MOVA Z60 gegen Dreame X60 Pro: Wischwalze oder Pads?
Kurz gesagt: Der MOVA Z60 Ultra Roller Complete schlägt den Dreame X60 Pro Ultra Complete bei SmarthomeAssistent mit 1,4 zu 1,6, vor allem wegen besserer Navigation und gründlicherem Wischen. Der Dreame ist stärker auf Hochflor-Teppich und in Ecken. Der MOVA ist in der Quelle deutlich günstiger gelistet.
Symbolbild: KI-generiert
Zwei Premium-Saugroboter mit Wischfunktion, zwei völlig verschiedene Wischkonzepte: Der MOVA Z60 Ultra Roller Complete setzt auf eine Walze, der Dreame X60 Pro Ultra Complete auf zwei ausfahrbare Pads. Ein Vergleichstest von SmarthomeAssistent sieht den MOVA mit der Note 1,4 vor dem Dreame mit 1,6. Wir haben die Zahlen eingeordnet und mit weiteren Tests abgeglichen.
Wo der MOVA punktet
Den Ausschlag gibt die Navigation, die in der Wertung am stärksten zählt (36 Prozent). Der MOVA plant seine Wege besser und kommt auf Teppich sicherer zurecht. Beim Wischen erreicht er die Bestnote 1,0: Die Walze wird in der Station gereinigt, hebt sich auf Teppich an und hinterließ im Test keine Rückstände. Der Dreame ließ dagegen einen leichten Feuchtefilm zurück, verschmierte Kreidelinien am Rand und brauchte für die Testfläche deutlich länger. Bei einem Testlauf übersprang er außerdem einen Bereich. Dazu passt die Einschätzung von Notebookcheck: Dort bekommt der MOVA das Prädikat „Hervorragend“, die Wischwalze arbeite gründlich, Kanten bis 4,5 Zentimeter schaffe er.
Wo der Dreame vorn liegt
Die Saugleistung gehört dem Dreame (Note 1,0 gegenüber 1,4). Auf Hartboden sind beide praktisch perfekt, mit 99,5 und 99,9 von 100 Gramm aufgenommenem Testmaterial. Auf Hochflor-Teppich dreht sich das Bild: Der Dreame nahm im Test rund 89 Gramm auf, der MOVA nur knapp 68. Auch Fugen und Haare auf hohem Flor räumt der Dreame besser. Zusätzlich hat er den größeren Akku-Vorsprung in der Laufzeit (laut Quelle 232 gegen 150 Minuten) und kommt mit den ausfahrbaren Pads besser an Kanten und auf strukturierten Böden zurecht. Sein Test war allerdings ein Nachtest nach einem Firmware-Update – Ergebnisse können sich also noch verschieben.
Der Preis entscheidet
Laut Vergleichsseite kostet der MOVA aktuell rund 649 Euro, ursprünglich lag die UVP bei 1.399 Euro. Der Dreame steht dort mit 1.499 Euro, was seiner UVP entspricht. Andere Preisübersichten nennen für den Dreame teils niedrigere Werte um 1.100 Euro; Preise schwanken stark, ein Vergleich vor dem Kauf lohnt. Notebookcheck sieht den MOVA ohnehin als nahezu gleichwertige, günstigere Alternative zum Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete. Zu beachten: Der MOVA ist rund zehn Monate älter, Matter-Unterstützung fehlt ihm, und der Stromverbrauch fiel im Test hoch aus.
Unsere Einordnung
Wer überwiegend Hartboden und Fliesen hat und Wert auf gründliches Wischen legt, fährt mit dem MOVA bei diesem Preisabstand sehr gut. Wer viel Hochflor-Teppich, Tierhaare und enge Ecken hat, bekommt vom Dreame mehr Reserven – bezahlt dafür aber ein Vielfaches. Die Noten stammen von einem einzelnen Testlabor; unabhängige Gegenmessungen zum direkten Duell haben wir nicht gefunden.