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ChatGPT Lockdown Mode soll umgehbar gewesen sein

Kurz gesagt: Laut Check Point Research (berichtet von Notebookcheck) ließ sich der Lockdown Mode von ChatGPT über die HTML-Vorschau umgehen, sodass der Chatverlauf hätte abfließen können. OpenAI soll den Fehler am 18. September serverseitig behoben haben; Nutzer müssen demnach nichts tun. Den Check-Point-Bericht selbst konnten wir nicht einsehen.

ChatGPT Lockdown Mode soll umgehbar gewesen sein

Symbolbild: KI-generiert

Der Lockdown Mode von ChatGPT soll verhindern, dass versteckte Anweisungen in Texten oder Webseiten Daten an Fremde schicken. Laut einem Bericht von Check Point Research, über den Notebookcheck berichtet, ließ sich genau dieser Schutz aber umgehen. Der Bericht soll am 5. November 2026 erschienen sein. Wichtiger Hinweis: Den Originalbericht von Check Point konnten wir nicht einsehen, die Angaben stützen sich auf Notebookcheck. Es ist also eine Einzelquelle, und die Darstellung ist nicht unabhängig bestätigt.

Was Check Point gefunden haben soll

Ausgangspunkt soll die HTML-Vorschau für Codeblöcke gewesen sein, die OpenAI im Februar 2026 eingeführt hat. Sie zeigt generierten Webcode in einer abgeschotteten Umgebung an. Laut Notebookcheck erlaubte diese Umgebung Popups: Ein verschachtelter Frame hätte ein neues Fenster öffnen können, das der Lockdown Mode nicht abdeckte. Darüber hätte ein Angreifer den gesamten Chatverlauf auf einen eigenen Server schicken, gefälschte Anmeldefenster anzeigen oder Schadsoftware verbreiten können.

Als Einstieg nennt der Bericht einen manipulierten Prompt, ein präpariertes GPT oder einen geteilten Chat. Im Browser hätte das Opfer demnach noch auf eine Vorschau klicken müssen. In der älteren Desktop-App ChatGPT Classic soll das Risiko größer gewesen sein: Dort sollen sich Fenster ohne Klick geöffnet haben, laut Check Point hätte schon ein Gespräch gereicht.

Was bereits behoben sein soll

OpenAI soll die Lücke am 18. September serverseitig geschlossen haben. Check Point habe später bestätigt, dass die Technik nicht mehr funktioniert. Anwender müssen laut Bericht nichts installieren oder einstellen.

Was der Lockdown Mode eigentlich macht

OpenAI hat den Modus im Februar 2026 vorgestellt. Er beschränkt riskante Funktionen: Browsing greift nur auf zwischengespeicherte Inhalte zu, Bilder werden nicht aus dem Netz geladen, Deep Research, Agent Mode, Live-Connectors und Datei-Downloads sind abgeschaltet. OpenAI selbst sagt, der Modus sei nicht für jeden gedacht, sondern für Menschen und Organisationen mit sensiblen Daten. Das Risiko von Prompt Injection beseitigt er laut OpenAI nicht vollständig, sondern senkt es nur stark.

Was das für dich heißt

Wenn du ChatGPT normal nutzt, besteht nach aktuellem Stand kein Handlungsbedarf, da der Fehler serverseitig behoben sein soll. Vorsicht bleibt trotzdem sinnvoll: Öffne geteilte Chats aus unbekannten Quellen nicht im eingeloggten Konto, sondern in einem privaten Browserfenster. Klicke bei Code-Vorschauen nur auf Inhalte, denen du traust. Und sieh den Lockdown Mode als zusätzliche Hürde, nicht als Garantie. Benchmark-Vergleiche entfallen hier, da es um eine Sicherheitslücke geht und nicht um ein Modell.

Quelle: Notebookcheck.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Notebookcheck. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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