Anthbot M9 im Test: Diese Schwachstelle bleibt
Kurz gesagt: Der Youtube-Kanal SmarthomeAssistent hat den Mähroboter Anthbot M9 (ab rund 720 bis 849 Euro) getestet: RTK-Satellitennavigation und zwei HDR-Kameras sollen ohne Begrenzungskabel zentimetergenau navigieren, eine KI-Kamera soll über 1.000 Hindernisse in Echtzeit erkennen, die Steigungsfähigkeit liegt bei bis zu 45 Prozent. Auch unabhängige Tests von Netzwelt und Testberichte.de bestätigen zuverlässige Navigation und Hinderniserkennung - bemängeln aber übereinstimmend den Kantenschnitt: Der M9 hat keine eigene Kantenschneidefunktion, an Rasenkanten bleibt Handarbeit mit der Kantenschere nötig.
Symbolbild: KI-generiert
Der YouTube-Kanal SmarthomeAssistent hat den kabellosen Mähroboter Anthbot M9 getestet - mit einem klaren Fazit im Titel: Eine Schwachstelle bleibt bestehen. Damit deckt sich der Kanal mit mehreren unabhängigen deutschen Testberichten, die in den vergangenen Wochen zum selben Gerät erschienen sind.
Navigation ohne Begrenzungskabel
Der M9 verzichtet komplett auf ein vergrabenes Begrenzungskabel und orientiert sich stattdessen per Vollband-RTK-Satellitenortung in Kombination mit zwei HDR-Weitwinkelkameras. Laut dem Testbericht von Testberichte.de gelingt damit eine zentimetergenaue Navigation in parallelen Bahnen, die Ersteinrichtung läuft komplett digital per App und dauert rund zehn Minuten. Für die Erkennung von Hindernissen wie Gartengeräten, Spielzeug oder Haustieren setzt das Gerät auf eine KI-Kamera, die laut Hersteller über 1.000 verschiedene Objekttypen in Echtzeit unterscheiden soll. Auch der unabhängige Test von Netzwelt bestätigt das: Der M9 "weicht souverän allem aus, was ihm in den Weg kommt", Testgegenstände wie Plüschtiere blieben im Praxistest unversehrt.
Steigungen kein Problem - bei ebenem Untergrund
Mit einer angegebenen Steigungsfähigkeit von bis zu 45 Prozent (rund 24 Grad) soll der M9 auch anspruchsvolle Gartenprofile bewältigen. In der Praxis zeigt sich laut Netzwelt-Test allerdings eine Einschränkung: Neigungen meistert das Gerät "solange es nicht zu uneben wird" - bei stark unregelmäßigem Gelände mit viel Manövrierbedarf verfährt sich der Roboter mitunter fest. Preislich positioniert sich der M9 mit Listenpreisen zwischen rund 720 und 849 Euro (je nach Aktion und Händler) im unteren bis mittleren Preissegment kabelloser Mähroboter für Flächen bis 1.000 Quadratmeter.
Der wiederkehrende Kritikpunkt: der Kantenschnitt
Genau hier setzt der Titel des SmarthomeAssistent-Videos an, und die Kritik ist kein Einzelfall: Laut Netzwelt-Test verfügt der M9 über keine eigene Kantenschneidefunktion - an Beeten, Wegen und Zäunen bleibt Rasenkante klassische Handarbeit mit der Kantenschere. Testberichte.de attestiert dem Gerät zwar eine Kantenmähfunktion, bemängelt aber ebenfalls eine "verbesserungswürdige" Handhabung bei unebenen Steigungen im Randbereich. Beide Tests loben unabhängig voneinander die solide Mähqualität auf ebener Fläche - bei rund 20 Zentimetern Schnittbreite allerdings nicht besonders großzügig - und bemängeln zusätzlich störende App-Benachrichtigungen. Für Kaufinteressierte heißt das: Wer einen makellosen Rasenrand ohne Nacharbeit erwartet, wird beim M9 wie bei vielen kabellosen Mährobotern seiner Preisklasse enttäuscht - technisch überzeugt das Gerät vor allem dort, wo Fläche und Untergrund gleichmäßig sind.
Quellen: SmarthomeAssistent (YouTube), Netzwelt und Testberichte.de, abgerufen am 25. August 2026.
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