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AVM zeigt neue FRITZ!Box-Generation mit Wi-Fi 7 und Matter-Bridge

Kurz gesagt: AVM hat auf der IFA 2026 fünf neue FRITZ!Box-Router mit Tri-Band-Wi-Fi 7 vorgestellt, angeführt vom Kabelrouter 6690 Pro für 429 Euro. Per FRITZ!OS-8.50-Update werden die Router zur Matter-Bridge und binden Zigbee- und DECT-ULE-Geräte in Apple Home, Google Home und Amazon Alexa ein.

AVM zeigt neue FRITZ!Box-Generation mit Wi-Fi 7 und Matter-Bridge

Symbolbild: KI-generiert

AVM hat auf der IFA 2026 in Berlin eine komplett neue FRITZ!Box-Generation vorgestellt – und erstmals decken die Router alle Anschlussarten mit Wi-Fi 7 ab. Zur neuen Reihe gehören die FRITZ!Box 6690 Pro (Kabel), die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90, die FRITZ!Box 5630 XGS für Glasfaser mit XGS-PON, die FRITZ!Box 6835 5G sowie der Mesh-Repeater* FRITZ!Repeater 6700 Pro.

Vorreiter ist die 6690 Pro: Sie ist laut AVM der erste Kabelrouter mit Tri-Band-Wi-Fi 7 auf allen drei Frequenzbändern (2,4, 5 und 6 GHz) und kombiniert das mit einem integrierten DOCSIS-3.1-Kabelmodem. In Summe sind bis zu 12,2 GBit/s Bruttodurchsatz drin, dazu ein 2,5-Gigabit-LAN-Port für schnelle Heimnetz-Anbindung. Der Repeater 6700 Pro kommt sogar auf bis zu 18 GBit/s Gesamtdurchsatz und bringt eigene 10- sowie 2,5-Gigabit-Ports mit. Die 6690 Pro ist ab sofort für 429 Euro erhältlich, zu den übrigen Modellen hat AVM Preis und genauen Marktstart noch nicht final bestätigt.

Für Smart-Home-Nutzer spannender als die reinen Datenraten ist ein zweiter Punkt: Mit dem Update auf FRITZ!OS 8.50 werden die neuen Router zur Matter-Bridge. Damit lassen sich FRITZ!-eigene Zigbee- und DECT-ULE-Geräte – etwa Heizkörperregler, Steckdosen oder Fensterkontakte – sowie kompatible Geräte von Drittherstellern direkt in bestehende Matter-Ökosysteme wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einbinden. Bislang brauchte es dafür meist eine zusätzliche Bridge oder einen Umweg über Cloud-Dienste einzelner Hersteller.

Für Haushalte, die ohnehin auf FRITZ!Box-Technik setzen, ist das ein praktischer Zusatznutzen ohne weitere Hardware: Der Router, der ohnehin im Flur steht, übernimmt künftig auch die Rolle der Smart-Home-Zentrale. Wer sich aktuell für einen neuen Router entscheidet, sollte die Wi-Fi-7-Unterstützung allerdings nicht überbewerten – kompatible Endgeräte sind noch selten, der praktische Vorteil zeigt sich vor allem bei Mesh-Aufbauten mit mehreren Repeatern im selben Netz. Quelle: HomeKit News.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: HomeKit News. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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