Everything Smart Home ist neuer Home-Assistant-Partner
Kurz gesagt: Everything Smart Home ist neuer Partner im Programm „Works with Home Assistant“. Die ESPHome-basierten Anwesenheitssensoren Lite, One und Pro arbeiten lokal ohne Cloud. Ein Euro-Preis für Deutschland wurde nicht genannt.
Symbolbild: KI-generiert
Das Home-Assistant-Projekt hat mit Everything Smart Home einen neuen Partner für sein Programm „Works with Home Assistant“ vorgestellt. Das Familienunternehmen von Lewis Barclay und seinem Vater Dave bringt seine Everything-Presence-Sensoren ins Programm – laut Home-Assistant-Blog den Lite, den One und den Pro.
Drei Sensoren, ein Prinzip
Alle drei setzen auf mmWave-Radar. Es erkennt selbst kleinste Bewegungen wie Atmung – ein Vorteil gegenüber reinen PIR-Bewegungsmeldern, die still sitzende Menschen gern für abwesend halten. Das Licht geht dann nicht mitten im Film aus.
- Lite: der günstige Einstieg, bis zu drei Personen in vier frei einrichtbaren Zonen.
- One: mmWave plus PIR, dazu Temperatur, Luftfeuchte und Helligkeit in einem Gerät.
- Pro: zwei Radare (Langstrecke und Mehrpersonen-Tracking), PIR und Lichtsensor, gedacht für große Räume und Profi-Montage. Er läuft per Power over Ethernet (802.3af) über ein einziges Kabel.
Alle Geräte können zusätzlich als Bluetooth-Proxy dienen und so die Bluetooth-Reichweite von Home Assistant erweitern. ESPHome ist ab Werk installiert („Made for ESPHome“), der Code liegt offen auf GitHub – es muss weder gelötet noch das Gehäuse geöffnet werden. Alles läuft lokal, ohne Cloud.
Unsere Einordnung
Das Siegel ist vor allem ein Vertrauenssignal: Wer ein Gerät mit „Works with Home Assistant“ kauft, kann auf geprüfte Integration und langfristige Updates zählen. Die Sensoren sind unter Bastlern schon länger bekannt, nun bekommen sie die offizielle Rückendeckung des Projekts. Eigene Tests haben wir noch nicht gemacht; die Angaben stammen vom Hersteller bzw. aus dem Blog.
Was das für Deutschland heißt
Einen Euro-Preis nennt die Meldung ausdrücklich nicht, ebenso wenig Marktstart oder Lieferbedingungen für Deutschland und die EU – dort sind nur die Shop-Seiten des Herstellers verlinkt. Eine US-Preisliste aus einem Dezember-Angebot nannte rund 38 Dollar für den Lite und 64 Dollar für den One; verlässlich für Deutschland ist das nicht. Zur Kompatibilität: Die Sensoren sind für Home Assistant gebaut; Aussagen zu Matter, HomeKit, Alexa oder Google Home macht die Quelle nicht, sie lassen sich nur über Home Assistant weiterreichen. Eine deutsche Sprachunterstützung ist nicht relevant, da die Geräte keine Sprachsteuerung bieten, die Einrichtung läuft über Home Assistant.
Als Alternative, die man heute kaufen kann, gilt der Aqara FP2, ein mmWave-Präsenzsensor, den ein Vergleichstest von SmartHomeScene direkt dem Everything Presence One gegenüberstellt.
Quelle: Home Assistant Blog. Eine zweite unabhängige Quelle zur Ankündigung selbst gab es zum Redaktionsschluss nicht.