Home Assistant fragt im November: Was nervt dich?
Kurz gesagt: Home Assistant startet im November 2026 den „Month of What the Heck?!“. Nutzer melden im Community-Forum, was sie im Alltag verwirrt oder ärgert. Besonders gefragt sind Einsteiger und Menschen, die ein von anderen eingerichtetes Smart Home mitbenutzen. Eine Umsetzung ist nicht garantiert.
Symbolbild: KI-generiert
Home Assistant will wissen, was im Alltag nervt. Der gesamte November 2026 steht im Zeichen des „Month of What the Heck?!“, der nur alle zwei Jahre stattfindet. Das hat das Projekt am 29. Oktober im eigenen Blog angekündigt; smarthomeassistent.de hat darüber berichtet.
Wer soll mitmachen?
Diesmal liegt der Fokus nicht auf Bastlern, sondern auf allen anderen im Haushalt: Einsteiger, Nicht-Techniker und Menschen, die ein Home Assistant nutzen, das jemand anderes eingerichtet hat. Wer das System betreut, soll Partner, Kinder oder Mitbewohner fragen und deren Worte möglichst direkt weitergeben. Als Beispiel nennt das Projekt den Satz „Ich wollte die Küchenlichter ausschalten und habe es in der App nicht gefunden“.
So funktioniert es
- Beiträge gehen in die Kategorie „Month of What the Heck?!“ im Community-Forum. Ein kostenloses Konto genügt.
- Erst suchen: Gibt es das Problem schon, abstimmen und die eigene Erfahrung ergänzen.
- Ein Problem pro Thema, ohne Obergrenze.
- Den Moment beschreiben, nicht die Lösung. Fachbegriffe sind nicht nötig.
- Wünsche nach neuen Integrationen gehören nicht hierher, sondern in die GitHub-Diskussionen.
Was dabei herauskommt
Das Team liest alle Beiträge, und Mitwirkende dürfen schon im Monat selbst Probleme beheben. Das Projekt nennt dafür ein Beispiel: Profilbilder konnten bisher nur Administratoren ändern, seit Version 2026.10 geht das auch für andere Nutzer. Eine Lösung ist aber ausdrücklich nicht garantiert. Stimmen zeigen, wie verbreitet ein Problem ist, entscheiden aber nicht über die Priorität.
Unsere Einordnung
Für Leser ist die Aktion eine seltene Gelegenheit, direkt Einfluss zu nehmen. Wer Home Assistant im Haus laufen hat, sollte den Mitbewohnern zuhören: Oft sind es kleine Bedienhürden, die die Akzeptanz im Alltag entscheiden. Wir haben für diesen Beitrag die Ankündigung des Projekts und den Bericht von smarthomeassistent.de gelesen; weitere unabhängige Quellen gab es zum Redaktionsschluss noch nicht.