Govee zeigt auf der IFA neue KI-Leuchten mit Matter und Sprachsteuerung
Kurz gesagt: Govee zeigt auf der IFA 2026 (4.-8.9., Halle 1.2, Stand 124) die Sky Ceiling Light für 399 Euro sowie zwei neue COB-Lichtstreifen. Alle Produkte unterstützen Matter und lassen sich per Text- oder Spracheingabe steuern, weil eine KI namens „Lighting Bot 2.0“ passende Lichtszenen generiert.
Symbolbild: KI-generiert
Der chinesische Beleuchtungshersteller Govee stellt auf der IFA 2026 in Berlin (4. bis 8. September, Halle 1.2, Stand 124) sein neues Beleuchtungssortiment vor. Zentrales Produkt ist die Govee Sky Ceiling Light, eine Deckenleuchte, die ab dem 4. September für 399 Euro erhältlich ist. Sie soll fensterlose Räume mit einem simulierten Himmelslicht aufhellen: Bei einer Farbtemperatur von 1.000 bis 10.000 Kelvin und bis zu 7.000 Lumen Lichtleistung liefert sie einen Blauanteil von 478 Nanometern, der laut Govee die natürliche Wachheit unterstützen soll, wenn Tageslicht fehlt. TÜV Rheinland hat die Leuchte auf Flimmerfreiheit und Blendarmut geprüft, sie ist zudem in die niedrigste Blaulicht-Risikogruppe RG0 eingestuft.
Parallel bringt Govee zwei neue COB-LED-Streifen: den COB Strip Light 2 Pro (5 Meter, 1.344 LEDs pro Meter, 16 einzeln ansteuerbare Segmente, 179,99 Euro) sowie den günstigeren COB Strip Light 2 (5 Meter, nahtloses COB-Design, 119,99 Euro). Beide starten ebenfalls am 4. September.
Gemeinsames Verkaufsargument aller Neuheiten ist die Kombination aus Matter-Unterstützung und der KI-Funktion „AI Lighting Bot 2.0“: Nutzer beschreiben per Text oder Sprache, welche Stimmung sie wollen – etwa „gemütlicher Filmabend“ –, und die Software generiert daraus eine passende Lichtszene, die sich in mehreren Schritten weiter verfeinern lässt. Eine automatische Tageslicht-Anpassung namens DaySync soll die Beleuchtung zusätzlich an Uhrzeit und Wetter koppeln.
Für deutsche Käufer ist vor allem die Matter-Zertifizierung relevant: Sie erlaubt den Betrieb der Leuchten unabhängig von Govees eigener App über gängige Smart-Home-Zentralen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa. Wer die KI-Sprachsteuerung nutzen will, bleibt dabei allerdings weiterhin auf Govees eigene App und damit auf eine Cloud-Anbindung angewiesen – ein Punkt, den datenschutzbewusste Käufer bei der Kaufentscheidung mit einkalkulieren sollten. (Quelle: smarthomeassistent.de)