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Gerücht: Intel Arc B580 soll KI-Karten weichen

Kurz gesagt: Laut dem Leaker „Haze“ auf X könnte Intel die Grafikkarte Arc B580 auslaufen lassen und Kapazität in die Profi-Reihe Arc Pro für KI-Inferenz stecken. Intel hat das nicht bestätigt. Wer die Karte will, sollte nicht in Panik kaufen.

Gerücht: Intel Arc B580 soll KI-Karten weichen

Symbolbild: KI-generiert

Die Gaming-Grafikkarte Intel Arc B580 steht Gerüchten zufolge vor dem Aus. Das berichtet Notebookcheck und beruft sich auf den Leaker „Haze“ (@Haze2K1) auf X. Er soll behaupten, Intel stecke seine Mittel lieber in die profitableren Profi- und KI-Karten der Arc-Pro-Reihe, namentlich die Arc Pro B50, nach der die Nachfrage von Kunden für KI-Inferenz hoch sein soll. Eine Bestätigung von Intel gibt es nicht. Es handelt sich um die Behauptung eines einzelnen Leakers.

Was hinter dem Gerücht steckt

Die B580 erschien im Dezember 2024 für 249 US-Dollar mit 12 GB GDDR6 und dem Chip BMG-G21 mit 20 Xe-Cores. Intel positionierte sie als Karte unter 300 Dollar mit Leistung nahe einer RTX 4060. Die Profikarte Arc Pro B60 nutzt laut Bericht dieselbe Kernzahl, bietet aber 24 GB Speicher. Partner wie Maxsun und Sparkle bieten Varianten mit bis zu 48 GB an. Gerade der große Speicher macht solche Karten für lokale KI interessant.

Notebookcheck zieht eine Parallele zu Nvidia: Dort sollen GB202-Chips weg von der GeForce RTX 5090 hin zu RTX-Pro-Karten fließen. Auch das ist unbestätigt, Nvidia widerspricht und sagt, die RTX 5090 sei nicht eingestellt.

Wie glaubwürdig ist das?

Eigene Recherche: Schon früher hieß es, Intel habe die großen Battlemage-Chips und die Gaming-Karten der Folgegeneration „Celestial“ gestrichen. Auch diese Berichte stützten sich auf Leaker, Intel hat sie nicht offiziell bestätigt. Das passt zum Bild, ist aber kein Beweis. Dass die Pro-Reihe gefragt ist, wirkt plausibel: Intel selbst bewirbt Arc Pro für KI-Inferenz-Workstations (Projekt „Battlematrix“). Ein offizielles Ende der B580 lässt sich daraus nicht ableiten, ein Leaker allein bleibt dünne Basis.

Was das für dich heißt

Die B580 war schon vor dem KI-Boom schwer lieferbar. Laut Notebookcheck liegt sie bei Newegg inzwischen bei rund 330 Dollar, in Großbritannien teils bei etwa 500 Pfund, also deutlich über der UVP. Wenn du eine günstige Einsteigerkarte suchst: Abwarten lohnt, bis Intel sich äußert, ein Panikkauf zu überhöhten Preisen eher nicht. Wer ohnehin eine B580 braucht und ein faires Angebot findet, kann zugreifen, denn Treiber-Support endet durch ein Auslaufen nicht sofort. Behalte die Preise im Blick. Wir ordnen neue Meldungen ein, sobald Intel Stellung nimmt.

Quelle: Notebookcheck.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Notebookcheck. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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