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Home Assistant: Neue Namenslogik und Child Devices ab 2026.11

Kurz gesagt: Mit dem Release 2026.11 vereinfacht Home Assistant die Namensgebung: Jedes Gerät und jede Entität heißt nur noch, was es ist, den Kontext ergänzt die Oberfläche automatisch. Neu sind Child Devices für Geräte mit mehreren Teilen, etwa Steckdosenleisten. Entity-IDs ändern sich nicht, Automationen laufen weiter.

Home Assistant: Neue Namenslogik und Child Devices ab 2026.11

Symbolbild: KI-generiert

Kurz vor dem Release 2026.4 hatte das Home-Assistant-Team eine Änderung an der Benennung von Entitäten zurückgezogen, weil die Beta-Tester Kritik geübt hatten. Nun, einige Monate später, kommt eine überarbeitete Fassung. Laut Blog des Projekts wurden die Lücken geschlossen, die Tester gefunden hatten, etwa Ansichten mit zu wenig Kontext.

Das Prinzip: Name ist nur der Name

Jedes Gerät und jede Entität bekommt künftig nur noch die Bezeichnung für das, was es tatsächlich ist. Bereich, Gerät und Etage ergänzt Home Assistant selbst in der Oberfläche. Auf der Bereichsseite „Küche“ heißt das Gerät also schlicht „Kaffeemaschine“ statt „Küche Kaffeemaschine“, und seine Entitäten heißen „Power“ und „Energy“. Doppelte Namensbestandteile soll es nicht mehr geben.

Child Devices für Mehrfachgeräte

Neu sind Unter-Geräte. Eine Steckdosenleiste mit vier Dosen wird zu einem Gerät mit vier Child Devices, die jeweils einen eigenen Namen („Wasserkocher“) und einen eigenen Bereich haben können. Zunächst unterstützt werden Z-Wave, MQTT und ESPHome sowie einige Tuya-Geräte. Matter und ZHA sollen folgen.

Was Sie nach dem Update prüfen sollten

  • Entity-IDs bleiben, Automationen, Skripte, Szenen und Dashboards laufen weiter. Es ändern sich nur angezeigte Namen.
  • Aufräumen: Heißt die Steckdose noch „Smart Plug 3“, benennen Sie das Gerät in „Kaffeemaschine“ um und aktivieren beim Schalter „Main entity of the device“. Bereichsnamen sollten Sie aus Geräte- und Entitätsnamen streichen.
  • Custom Cards zeigen teils noch den alten Friendly Name an. Hier hilft ein Name direkt auf der Karte oder ein Update der Karte.
  • Templates: Wer Friendly Names nutzt, sollte auf entity_name(), device_name() und area_name() umstellen. Der Friendly Name bleibt vorerst, soll später aber entfallen; das Team kündigt das vorher an.
  • Sprachsteuerung: Der alte Name wird für Assist, Alexa und Google Assistant als Alias ergänzt, damit bestehende Befehle weiter funktionieren.

Was das für Deutschland heißt

Einen Euro-Preis gibt es nicht zu nennen: Home Assistant ist freie, quelloffene Software, die Quelle nennt keine Kosten. Einen gesonderten Marktstart für Deutschland oder die EU nennt der Blog nicht; die Änderung kommt mit dem weltweiten Release 2026.11. Zur deutschen Sprachunterstützung der neuen Oberfläche macht der Beitrag keine Angabe. Zur Kompatibilität: Alexa und Google Assistant sind über Aliase abgedeckt, Matter-Geräte erhalten Child Devices erst später, zu HomeKit steht nichts im Beitrag. Als bereits heute nutzbare Alternative mit ähnlichem Ansatz bietet sich das ebenfalls freie openHAB an.

Unser Fazit: Für Bestandsnutzer ist das vor allem ein Aufräumtermin. Wer seine Namen schon sauber hielt, merkt wenig; wer überall „Küche Lampe Küche“ stehen hat, profitiert am meisten. Wir stützen uns hier auf eine Quelle, den Blog des Projekts.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Home Assistant Blog. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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