📰 News

Mähroboter winterfest: Diesen Akku-Fehler vermeiden

Kurz gesagt: Laden Sie den Akku vor der Winterpause auf etwa 40 bis 60 Prozent, schalten Sie den Roboter aus und lagern Sie ihn trocken und frostfrei bei 10 bis 15 Grad. Ein leerer Akku droht in der Tiefentladung dauerhaft Schaden zu nehmen. Im Zweifel gilt die Anleitung Ihres Modells.

Mähroboter winterfest: Diesen Akku-Fehler vermeiden

Symbolbild: KI-generiert

Die Mähsaison geht zu Ende, und viele stellen den Roboter einfach in den Keller. Genau dabei passiert der teuerste Fehler: der falsche Ladestand. techbook warnt, dass sowohl ein voller als auch ein leerer Akku über den Winter Schaden nehmen können.

Warum beide Extreme schaden

Ein dauerhaft voll geladener Lithium-Ionen-Akku altert schneller, besonders bei Wärme. Im Frühjahr zeigt sich das an kürzeren Mähzeiten pro Ladung. Ein leerer Akku entlädt sich dagegen über die Monate weiter. Fällt er in die Tiefentladung, kann er dauerhaft kaputtgehen. Ein Ersatzakku kostet je nach Modell schnell einen dreistelligen Betrag.

So gehen Sie vor

  1. Nach dem letzten Mähen den Akku auf etwa 40 bis 60 Prozent laden.
  2. Roboter ausschalten, nicht an der Ladestation hängen lassen.
  3. Trocken, frostfrei und bei etwa 10 bis 15 Grad lagern, zum Beispiel im Keller oder Hauswirtschaftsraum. Garage und Gartenhaus sind ungeeignet, dort setzen Frost und Kondenswasser der Elektronik zu.
  4. Ladestation und Netzteil ebenfalls ins Haus holen. Bei den im Boden verlegten Kabeln hängt es vom Modell ab, ob sie bleiben können.
  5. Ladekontakte säubern, denn oxidierte Kontakte verursachen im Frühling gern Ladeprobleme.
  6. Im Dezember oder Januar den Ladestand kontrollieren und bei deutlichem Absinken kurz nachladen.

Die Herstellerangaben gehen auseinander

Hier lohnt ein genauer Blick. Stihl nennt für seine Akkus 40 bis 60 Prozent, Einhell empfiehlt 30 bis 60 Prozent und rät zu ein bis zwei Kontrollen im Winter. Andere Ratgeber nennen 50 bis 80 Prozent, Navimow sogar 80 bis 90 Prozent. Bei Husqvarna sind die Angaben in den Quellen widersprüchlich: Netzwelt berichtet von einer Empfehlung, den Akku vor der Pause voll zu laden, andere Ratgeber ordnen den Hersteller dem Lager mit Teilladung zu. Wir konnten das nicht abschließend klären.

Unsere Einordnung

Der Mittelweg von 40 bis 60 Prozent deckt sich mit den meisten Quellen und ist ein sicherer Standard für Lithium-Ionen-Akkus. Wenn Ihr Hersteller etwas anderes vorschreibt, geht die Bedienungsanleitung vor, auch wegen der Garantie. Unter etwa 20 Prozent sollte der Stand im Winter nie fallen. Ein Termin im Kalender für Januar ist die einfachste Absicherung.

Quellen: techbook, Einhell, netzwelt.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: techbook. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
Passend zum Thema

*Anzeige · Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Die Auswahl im Artikel bleibt davon unberührt.

🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

SmartHome Kompass bei Google folgen · alle Nachrichten

← Alle News