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Dominikanische Republik: Netzgebühr auf Solarstrom-Einspeisung

Kurz gesagt: Der dominikanische Versorger Edesur erhebt ab dem 1. November 2026 eine Netznutzungsgebühr auf Solarstrom, den Net-Metering-Kunden ins Netz einspeisen. Sie beträgt 25 % des Energieanteils im Tarif, gilt nur für exportierte Kilowattstunden und trifft zunächst Kunden, die vor Oktober 2021 beigetreten sind. Welche Verträge genau betroffen sind, ist offen.

Dominikanische Republik: Netzgebühr auf Solarstrom-Einspeisung

Symbolbild: KI-generiert

In der Dominikanischen Republik wird Solarstrom vom Dach künftig nicht mehr komplett kostenlos ins Netz geschoben. Der staatsnahe Versorger Edesur hat Kunden mit Eigenerzeugung informiert, dass ab dem 1. November 2026 eine neue Netznutzungsgebühr fällig wird. Berichtet hat zuerst das Fachmagazin pv magazine international.

So funktioniert die Gebühr

Berechnet wird sie auf die ins Netz eingespeisten Kilowattstunden: Menge multipliziert mit 25 Prozent des Energieanteils im jeweils geltenden Tarif. Wichtig: Die Gebühr fällt nur auf den exportierten Strom an, nicht auf den gesamten Solarertrag. Die Stromrechnung steigt deshalb nicht pauschal um ein Viertel.

Wen es trifft

Betroffen sind zunächst Net-Metering-Kunden, die vor Oktober 2021 ins Programm gekommen sind und im Niedrigspannungstarif BTS-1 (Haushalte) oder BTS-2 (Gewerbe) beliefert werden. Rechtsgrundlage ist eine Resolution der Aufsichtsbehörde SIE vom Januar 2026. Die Behörde begründet die Gebühr mit den Kosten für Betrieb und Erhalt der Verteilnetze sowie der finanziellen Stabilität des Stromsystems.

Was noch unklar ist

Nach Angaben der SIE behalten bestehende Anschlussverträge ihre Bedingungen bis zum Ablauf. Die Gebühr soll für Neuanlagen unter 10 Kilowatt und für Bestandsanlagen nach Vertragsende gelten. Ob eine Anmeldung vor Oktober 2021 also schon heute zur Zahlung führt, lässt Edesur offen; auch die Zahl der betroffenen Kunden nennt der Versorger nicht.

Unsere Einordnung

Der Fall zeigt ein Muster, das auch Deutschland kennt: Je mehr Solarstrom eingespeist wird, desto stärker rückt die Frage in den Vordergrund, wer die Netzkosten trägt. Hierzulande wird darüber im Zusammenhang mit Netzentgelten und Einspeisevergütung diskutiert. Für Besitzer einer Anlage heißt das: Wer möglichst viel Strom selbst nutzt, etwa mit einem Speicher oder smartem Laden des E-Autos, macht sich unabhängiger von solchen Gebühren und Vergütungsänderungen.

Hinweis zur Quellenlage: Wir konnten die Meldung bislang nicht durch eine zweite unabhängige Quelle oder die Originalresolution der SIE bestätigen. Die Angaben stützen sich auf den Bericht von pv magazine.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: pv magazine international. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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