen einfach ganz abdrehen sollten. Die kurze Antwort der Fachleute lautet: lieber nicht. Eine moderate Absenkung ist der bessere Weg.

Was die Absenkung bringt

Laut ista, die sich auf die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (2023) beruft, spart eine Nachtabsenkung in älteren Gebäuden etwa 5 bis 10 Prozent Heizenergie. Eine Berechnung der RWTH Aachen (2022) kommt für gasbeheizte Gebäude auf rund 8 Prozent, wenn die Nachttemperatur von 21 auf 19 Grad sinkt. Das sind rechnerische Werte, im Alltag kann es abweichen. Andere Ratgeber nennen je nach Gebäude 5 bis 12 Prozent im Einfamilienhaus und 2 bis 6 Prozent im Mehrfamilienhaus. Je besser gedämmt, desto kleiner der Effekt.

Warum komplett abdrehen schlecht ist

Kühlen Wände und Möbel stark aus, braucht die Heizung am Morgen viel Energie, um sie wieder aufzuwärmen. Der Spareffekt schrumpft. Schlimmer: An kalten Außenwänden, Fensterlaibungen und Raumecken schlägt sich die Feuchtigkeit aus der Atemluft nieder. Genau dort wächst Schimmel. Die Faustregel lautet deshalb: Wohnräume nachts nicht unter 16 bis 18 Grad fallen lassen. Mehrere Gerichte halten bei Mietwohnungen nachts eine erreichbare Raumtemperatur von mindestens 18 Grad für nötig.

So stellen Sie es richtig ein

  • Absenkung um 3 bis 4 Grad, nicht tiefer.
  • Beispiel: runter ab 23 Uhr, ab 6 Uhr wieder auf Normalbetrieb, damit die Räume morgens wieder 20 Grad erreichen.
  • Schlafzimmer-Tür zu, aber kurz stoßlüften statt Fenster dauerhaft kippen.
  • Bei Fußbodenheizung ist die Absenkung wegen der Trägheit oft wenig sinnvoll.

Unsere Einordnung

Der Haken ist die Bequemlichkeit: Wer abends jeden Heizkörper von Hand herunterdreht und morgens wieder hoch, vergisst es irgendwann. Programmierbare Heizkörperthermostate übernehmen das nach Zeitplan. Wie das funktioniert und worauf es ankommt, steht in unserem Ratgeber zu smarten Thermostaten. Wenn ein Raum trotz Einstellung nicht warm wird, hilft oft ein hydraulischer Abgleich.

Hinweis zur Recherche: Die verlinkte Quelle von Jörg war nicht abrufbar, wir stützen uns auf Ratgeber und Verbraucherzentralen-Angaben, die uns nur über ista und Zusammenfassungen vorlagen. Eine direkte Prüfung der Originalstudien war nicht möglich. Für Wärmepumpen kann die Empfehlung abweichen, hier gilt die Herstellervorgabe.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: ista / Verbraucherzentrale. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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