Gratis-Star-Wars-Weltraumspiel Fate of the Galaxy ist da
Kurz gesagt: Fate of the Galaxy ist ein kostenloses, von Fans entwickeltes Star-Wars-Weltraumkampfspiel auf Basis der Open-Source-Engine FreeSpace Open. Es läuft auf Windows, Linux und Mac und ist über die Projektseite und ModDB erhältlich. Eine Kopie von FreeSpace 2 braucht man laut Berichten nicht.
Symbolbild: KI-generiert
Wer Raumjägerkämpfe im Stil von X-Wing und TIE Fighter vermisst, bekommt einen Download zum Nulltarif: Das Fan-Projekt Fate of the Galaxy ist erschienen. Es handelt sich um eine sogenannte Totalkonversion für FreeSpace Open, die quelloffene Weiterentwicklung der Weltraumsimulation FreeSpace 2. Entwickelt wurde sie von einem Team freiwilliger Fans, die laut Berichten seit 2007 an dem Projekt arbeiten.
Was das Spiel bietet
Laut GamingOnLinux kann man als Pilot der Rebellen, des Imperiums oder als unabhängiger Privateer fliegen. Es gibt verknüpfte Story-Kampagnen, dynamische Kampagnen über die ganze Galaxie, Arcade- und Trainingsmissionen, Einzelmissionen und schnelle LAN-Partien. Genannt werden mehr als 64 Schiffe mit funktionierenden Cockpits und anpassbaren Waffen, Befehle an Wingmen sowie Unterstützung für bis zu vier Eingabegeräte, Head-Tracking und VR. Das Team gibt an, auf generative KI bei den Inhalten verzichtet zu haben. Über den Missionseditor FRED lassen sich eigene Einsätze bauen; Missionen sind Textdateien und damit leicht zu teilen.
Download und Technik
Die Entwickler bieten das Spiel über die Website fateofthegalaxy.net und die Plattform ModDB an. Laut Destructoid ist keine Kopie von FreeSpace 2 nötig. Das Spiel läuft auf Windows, Linux und Mac; der GamingOnLinux-Autor berichtet von sehr guter Leistung unter Fedora KDE. Optimiert wurde es außerdem für Rechner ohne dedizierte Grafikkarte, was es auch für ältere Laptops interessant macht.
Unsere Einordnung
Gratis klingt gut, ein paar Punkte gehören trotzdem dazu: Es ist ein inoffizielles Fan-Projekt und kein Lucasfilm- oder Disney-Produkt – ob und wie lange solche Projekte geduldet werden, liegt nicht in der Hand der Spieler. Wer Fan-Software lädt, sollte sie nur von den offiziellen Projektseiten holen. Zur Spielqualität liegen uns bislang nur wenige Berichte vor; eigene Tests haben wir noch nicht gemacht. Für Linux-Spieler ist es dennoch ein erfreuliches Signal: Dank der langjährigen Engine-Unterstützung erscheint ein großes Projekt hier gleichberechtigt. Wer die Vorlage kennenlernen will, sollte laut Destructoid trotzdem einmal FreeSpace 2 spielen.
Quellen: Steam News (GamingOnLinux-Meldung), GamingOnLinux, Destructoid, Projektbeschreibung auf ModDB.