Fitbit Edge im Handel: Das gilt für Deutschland
Kurz gesagt: Google hat den Fitbit Edge in den Handel gebracht. Er hat das größte und hellste Display aller Fitbit-Tracker und physische Seitentasten. Laut Berichten kostet er in Deutschland 179 Euro, bezahlen per NFC und Google Maps fehlen.
Symbolbild: KI-generiert
Google meldet im eigenen Blog: Der Fitbit Edge steht ab sofort im Regal. Der Tracker setzt auf ein großes, helles Display und echte Tasten an der Seite, damit man ihn auch beim Sport ohne Wischen bedienen kann. Die Mitteilung selbst ist knapp: Preis, Akkulaufzeit und Länderliste nennt sie nicht, sie verweist dafür auf den Google Store.
Was Google offiziell sagt
Das Display ist laut Google das größte und hellste, das ein Fitbit-Tracker bisher hatte. Das Gehäuse ist dem Handgelenk nachempfunden, dazu gibt es Zubehör wie Armbänder. Laut Fußnote läuft er mit den meisten Telefonen ab Android 11 und iOS 16.4, braucht ein Google-Konto, die Google-Health-App und Internet. Einige Funktionen gehören zum kostenpflichtigen Google-Health-Premium-Abo. Medizinisch ist das Gerät nicht gedacht.
Was Tests und Berichte ergänzen
Nach Angaben von netzwelt misst das ovale AMOLED-Display 1,34 Zoll, der Tracker wiegt 17,7 Gramm, der Akku hält bis zu sieben Tage und lässt sich dank EU-Vorgabe tauschen. An Bord sind EKG, Puls, Sauerstoffsättigung, Hauttemperatur, GPS und mehr als 40 Trainingsmodi, dazu ein KI-Coach auf Gemini-Basis. Der Preis dafür: Gegenüber dem Charge 6 entfallen NFC (kein Bezahlen am Handgelenk) und Google Maps. Zusätzliche Auswertungen zu Blutdruck- und Insulinresistenz-Trends sind nach netzwelt nicht medizinisch zertifiziert, sie taugen also bestenfalls als Trendhinweis.
Was das für Deutschland heißt
Beim Euro-Preis ist die Lage nicht einheitlich: Die Google-Mitteilung nennt keinen Preis. Das Schweizer Portal PCtipp berichtet von 179,99 Euro Listenpreis für Deutschland und Österreich, inklusive drei Monaten Google Health Premium, mit Verkaufsstart am 27. Oktober. Netzwelt hielt dagegen zunächst nur 179 Euro für ein Gerücht. Wir behandeln 179 Euro deshalb als wahrscheinlich, aber nicht als von Google in dieser Mitteilung bestätigt; ein Blick in den deutschen Google Store schafft Klarheit. Zur Sprachunterstützung und zu Matter, HomeKit oder Alexa gibt es keine Angaben, der Tracker ist ein Fitness-Gerät und kein Smart-Home-Baustein. Kompatibel ist er mit Android und iPhone.
Alternative, die es heute gibt
Wer NFC-Bezahlen und Karten möchte, greift laut netzwelt eher zur Pixel Watch 5 (UVP 419 Euro). Wer nur einen günstigen Tracker braucht, findet den Charge 6 aus 2023 derzeit für rund 79 Euro. Unser Rat: Der Edge lohnt für alle, die große Anzeige, lange Laufzeit und tauschbaren Akku wollen und auf Wallet verzichten können.