Dyson Spot+Scrub Ai: Update bringt Navigation, Kindersicherung
Kurz gesagt: Gut ein Jahr nach Marktstart seines ersten Saug-Wisch-Roboters Spot+Scrub Ai spielt Dyson ein Firmware-Update aus. Es verbessert die Navigation und Positionsbestimmung, erlaubt Sperrzonen ab 50 Zentimetern auf der Karte, lässt die Basisstation rund 30 Prozent schneller und leiser entleeren und bringt eine Tastensperre gegen ungewolltes Auslösen durch Kinder.
Symbolbild: KI-generiert
Dyson hat ein Firmware-Update für seinen Saug-Wisch-Roboter Spot+Scrub Ai veröffentlicht, das mehrere von Nutzern und Testern lange vermisste Funktionen nachreicht. Das berichtet smarthomeassistent.de. Der Spot+Scrub Ai war vor gut einem Jahr Dysons erster Versuch in der Kategorie Saugroboter mit Wischfunktion und wurde in Tests unter anderem für seine im Vergleich zur Konkurrenz eingeschränkte App kritisiert.
Präzisere Navigation und kleinere Sperrzonen
Kern des Updates ist eine verbesserte Positionsbestimmung: Der Roboter soll sich künftig genauer auf der Karte verorten und dadurch effizienter arbeiten, mehrfaches Abfahren bereits gereinigter Bereiche soll seltener vorkommen. Zusätzlich lassen sich in der App jetzt Sperrzonen ab einer Kantenlänge von 50 Zentimetern anlegen - bislang mussten Nutzer größere Flächen sperren, auch wenn nur ein kleiner Gegenstand wie ein Kabelkorb oder Tiernapf im Weg stand.
Schnelleres, leiseres Entleeren und Kindersicherung
An der Dockingstation entleert sich der Staubbehälter laut Update künftig rund 30 Prozent schneller und mit weniger Geräuschentwicklung. Neu ist außerdem eine Tastensperre direkt am Gerät, die verhindert, dass Kinder durch versehentliches Drücken Reinigungsläufe starten oder Einstellungen verändern.
Einordnung: Nachbesserung statt Neuvorstellung
Der Spot+Scrub Ai gehört technisch zu Dysons ambitioniertesten Produkten der jüngeren Zeit: Laut unabhängigen Tests von Vacuum Wars setzt das Gerät auf eine KI-gestützte Fleckenerkennung per Frontkamera, einen grünen Laser zur Schmutzerkennung, einen Mikrofaser-Walzenwischer mit kontinuierlicher Wasserzufuhr sowie eine Dockingstation, die den Wischbezug mit Warmwasser wäscht und den Staubbehälter beutellos entleert. Genau die Software-Seite hinkte dieser Hardware bislang hinterher - TechRadar bemängelte in ersten Eindrücken eine App mit deutlich geringerem Funktionsumfang als bei etablierten Anbietern wie Roborock oder Dreame. Das aktuelle Update ändert daran grundsätzlich nichts, schließt aber genau jene Lücken, die in der Praxis am meisten störten: unpräzise Karten, grobe Sperrzonen und eine laute, langsame Basisstation. Für Besitzer installiert sich das Update automatisch, ein manueller Eingriff ist nicht nötig.
Quellen: smarthomeassistent.de und Vacuum Wars, abgerufen am 25. August 2026.