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Wallbox-Wende: Ab Januar 2027 passt Go-e seine Ladestationen an

Kurz gesagt: Ab dem 1. Januar 2027 müssen neu installierte, fest verbaute Wallboxen den Standard ISO 15118-20 beherrschen. Go-e will CORE und PRO CABLE per Firmware nachrüsten, die Gemini 3.0 ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt. Wer bis Ende 2026 installiert, genießt Bestandsschutz.

Wallbox-Wende: Ab Januar 2027 passt Go-e seine Ladestationen an

Symbolbild: KI-generiert

Du willst dir eine Wallbox* in die Garage hängen und fragst dich, ob das Modell, das du heute kaufst, nächstes Jahr noch zulässig ist? Genau diese Unsicherheit löst eine neue EU-Vorgabe aus, auf die jetzt auch go-e reagiert. Haus-garten-test.de berichtet, dass der österreichische Hersteller seine Ladestationen umstellt und die bisherige stationäre Gemini-Serie durch ein Nachfolgemodell ersetzt. Den vollständigen Artikel konnten wir nicht lesen (Bezahlschranke), die Details haben wir deshalb mit weiteren Quellen abgeglichen.

Was ab Januar 2027 gilt

Nach Darstellung von einfacheAuto müssen ab dem 1. Januar 2027 neu installierte, fest angeschlossene Wallboxen (Lademodus 3) den Standard ISO 15118-20 unterstützen; als Rechtsgrundlage wird die Delegierte Verordnung (EU) 2025/656 genannt. Mobile Ladegeräte für die Steckdose (Lademodus 2) sind demnach nicht betroffen. Wer seine Wallbox bis zum 31. Dezember 2026 installiert und in Betrieb nimmt, darf sie laut diesem Bericht dauerhaft weiterbetreiben, eine Nachrüstung ist nicht nötig.

Was go-e selbst sagt

In einer AFIR-Transparenzerklärung vom 17. September 2026 nennt go-e für die Modelle CORE, PRO CABLE und PRO CABLE ME eine Firmware ab Version 60.5, die ISO 15118-20 im vierten Quartal 2026 nachliefern soll. Auch für die Gemini-3.0-Serie ist das vierte Quartal 2026 angegeben. Die mobilen Gemini-flex-Modelle (11 und 22 kW, auch in der Version 2.0) dürfen laut go-e auch 2027 noch in Betrieb genommen werden. Ein konkretes Update-Datum nennt die italienische Tom’s-Hardware-Berichterstattung: Anfang Dezember. Das konnten wir nicht an der Primärquelle prüfen.

Unklar: Was wird aus der festen Gemini?

Die Quellen sind hier nicht deckungsgleich. Haus-garten-test.de spricht vom Ersatz der stationären Gemini-Serie durch ein Nachfolgemodell. EinfacheAuto zählt Gemini und Gemini 2.0 in der fest installierten Version zu den Geräten, die ab 2027 nicht mehr neu installiert werden dürfen. Eine eigene go-e-Mitteilung zum Verkaufsstopp samt Datum haben wir nicht gefunden. Bestätigt ist also: Die Anforderung kommt, go-e liefert Updates für CORE und PRO CABLE und plant etwas für die Gemini 3.0. Unbestätigt bleibt, ab wann welche feste Gemini-Variante wegfällt.

Unsere Einordnung: Was heißt das für dich?

Das ist unsere Einschätzung, nicht die des Herstellers. Wenn du die Wallbox noch in diesem Jahr anschließt, greift der Bestandsschutz, auch ohne ISO 15118-20. Planst du die Installation erst 2027, achte im Datenblatt ausdrücklich auf „ISO 15118-20“, nicht nur auf „ISO 15118“ oder „ready“. Letzteres bedeutet oft nur, dass die Software später folgt. Außerdem entscheidet die Hardware: Fehlt das nötige PLC-Modem, lässt sich ein Gerät nicht per Update retten. Und selbst bei erfülltem Standard lohnt die Frage, ob die Wallbox auch dynamisches Laden, Solarüberschuss und §14a-Steuerung beherrscht.

Für die Planung helfen unser Wallbox-Ratgeber, die Installationsanleitung und die Kauf-Checkliste. Ein Praxisbeispiel für eine aktuelle Wallbox findest du in unserem Test der Wallbox Quasar 2.

Quellen: Haus & Garten Test, einfacheAuto, go-e Transparenzerklärung AFIR.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Haus & Garten Test. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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