Enough Phone: Kleines Android-Handy per Kickstarter
Kurz gesagt: Laut WinFuture plant das Enough-Team ein kompaktes Android-Smartphone in der Größe des iPhone 13 Mini, finanziert über Kickstarter. Es soll ein 5,3-Zoll-Display, einen wechselbaren Akku und sieben Jahre Updates bieten. Der Vorverkaufspreis soll bei 449 US-Dollar liegen, ausgeliefert werden soll ab Mai 2027.
Symbolbild: KI-generiert
Smartphones werden seit Jahren größer – wer ein handliches Gerät sucht, hat kaum noch Auswahl. Genau da setzt das Enough Phone an. Laut WinFuture soll es per Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter entstehen und mit einem Gehäuse in der Größe des iPhone 13 Mini auskommen. Alle Angaben stammen bislang von den Machern selbst und sind nicht unabhängig geprüft.

Das soll drinstecken
Nach den Angaben, die WinFuture nennt, ist ein 5,3 Zoll großes LCD mit 1520 x 720 Pixeln vorgesehen. Als Prozessor soll der MediaTek Dimensity 7500 mit 5G-Modem arbeiten, dazu 8 GB RAM und 128 GB Speicher, erweiterbar per microSD. Hinten soll eine 50-Megapixel-Kamera (Sony IMX766) sitzen, vorn eine mit 32 Megapixeln. Der Akku soll vom Nutzer wechselbar sein; die Kapazität ist mit 3.500 bis 4.000 mAh noch nicht festgelegt. Als Software ist Android 17 oder das reduzierte „OdysseyOS“ genannt, sieben Jahre Updates sollen folgen.
Spannend: Das Gerät soll nach Angaben anderer Berichte, etwa von Notebookcheck, mit rund 12 mm deutlich dicker ausfallen als das nur etwa 7,7 mm flache iPhone 13 Mini. Die Grundfläche ist also ähnlich, handlich im Sinne von „schlank“ wird es eher nicht.
Preis und Termine
Im Vorverkauf soll das Enough Phone 449 US-Dollar kosten (rund 390 Euro), für Kickstarter-Unterstützer 499 US-Dollar, später soll der Listenpreis bei 599 US-Dollar (rund 520 Euro) liegen. Funktionierende Mainboards gibt es laut WinFuture bereits, vollständige Muster sollen ab Dezember folgen. Die Auslieferung ist für Mai 2027 angepeilt – vorbehaltlich behördlicher Zulassungen, unter anderem in den USA.
Was das für dich heißt
Unsere Einordnung: Kleine Handys sind eine echte Nische, und Crowdfunding-Hardware bleibt ein Risiko – Verzögerungen, geänderte Daten oder ein Scheitern sind möglich. Bevor Unterstützer Geld einsetzen, gibt es keinen unabhängigen Test; Akkulaufzeit und Kameraqualität sind offen. Wer ein kompaktes Gerät braucht, sollte also abwarten, bis unabhängige Muster-Tests vorliegen, und bis dahin nichts blind vorbestellen. Wer jetzt ein kleines Smartphone braucht, findet gebraucht oder refurbished weiterhin ältere Mini-Modelle. Wir halten dich auf dem Laufenden.
Quelle: WinFuture; ergänzend Notebookcheck und TechRadar.