Dreame T16 Pro Steam im Test: Bringt der 200-Grad-Dampf wirklich was?
Kurz gesagt: Der Dreame T16 Pro Steam setzt statt auf 90 Grad heißes Wischwasser auf bis zu 200 Grad heißen Dampf zur Selbstreinigung der Walze und punktet damit vor allem bei der Hygiene, nicht zwingend bei der reinen Saugleistung. Ein aktueller Testbericht bewertet Handhabung und Wischleistung als sehr gut, sieht aber bei Akkulaufzeit und Display noch Luft nach oben.
Symbolbild: KI-generiert
Ultraflache Wischsauger mit Selbstreinigung sind inzwischen Standard - Dreame versucht sich beim neuen T16 Pro Steam trotzdem an einer Differenzierung: Statt wie das Schwestermodell T16 Pro Heat mit bis zu 90 Grad heißem Wasser zu arbeiten, reinigt sich die Walze hier mit bis zu 200 Grad heißem Dampf selbst. Laut Hersteller sollen dabei bis zu 99,9999 Prozent gängiger Keime und Bakterien abgetötet werden, darunter Staphylococcus aureus und E. coli. Ein Testbericht von SmarthomeAssistent.de hat das Gerät jetzt genauer unter die Lupe genommen.
Die Redaktion vergibt eine Gesamtnote von 1,4 ("Sehr Gut"), die Wischleistung wird sogar mit 1,3 bewertet. Besonders die Handhabung überzeugt mit der Bestnote 1,0: Das 9,85 Zentimeter flache Gehäuse samt 180-Grad-Legefunktion kommt unter niedrige Möbel, die Bürsten sollen laut Hersteller in rund fünf Minuten trocken sein. Einen direkten Leistungsvergleich zwischen der Dampf- und der Heißwasser-Variante liefert der Test allerdings nicht - beide Modelle wurden bislang nicht unter identischen Bedingungen gegeneinander gemessen.
Schwächer schneidet die technische Ausstattung ab (Note 2,8): Die Akkulaufzeit erreicht im Testraster nur 69 von 135 möglichen Punkten, das Display wird mit gerade einmal 1 von 4 Punkten als schwach eingestuft, und auch die Basisstation bietet laut Test nur eingeschränkte Zusatzfunktionen. Zur Saugleistung selbst macht der Testbericht keine konkreten Watt- oder kPa-Werte - Dreame selbst nennt für das Modell 30.000 Pa Saugkraft bei einem Hochleistungsboiler, der bis zu 3.000 Milligramm Dampf pro Minute erzeugt und über sechs vertikale Düsen auch unebene Stellen und Fugen erreichen soll.
Preislich startete der T16 Pro Steam zum Marktstart bei rund 599 Euro statt der UVP von 649 Euro. Für Haushalte, in denen Hygiene bei der Bodenreinigung im Vordergrund steht - etwa mit Haustieren oder Allergien - kann sich der Aufpreis gegenüber reinen Heißwasser-Modellen lohnen. Wer vor allem auf lange Akkulaufzeit und ein informatives Display Wert legt, sollte laut Test eher zu Alternativen mit stärkerer technischer Grundausstattung greifen.