Apple-Comeback 🏠 HomePod, TV 4K und Smart Home Hub greifen an
Kurz gesagt: Laut aktuellen Leaks arbeitet Apple an einer eigenen HomeKit-Überwachungskamera für den Innenbereich sowie an einem 7-Zoll-Tablet-Hub mit Codenamen „HomePad“ für rund 350 US-Dollar. Ein fester Starttermin fehlt weiterhin - das Gerät hat laut Berichten bereits mehrere Launch-Fenster verpasst und wird derzeit für Herbst 2026 gehandelt. Wer heute schon eine Kamera oder einen smarten Bildschirm braucht, findet bei Aqara, Eufy und Amazon längst ausgereifte Alternativen.
Bild: Breaking-News-Radar
Wer heute eine Überwachungskamera fürs Zuhause kaufen will, kommt an Apple bislang komplett vorbei: Der Konzern verkauft selbst keine einzige Smart-Home-Kamera und überlässt das Feld seit Jahren Drittanbietern wie Aqara, Eufy oder Ring. Neue Leaks deuten nun an, dass sich das ändern könnte - konkreter als in früheren Gerüchten, aber immer noch ohne festen Termin.
Was die Leaks zeigen
Laut einem Bericht von MacRumors entwickelt Apple aktiv eine eigene HomeKit-Kamera für den Innenbereich. Passend dazu bringt das kommende iOS 27 laut denselben Quellen überarbeitete HomeKit-Secure-Video-Funktionen mit: 4K-Aufnahmen, KI-generierte Zusammenfassungen und kameraübergreifendes „Stitching“, das einzelne Ereignisse über mehrere Kameras hinweg nachverfolgt - Funktionen, die vor allem für ein eigenes Apple-Gerät Sinn ergeben. Ein Marktstart 2026 gilt als möglich, ist aber laut MacRumors ausdrücklich nicht gesichert.
Dazu kommt der smarte Bildschirm mit Codenamen „HomePad“: ein rund sieben Zoll großes, quadratisches Touchdisplay mit Frontkamera für Videoanrufe und Präsenzerkennung, die einzelne Haushaltsmitglieder erkennen und ihnen automatisch passende Apps und Inhalte anzeigen soll. Laut einem weiteren MacRumors-Bericht soll das Gerät rund 350 US-Dollar kosten - deutlich mehr als etwa ein Amazon Echo Show. Geplant sind offenbar zwei Varianten: eine zur Wandmontage und eine mit runder Lautsprecherbasis fürs Sideboard, die optisch an den alten iMac G4 erinnert. Wichtig für alle, die auf das Gerät warten: Laut einem aktuelleren MacRumors-Update hat der Hub bereits mehrere Launch-Fenster verpasst - ursprünglich war er schon für Anfang 2025 angekündigt, Grund sollen Verzögerungen bei der KI-überarbeiteten Siri sein. Ein verbindlicher Termin existiert weiterhin nicht.
Einordnung: Was kann die Konkurrenz schon heute?
Für Leser, die jetzt kaufen wollen, lohnt der Vergleich zur aktuellen Generation: HomeKit-kompatible Kameras mit 4K-Auflösung, KI-Erkennung und lokaler Speicherung gibt es von Aqara und Eufy schon heute im Handel - teils für einen Bruchteil der für Apples Hub kolportierten 350 Dollar. Eufys HomeBase-Systeme etwa speichern Aufnahmen bereits lokal ohne Cloud-Abo, ein Vorteil, den Apple mit HomeKit Secure Video zwar ähnlich verspricht, aber eben erst mit iOS 27 nachrüsten will. Wer schon jetzt einen smarten Bildschirm für die Küche oder den Flur sucht, ist mit einem Amazon Echo Show oder Google Nest Hub ebenfalls besser bedient als mit dem Warten auf ein Gerät ohne Erscheinungsdatum.
Für Apple-Haushalte bleibt der Charme trotzdem greifbar: eine native, in HomeKit integrierte Lösung ohne App-Wechsel und mit Apples Datenschutz-Anspruch. Bis es so weit ist, gilt aber: Alles, was hier steht, ist Gerücht - weder Preis noch Starttermin noch der Funktionsumfang sind von Apple bestätigt.
Quelle: MacRumors, weitere Einordnung: MacRumors, MacRumors.