Apple: MacBook Pro mit Touch, iPad mini und iMac vorbestellbar
Kurz gesagt: Apple hat neue Macs und ein iPad mini mit OLED-Display vorgestellt, Vorbestellungen laufen. Die ersten Geräte kommen laut US-Berichten am 6. November. Deutsche Preise hat Apple in den von uns gelesenen Quellen noch nicht genannt.
Symbolbild: KI-generiert
Apple hat diese Woche gleich mehrere Geräte vorgestellt, und sie lassen sich bereits vorbestellen. Das berichten 9to5Mac und MacRumors. Alle Preise unten sind US-Dollar-Preise vor Steuern; offizielle Euro-Preise haben wir nicht gefunden.
Die wichtigsten Geräte
Das iPad mini bekommt erstmals ein OLED-Display, den Chip A20 Pro, eine optionale Nano-Textur-Oberfläche, Schutzklasse IP67 und überarbeitete Lautsprecher. In den USA kostet es 699 Dollar (128 GB), 799 Dollar (256 GB) und 999 Dollar (512 GB).
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 bleibt im Design weitgehend gleich, bringt aber neuere Chips und WLAN 7. Es startet bei 1.999 Dollar (16 GB RAM, 1 TB). Der iMac mit M6 bietet WLAN 7, Bluetooth 6 und sieben Farben und beginnt bei 1.499 Dollar.
Das Highlight ist das MacBook Pro mit OLED-Display und Touch: der erste Mac mit Touchscreen, erster Mac mit OLED und erster Mac mit Dynamic Island. Es nutzt M5 Pro oder M5 Max und kostet ab 2.899 Dollar (14 Zoll) beziehungsweise 3.399 Dollar (16 Zoll). Für Profis gibt es außerdem den Mac Studio mit M5 Ultra, der jetzt mit 512 GB Arbeitsspeicher konfigurierbar ist. Das Upgrade kostet 15.500 Dollar Aufpreis, die Konfiguration beginnt damit bei 22.299 Dollar.
Was das für dich heißt
Ausgeliefert wird laut 9to5Mac ab dem 6. November. Wer in Deutschland vorbestellen will, sollte auf die offizielle Preisliste im deutschen Apple Store warten: US-Preise lassen sich nicht einfach umrechnen, weil Mehrwertsteuer und Währungskurs hineinspielen. Frühere Gerüchte nannten für das iPad mini rund 879 bis 899 Euro, bestätigt ist das nicht. Eine Muss-Aktion für bestehende Geräte gibt es nicht, es sind Neukäufe. Wer ein aktuelles MacBook Pro oder iMac nutzt, gewinnt vor allem durch WLAN 7 und neuere Chips, nicht durch ein neues Design. Der Touchscreen lohnt sich nur, wenn du ihn wirklich nutzen willst, denn er gibt es laut Bericht nur beim teuren Spitzenmodell.
Eine zweite Auflistung der Geräte ist bei Amazon in den USA aufgetaucht. Ob und wann Händler in Deutschland vergleichbare Vorbestellungen anbieten, ist offen. Unabhängige Tests der neuen Geräte gibt es noch nicht, belastbare Leistungsvergleiche folgen erst nach der Auslieferung.