Anker zeigt Sicherheitstechnik für lokalen KI-Hub MindBase
Kurz gesagt: Anker ergänzt seinen im September vorgestellten lokalen KI-Hub MindBase um ein Security-Paket aus Kamera, Videotürklingel, Bewegungsmelder und Sturzsensor für Privathaushalte sowie ein NVR-System für Unternehmen. Besonderheit: Alle Daten bleiben ohne Cloud-Pflicht und Abo-Kosten im eigenen Netzwerk, gespeichert wird lokal auf bis zu 48 Terabyte.
Auf der Sicherheitsmesse Security Essen 2026 hat Anker konkretisiert, wie die Sicherheitssparte rund um den lokalen KI-Hub MindBase aussehen soll, den das Unternehmen bereits zur IFA in Berlin angekündigt hatte. Die MindBase ist als zentrale Schaltstelle fürs Smart Home gedacht: Sie verarbeitet Kamerabilder und Sensordaten direkt im Haus, ohne dass Aufnahmen in eine Cloud hochgeladen werden müssen – ein Abo für Speicherplatz entfällt dadurch. Über die hauseigene Verbindungstechnik EasyOmni Link lassen sich sowohl Anker/eufy-Geräte als auch Matter-kompatible Produkte anderer Hersteller anbinden, gespeichert wird auf bis zu zwei internen Festplatten mit insgesamt bis zu 48 Terabyte Kapazität.
Für Privathaushalte bündelt Anker das Angebot im "MindBase Security Kit": Die TrackLight Cam S1 kombiniert eine schwenkbare 4K-Kamera mit 10-fachem Zoom und einer bis zu 20 Meter reichenden Beleuchtung, dazu kommt eine Radar-Erkennung in drei Zonen. Sie soll ab Oktober für 299 Euro erhältlich sein. Ergänzt wird sie durch die Video-Türklingel S4 mit 3K-Auflösung, 180-Grad-Rundumblick und verbesserter Gesichtserkennung sowie den "Smart Security Shield", der per Doppel-Radar bereits aus bis zu 30 Metern Entfernung zwischen bekannten und unbekannten Personen unterscheiden soll. Abgerundet wird das Portfolio durch eine Fensterkamera fürs Innere und einen Sturzsensor auf Radar-Basis, der Stürze etwa von älteren Bewohnern erkennen soll.
Für Unternehmen und größere Grundstücke bietet Anker ein professionelles Videoalarmsystem auf Basis der HomeBase Professional S1 (599,99 Euro) mit bis zu 16 Terabyte lokalem Speicher sowie 4G- und Akku-Backup für Stromausfälle. Dazu kommt das NVR-System E50 ab 999 Euro: ein Achtkanal-Rekorder mit vier Dual-Objektiv-Kameras, die einen festen 2K-Weitwinkel mit einer motorisierten 4K-Schwenk-Neige-Zoom-Linse kombinieren und sich auf bis zu 16 Kanäle und 16 Terabyte erweitern lassen.
Für deutsche Käufer ist der lokale Ansatz das eigentlich interessante Detail: Wer bei Überwachungskameras ohnehin Bedenken wegen Cloud-Speicherung und laufenden Kosten hat, bekommt mit der MindBase erstmals ein komplettes Anker-Ökosystem, das explizit ohne Abo funktionieren soll. Einen Preis oder ein Verkaufsdatum für die MindBase selbst hat Anker bislang nicht genannt, auch nicht für alle Einzelkomponenten – vor einem Kauf lohnt sich also erst der Blick auf die finale Preisliste. (Quelle: ComputerBase, Engadget)
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